DDR wertvoller als BRD

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Kempelen

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Grüß dich Münzadler,

interessante Argumentation ;-) Dann dürfte sich niemand für Münzen der Antike interessieren, weil keiner diese Zeit miterlebt hat. Und auch das große Sammelgebiet "Kaiserreich" (finde ich übrigens neben der DDR auch sehr interessant) dürfte keine Fans haben, weil keiner von uns dort seine Wurzeln hat. :)

Es gibt durchaus viele Sammler, welche die Münzen sammeln, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben, Münzen, mit denen sie noch selbst bezahlt haben oder die in ihrer Jugendzeit geprägt wurden.
Diese Sammler haben mit dem Sammeln aus dem Umlauf angefangen und haben erst später andere Sammelgebiete entdeckt (Kaiserreich, Altdeutschland, Antike ...).
 

bayreuth

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Hallo Großmeister

Herzlich Willkommen im Münzenforum.

Du schreibst, DM-Münzen wären völlig überbewertet.
Tatsächlich geht die Wertentwicklung bei diesem Sammelgebiet seit Jahren nach unten.

Die fünf ersten und bekanntlich teuersten 5 DM-Gedenkmünzen (Germanisches Nationalmuseum bis Fichte) bekommt man aktuell zusammen schon für ca. 1000 Euro. Früher hat das Germanische Nationalmuseum allein schon soviel gekostet.

Auch andere BRD-Raritäten oder auch KMS sind im Preis deutlich gefallen.
1000 Euro für die ersten 5? Vor einigen Jahren vielleicht. Eine Sammlung komplett alle 43 5er wurde Mitte Dezember für 724,20 versteigert.
Die ersten 5 (in normaler Erhaltung) gehen auch schon mal für ca. 500 Euro bei Ebay weg. Nach Abzug der Gebühren 450 Euro.
Aber tatsächlich: Durch den Vergleich von Obskuren Proben oder Goldprägungen mit Auflage 1 die nie an Sammler ausgegeben wurden, kann man sich alles schön reden. Fakt ist, dass viele der häufigeren DDR Gedenkmünzen bei Ebay für 1 Euro liegen bleiben.
Wenn man sich die MArktpreise anschaut, sieht man dass eine komplette Sammlung der 123 DDR Gedenkmünzen in Exportqualität für um die 3000 Euro zu haben ist bei Feepay. Daneben gibt es noch einige seltene 5 Mark Kursmünzen aus den 80er Jahren die erstaunlich hoch gehandelt werden.
 
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Es gibt durchaus viele Sammler, welche die Münzen sammeln, zu denen sie einen persönlichen Bezug haben, Münzen, mit denen sie noch selbst bezahlt haben oder die in ihrer Jugendzeit geprägt wurden.
Diese Sammler haben mit dem Sammeln aus dem Umlauf angefangen und haben erst später andere Sammelgebiete entdeckt (Kaiserreich, Altdeutschland, Antike ...).
Okay, verstehe. Das bedeutet, dass viele Sammler eher "sammeln" und weniger "investieren" (also auf eine Wertentwicklung achten).

Ich vermische beides: für mich ist es wichtig, mein Geld einerseits in etwas interessantes zu investieren und gleichzeitig etwas sehr spannendes zu sammeln. Das Thema DDR ist mir dabei besonders aufgefallen: sehr spannende Geschichten zu den Münzen, sehr schöne Motive und schließlich super Wertentwicklung.

Und nein, rein spekulativ bin ich nicht unterwegs. dann wäre ich kein investierender Sammler, sondern ein sammelnder Investor (ohne Interesse an den Münzen außer der Wertsteigerung).
 

Münzadler

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Grüß dich Münzadler,

interessante Argumentation ;-) Dann dürfte sich niemand für Münzen der Antike interessieren, weil keiner diese Zeit miterlebt hat. Und auch das große Sammelgebiet "Kaiserreich" (finde ich übrigens neben der DDR auch sehr interessant) dürfte keine Fans haben, weil keiner von uns dort seine Wurzeln hat. :)
Deine Frage bezieht sich auf BRD vs DDR, Antike und KR sind die Birnen welche Du wieder mal mit Äpfeln vergleichst.

Ich bin hier raus, Du stellst Fragen, beantwortest aber am liebsten selbst!
 
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Aber ist das nicht eine vollkommen falsche Schlussfolgerung? Geht es hier um sammeln oder um investieren? Wenn ich um der Münzen willen sammle (Motive, Themen), dann ist es zwar ärgerlich, wenn ich heute mehr bezahle als ich es morgen vielleicht würde, aber deswegen muss das Interesse am Sammelgebiet nicht zwangsläufig ad acta gelegt werden.
Sammeln ohne dabei zumindest auf eine gewisse Werterhaltung bzw. Wertsteigerung zu achten halte ich für Geldverbrennung. Außerdem macht es Spaß, wenn man sieht, dass man richtig (also wertsteigernd) investiert hat. Und ja, natürlich gibt es Sammler, die rein nach Ästhetik oder vielleicht auch rein nach Emotionen sammeln. ich respektiere das total, aber für mich wäre das zu einseitig ;)
 
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Deine Frage bezieht sich auf BRD vs DDR, Antike und KR sind die Birnen welche Du wieder mal mit Äpfeln vergleichst.

Ich bin hier raus, Du stellst Fragen, beantwortest aber am liebsten selbst!

Ich bin nur auf deine Argumentation eingegangen, dass es scheinbar viele Sammler gibt, deren Grund des Sammelns darin liegt, einen Bezug zu den Münzen (aus eigenen Erfahrungen, Umlauf etc.) zu haben. Wenn das ein Grund dafür ist zu sammeln, warum sammeln dann sehr viel Leute KR und Antike und sehr viel weniger die DDR? Die haben das doch nicht selbst erlebt...

Ich sehe schon, bereits mein erster Post in diesem Forum erzeugt Reaktionen wie "Ich stelle Fragen und beantworte sie mir selbst". Damit bin ich auch raus... und zwar aus diesem Forum...

und tschüss
 
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So richtig verstehe ich die Diskussion leider nicht.
Wenn man DDR gern sammeln möchte, verbunden mit gleichzeitiger Werterhaltung, dann ist es doch das Beste man kauft sehr günstig eine Komplettsammlung auf und nicht jede Münze einzeln.
Wenn man die komplette Sammlung nun einmal für 3000 Euro gekauft hat, wo ist dann der Spaß am Sammeln geblieben ?

Vielleicht kann Großmeister hierzu noch was sagen bevor er beleidigt wieder abzieht.....
 

Kempelen

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Okay, verstehe. Das bedeutet, dass viele Sammler eher "sammeln" und weniger "investieren" (also auf eine Wertentwicklung achten).
Hallo Großmeister

Es ist sicher so, daß die meisten Sammler darauf achten, kein Geld zu "verbrennen" :).
Die begehrten Münzen sollen für diese also möglichst günstig zu bekommen sein.
Es gibt z.B. Sammler, die wollen für eine Münze nicht mehr Geld ausgeben, als diese Nominalwert hat.
Der Sammelspaß steht bei vielen naturgemäß im Vordergrund vor möglichen Wertsteigerungen.
Sollte eine Wertsteigerung aber tatsächlich eintreten, ist diese natürlich ein schöner Nebeneffekt, gegen den kein Sammler etwas einwenden wird ;).
 
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