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Der Geldpreis fällt und fällt

Dieses Thema im Forum "Edelmetalle" wurde erstellt von mesodor39, 2. Juli 2008.

  1. mesodor39

    mesodor39

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    Längst überfällig ist es, die Dinge endlich mal beim Namen zu nennen!.

    Wie kann etwas steigen, das nachdem es um seine Rolle als GELD beraubt wurde, nur daliegt und keine Zinsen abwirft steigen?

    Das ist absolut unmöglich, weil damit R E A L keine Wertsteigerung erzielt und kein Zugewinn erwirtschaftet wird.

    Also muss es nicht heissen "der Goldpreis steigt und steigt..." und auch nicht: "der Goldpreis fällt und fällt...." das ist alles Mumpetz.

    Lasst uns mal Klartext reden:

    Der Geldpreis ist heute erneut gefallen: Mit einer Unze Gold kann man nun schon 945 Dollars kaufen.

    Noch vor einer Woche konnte man für dieselbe Unze lediglich 870 Dollars erwerben.

    Und dabei ist diese Unze weder schöner, noch schwerer noch seltener und auch nicht "wertvoller" geworden, als sie es vor einer Woche war.
     
  2. bauing

    bauing

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    Erstaunlich ist, dass wenn der GELDpreis steigt, es hier weniger Beiträge (die ich nicht ungern lese) von Dir gibt.... :D
     
  3. mesodor39

    mesodor39

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    demnächst wird es noch viel weniger Beiträge von mir geben.

    Warum?

    Weil die Fakten und deren Konsequenzen mittlerweile für jeden erkennbar sind:

    Wenn jedes Jahr 10 bis 20 Prozent mehr Geld hergestellt werden, wir faktisch ein Nullwachstum haben und die Goldmenge real vielleicht um zwei bis drei Prozent zunimmt......

    ....und sich die Geldmengensteigerungen dabei weiter beschleunigen.....

    ist doch völlig klar, daß sich der Geldwert dem entsprechend verringern und die Kaufkraft von GOLD, was GELD angeht im selben Maße erhöhen muss.

    Und das auch ganz ohne infolge Geldmengensteigerungen und dadurch induzierte Kaufkraftverluste angeregte Umschichtungsaktionen von Geld- in Goldbestände (denn wenn das passiert, zündet die Goldrakete; Kurse oberhalb 3.000 EUR/Krügerrand sind dann denkbar).

    Noch aber liegt der POG im Bereich der Parität zur Geldmenge, die ganz grob, d.h. mit einer Unsicherheit von 50 Prozent, bei geschätzten 35 x 40 Dollars/Unze abzüglich der prozentualen Zunahme der Goldmengen seit 1971 liegt.....

    Und die Goldproduktion fällt, während die Geldmengen steigen......

    Noch fällt die Kaufkraft des Geldes weniger oder genau so viel wie die Geldmengen zunehmen. Jahrelang nahmen die Geldmengen stärker zu, als die Preise stiegen. Auch da gibt es noch einiges aufzuholen.

    Ergebnis: für die gleiche Menge Gold wird es Jahr für Jahr mehr Geld geben.

    An dieser Erkenntnis führt kein Weg vorbei. Und auch wer das jetzt noch nicht glauben möchte, auch der wird später sehen, wie genau das passiert.

    Natürlich gibt es immer wieder zycklische Auf- und Abwärtsbewegungen.

    Interessant auch:

    An keinem Tag des Jahres 2008 lag der POG unterhalb des Kurses von vor 365 Tagen......

    Das hat es schon längere Zeit nicht mehr gegeben.

    Der Aufwärtstrend beim POG ist erst dann sicher beendet, wenn wir mal wieder drei- bis Fünfjahrestiefstkurse sehen. Statt dessen sehen wir aber im Abstand von zwei bis drei Jahren ständig nehe Höchstkurse. Und solange das so ist, ist der Abwärtstrend beim Geldwert nicht zu Ende.
     
  4. Tisc1

    Tisc1 Mitgliedschaft beendet

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    :lachtot::lachtot::lachtot:
     
  5. mesodor39

    mesodor39

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    Noch stärker als der Geldwert fällt fallen......

    aber geht es eigentlich, daß etwas noch stärker fällt, als der Geldwert?

    Daß etwas wirklich noch stärker fällt, als etwas, was man nur zu drucken braucht. Mittlerweile braucht man es noch nicht mal mehr zu drucken (dauert zu lange und es wäre auch Papierverschwendung, alles GELD in gängigen Banknoten auszudrucken...)

    Ja, es geht.

    Noch fauler, als Geld sind auf Geld lautende faule Versprechungen, sofern sie von den Marktteilnehmern als "faul" oder schlichtweg als unerfüllbar erkannt oder vermutet werden.

    Wenn man schon mit Geld richtig arm werden kann, kann man mit Anleihen amerikanischer halböffentlicher und öffentlicher Einrichtungen (Krankenhäuser, Kommunen usw.) noch schneller arm werden, als mit GELD. Mit so genannten "Pfandbriefen" geht es noch etwas schneller. Die notieren, was "Subprime-Anleihen" angeht, derzeit zwischen 50 und 5 Prozent ihres Nominalwertes..... ...wenn sie denn angeboten werden.

    Aktien wie die von Bear, Ford, GM, Enron, WCM & Co. eignen sich dafür noch besser, weil es noch ein wenig schneller geht, arm damit zu werden.

    Kann man denn auch schlagartig endgültig arm werden? So ganz ohne lange Warterei?

    Klar kann man: z.B. mit KO-Zertifikaten.....
    ....denn anders, als im Ring steht man hier, einmal KO gegangen auch nach mehr als 10 Sekunden nicht mehr auf......


    Geht es noch schneller und ohne, daß sich dabei noch Andere an einem bereichern?

    Aber sicher doch: Man nehme eine Metallschale, lege Banknoten hinein, gieße Benzin darüber und zünde das Ganze an. Der Vorteil bei dieser "Methode" liegt einerseits darin, daß man von seinem in Rauch aufgehenden Vermögen noch ein letztes mal etwas Wärme spührt..... ....und andererseits darin, daß man mit Fug und Recht behaupten kann, daß dieses "Geld", anders als bei allen vorher beschriebenen "Verlusten" danach kein "Anderer" hat/besitzt.

    Kann man sogar noch arm werden und anderen dabei ein Leid zufügen, daß die eigenen Verluste bei weitem übersteigt, also mit einer Geldeinheit ganz viele andere Geldeinheiten und sogar reale Dinge vernichten?

    Kein Problem, auch das geht:

    Das GEILE an Geld, ist, daß man damit auch dann noch bezahlen kann, wenn man garnichts mehr besitzt, mit dem man sonst zahlen könnte......

    Kaiser Wilhelm II und sein österreichischer Nachfolger haben es im großen Stil bewiesen. Die haben über die Notenpresse, mit Mitteln, die sie nie besessen haben nicht nur ihr eigenes Land (von Anderen) zerstören lassen, sondern selbst, natürlich mit geliehenem Geld große Teile Europas in Schutt und Asche gelegt.......

    Die haben, in ganz großem Stil das getan, was Georgi-Boy nun im Irak abzieht.....

    Papiergeld und seine debitorischen Derivate sind schon eine "tolle" Sache.......

    denn:

    ist es auch tollkühn, so hat es doch Methode

    Alles klar?
     
  6. Caffee

    Caffee

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    mehr, mehr, mehr ... :schaem::D:cool:
     
  7. mesodor39

    mesodor39

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  8. Tisc1

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    Ich bewundere deine "Flexibilität" (vor knapp 20 Jahren bennutzte man dafür den populistischen Ausdruck Wendehals :newwer: ). So lange die Medien konträr deiner eigenen Markteinschätzung berichten, sind sie nur, von finsteren Mächten gesteuerte, regimehörige Menschenverdummungsorgane. Entsprechen aber die Artikel deiner eigenen Sichtweise, muß sogar die gute alte FAZ als Beweis herhalten. :respekt:
     
  9. mesodor39

    mesodor39

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    Wieder mal liegst Du dermaßen völlig daneben, wie man nur falsch liegen kann.

    Auch Dir sollte klar sein, daß das Spiel gelaufen ist.

    Ich erklär es Dir trotzdem gerne:

    Wo bitte wollen denn die letzten Linientreuen hin, wenn es so weit ist, daß das Geld und damit auch die Sparguthaben entwertet sind?

    Wie versuchen sie dann, ihren Hals doch noch aus der Schlinge zu ziehen, denn die Volkswut... sie wird kochen und das ist sogar noch sicherer, wie das Amen in der Kirche.

    Nicht jeder hat eine Ranch in Süd-Amerika.....

    Also was ist zu tun?

    Ganz einfach:

    Vermeintlich "rechtzeitig" warnen, damit zumindest Einzelne ihre Kohle noch in Sicherheit hätten bringen können..... jeder warnt ein wenig.....

    ...und Tags darauf wird den Menschen erneut eingeredet, daß sie fürs Alter riestern sollen, daß sie Bonds kaufen sollen, daß kurzfristige Gelder super Zinsen bringen, daß Gold keine Zinsen bringt und deswegen nicht zur Kapitalanlage taugt und dass Goldzertifikate keiner stehlen kann (wie auch, das Gold gibts ja garnicht :D:D:D)

    Eine andere Chance, ihre Haut zu retten bleibt ihnen nicht. Die Alternative wäre, sich hinzustellen und zu sagen: Ich war´s - bestraft mich.....

    Das Fiese daran ist: Natürlich sind die Wirtschafts- und Finanz-Journalisten, die nun gelegentlich warnen oder gar seit Kurzem vermeintlich die Seiten wechselten ganz und gar Teil eines korrupten Systems. Allerdings eines, das bereits in Zersetzung / partieller Auflösung begriffen ist.

    Mehr und mehr gilt: Ab nun jeder für sich selbst........


    Mal eine Frage: Angenommen es würde bekannt werden, daß ein Herr Dr. Mengele drei jüdischen Kindern die Flucht ermöglicht hätte.......

    ....würde das an dem, was er angerichtert hat etwas "verbessern"?.

    Im Gegenteil: ich sehe das als den Versuch, sich abzusichern und das eigene Tun zu verschleiern / zu relativieren. Ein guter Arzt hätte auch andere Arbeit machen können. Ein guter Journalist übrigens auch....

    Keiner ist zu dem, was er tat gezwungen worden. Jeder von "denen" weiß und wusste ganz genau was er tut/tat, welche Rolle er spielt / spielte. Allein die Aussicht auf viel Bezahlung für wenig Leistung / Ruhm / Anerkennung / Macht hat die Menschen das tun lassen, was sie taten.

    Und nun zittern sie davor, den Preis zahlen zu müssen, weswegen sie zuerst sporadisch und später immer eindringlicher "warnen" werden.....

    So genau sehe ich das.

    Die "Wendehälse" - das sind die Journalisten.

    Du als "Ossi" müsstest das eigentlich viel besser wissen, als ich. Aber man vergisst / verdrängt ja selbst als winzig kleines "Teilchen" des (Finanz-)Systems so viel.....
     
  10. Tisc1

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    Da ich vor der Wende ausgebürgert wurde, mußt du mich wohl mit irgend jemand verwechseln. :gaehn:
     
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