Der Bund verschrottet seine alten 10 - er

bayreuth

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Hallo Matthias

Da hast Du sicher auch recht, denn wenn man etwas als Hobby betreibt, dann soll es Spaß machen und keinen Verdruß bereiten.
Mir gefällt vor allem die Märchenserie überhaupt nicht.
Man will damit anscheinend die jüngere Sammlerschaft ansprechen (wie auch mit der Sondermünze zum 50. Geburtstag der "Sendung mit der Maus").
Aber ich bin durchaus am Zweifeln, ob man mit dieser Serie tatsächlich neue Sammler rekrutieren kann.
Viel wichtiger wäre meiner Meinung nach, wirklich geschichtsträchtige Ereignisse zu würdigen und so auch einen Anreiz zu geben, daß sich die Sammler mit diesen Themen beschäftigen was nebenbei auch deren geschichtliche Bildung fördern würde.
Und wenn sich für ein Jahr mal nicht genug Themen finde würden, dann müsste man auch nicht stur fünf Münzen ausgeben, in diesem Fall spräche nichts dagegen, sich auch mal mit zwei oder drei Ausgaben zu begnügen.
Die Münzkoffer würden sich etwas langsamer füllen und die Platzprobleme der Sammler wären zumindest ein kleines bisschen entschärft ;).
Ich ziehe Technikmotive vor (davon gibt es so gut wie gar nichts), aber wenn man die Märchenserie wie in Österreich angegangen wäre hätte ja was draus werden können, aber so wie sie gestaltet wurde ist es eingentlich nur billige Geldmacherei. Die Münzen wirken so, als hätte der Designer die Maßgabe gehabt, dass die Stempelstandzeit maximiert werden soll, und man möglichst nur 1 Stempel für die Gesamtauflage verschleißen möchte.
 
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Hallo Matthias

Da hast Du sicher auch recht, denn wenn man etwas als Hobby betreibt, dann soll es Spaß machen und keinen Verdruß bereiten.
Mir gefällt vor allem die Märchenserie überhaupt nicht.
Man will damit anscheinend die jüngere Sammlerschaft ansprechen (wie auch mit der Sondermünze zum 50. Geburtstag der "Sendung mit der Maus").
Aber ich bin durchaus am Zweifeln, ob man mit dieser Serie tatsächlich neue Sammler rekrutieren kann.
Viel wichtiger wäre meiner Meinung nach, wirklich geschichtsträchtige Ereignisse zu würdigen und so auch einen Anreiz zu geben, daß sich die Sammler mit diesen Themen beschäftigen was nebenbei auch deren geschichtliche Bildung fördern würde.
Und wenn sich für ein Jahr mal nicht genug Themen finde würden, dann müsste man auch nicht stur fünf Münzen ausgeben, in diesem Fall spräche nichts dagegen, sich auch mal mit zwei oder drei Ausgaben zu begnügen.
Die Münzkoffer würden sich etwas langsamer füllen und die Platzprobleme der Sammler wären zumindest ein kleines bisschen entschärft ;).
Zur Märchenserie gebe ich dir Recht, die Maus hätte ich mir auch lieber mit Elefant und ohne Farbe gewünscht.
Aber wenn du damit neue Sammler gewinnen möchtest musst du viele Branchen berücksichtigen. Das wäre für Komplett Sammler zwar blöd würde aber auf breitere Zustimmung treffen, vielleicht. Mit 2-3 Stück pro Jahr wird das nix und mit Themen die die Jugend nicht anspricht so wie so nicht.
 

bayreuth

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Zur Märchenserie gebe ich dir Recht, die Maus hätte ich mir auch lieber mit Elefant und ohne Farbe gewünscht.
Aber wenn du damit neue Sammler gewinnen möchtest musst du viele Branchen berücksichtigen. Das wäre für Komplett Sammler zwar blöd würde aber auf breitere Zustimmung treffen, vielleicht. Mit 2-3 Stück pro Jahr wird das nix und mit Themen die die Jugend nicht anspricht so wie so nicht.
Wenn man die Jugend ansprechen will, ist die Maus zwar eine nette Idee, aber die Kinder der Zielgrupe (3-12 Jahre) interessieren sich i.d.R. noch nicht wirklich für Münzensammeln (wo dann ein Stück 20 Euro kostet...). Wenn, dann sollte man eher 100% Handelshaus gehen und ein Paar Lizenzen mit Disney verhandeln. Eine Star Wars oder Marvel Serie brauche ich zwar auch nicht, aber die Nachfrage dafür wäre sicher da. Oder eine Lego-Münze...
 

Heinz-Rudolf

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Ich grüße euch!
Ist es nicht so, dass dem Finanzminister der Überschuß der jährlichen Münzprägungen
seinem Haushalt zugeschlagen wird/wurde? In der Frühzeit der BRD war das so?!
Das erklärt auch die inflationären Auflagen und Neuerscheinungen.
Bis zur Münchener Olympiade..............., dazu bekamen die Bankkunden ungefragt den Beethoven
in die Hand. Dann begann der Run, vorwärts und rückwärts (beim Fichte war dann Ende).
Immer höhere Auflagen und man sammelte einen ganzen Satz.
Durch die Spekulation (1980) der Gebr. Hunt ging der AG-Preis über 50$ pro Unze.
Alle Notenbanken waren gezwungen ihre Silberstücke zurück zu ziehen.
Danach ging das Blechgeklapper mit noch höheren Auflagen los.
Aber zurück zum Anfang, muß die Rücknahme bzw. Vernichtung der Finanzminister aus seinem Haushalt ausgleichen?
Viele Grüße
Heinz-Rudolf
 
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bayreuth

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Durch die Spekulation (1980) der Gebr. Hunt ging der AG-Preis über 50$ pro Unze.
Alle Notenbanken waren gezwungen ihre Silberstücke zurück zu ziehen.
Danach ging das Blechgeklapper mit noch höheren Auflagen los.
Technisch gesehen waren zwar 1980 noch Silbermünzen im Umlauf in manchen Ländern Westeuropas (und auch danach), aber die Silberspekulation hat sicherlich nicht zu einem Rückzugszwang geführt (der Hahn war ja das einzige Stück was ausgeprägt in den Ofen gewandert ist). Das entnehmen aus dem Umlauf haben die fleißigen Horter und Rollendurchsucher schon selber erledigt. Allerorten wurde doch die Prägung von Silberumlaufmünzen in der ersten Hälfte der 70er Jahre (oder oft auch noch früher) beendet.
Und außer Deutschland, Polen, DDR, CSSR, Ungarn und Österreich haben die meisten Staaten doch eher wenige Gedenkmünzen in den 70ern ausgegeben (und eigentlich nur Deutschland und Österreich in nennenswerter Auflagenhöhe in Silber).
 
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