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Der Geldpreis fällt und fällt

Dieses Thema im Forum "Edelmetalle" wurde erstellt von mesodor39, 2. Juli 2008.

  1. mesodor39

    mesodor39

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    Ganz einfach: Abbezahltes, freistehendes EFH ab 180 qm Wohnfläche, Mittelklassewagen (ab 2,5 L bzw. 50 K) und vermutlich prall gefülltes Sparkonto und gut bestücktes Wertpapierdepot, also 1 bis 1,5 Mio. TEUR (Teuronetten) Gesamtvermögen.

    Ich gönne es ihnen, denn dafür schuften sie aber auch bis zum Umfallen.... und das kannst teils wörtlich nehmen. Manch einem ist seine Arbeit (2 Herzinfakte = 2 Tote) zum Verhängnis geworden. Dieser Preis ist mir zu hoch. Mein Ex-Cheff hat nach mehreren Hörstürzen (habe so um 2000, schon nach meiner Kündigung mal mehrere ernste und offene Wörtchen mit ihm darüber gesprochen) gerade noch die Kurve gekriegt. Wäre schade um ihn gewesen.

    Einer (neu dazu gekommen) fällt völlig aus diesem Rahmen (Kein Haus, bedingt durch langjährigen Auslandsaufenthalt) investiert dafür aber seit Jahren massiv in Ländereien (Ackerland). Find´ ich nicht uninteressant. Von dem kann man sicher noch was / viel lernen....
     
  2. mesodor39

    mesodor39

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    Die Großhandelspreise können sie nicht manipulieren

    den Goldpreis hingegen schon.

    Also sehen wir einfach mal nach, was beispielsweise die Großhandelspreise machen:

    Spieglein, Spieglein an der Wand......

    was machen die Großhandelspreise in unserem Land?

    Sie steigen so schnell wie lange nicht mehr Sire.

    Nur in Zinbabwe steigen sie noch tausendmal schneller, als hier.

    Wer es nicht glauben will, kann das gerne selber nachlesen:

    Düsteres Omen: Großhandelspreise steigen wie seit 27 Jahren nicht mehr - Wirtschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

    Mitte Juli 2008 stiegen die ERZEUGERPREISE noch so stark, wie seit 26 Jahren nicht mehr:

    http://www.ftd.de/politik/deutschla...rdhoch Deutschland Teuerungswelle/387337.html

    siehe hierzu mein Posting von Mitte Juli, wo ich diesen Lonk schon einmal brachte.

    Insgesamt ist damit die inflationäre Tendenz nach wie vor völlig ungebrochen.

    Da können sie noch so sehr an den edelmetallpreisen un dan den Währungskursen herumdoktorn. Ändern im Sinne von Verbessern wird sich dadurch garnichts. Im Gegenteil. Die Menschen, in einer Demokratie sind die Bürger der Souverän, werden bewusst in die Irre geführt. Betrug und Volksverdummung ist das, was sie da machen.

    Selbst wenn die Nachfrage einbrechen und damit niedrigere Preise für Endverbraucher erzwingen sollte kann auch das nur von kurzer Dauer sein. Was vorhanden ist wird dann noch verkauft. Produziert werden kann dann zu den nachfrage bedingt gefallenen Preises nicht mehr, bzw. es wird dann nur noch so lange billig produziert, bis sich die Billigmacher in den Konkurs hinein gearbeitet haben. Das dauert immer etwas, aber dann schlägt eine solche Entwicklung bei beginnender Knappheit urplötzlich mit aller Brutalität durch, weil jeder dann in Erwartung weiterer Knappheiten Waren hortet. Stichwort: "Crack-up-Boom".

    Wer das nicht glauben will: vergleicht doch mal den Anstieg der Großhandelspreis eund der Erzeugerpreis emit dem Anstieg, den man vor 12 Monaten und vor 24 Monaten veröffentlichte.

    Da kann man mal sehen, was alles in einem Jahr passieren kann.
     
  3. mesodor39

    mesodor39

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    Der Inflations-Schocker

    Doch lest selbst, was im Handelsblatt steht:

    Der Inflations-Schocker - Finanzen - Meinung - Bulle & Bär - Handelsblatt.com

    Horror-Zitate daraus (das Schlimmste kurz zusammengefasst in der sekten-üblichen mesodor39-Agitation und Hetze), doch auch der weggelassene "Rest" ist nich tunbedingt das, was man mir "positiv" beschreiben würde :

    Sieben Prozent Inflation, das wäre der Horror für die Amerikaner. Schon die aktuellen fünf Prozent sind schlimm. Aber spätestens im Oktober kommen Schock-Zahlen.......

    ....Das wird die Börsianer völlig unerwartet treffen......

    ..... An Jahres-Inflationsraten von sechs oder sogar sieben Prozent führt deshalb in den kommenden Monaten kaum ein Weg vorbei......

    Anhängern von Zinsanlagen ist noch nicht klar, dass sie real – das heißt Zinseinnahmen abzüglich Inflation – bereits Geld verlieren.

    ....Rund um den Globus gleichen sich die Bilder. Weltweit schießen die Inflationsraten nach oben.

    Das Beispiel Simbabwe mit seiner unfassbaren Geldentwertung von zwei Mill. Prozent darf man noch als Exotikum abhaken.....

    Ende der Horrorzitate.

    Mal davon abgesehen, daß es die Börsianer stets völlig unerwartet und immer mit voller Wucht trifft: Warum schreiben die nicht einfach:

    "Das Beispiel Simbabwe mit seiner unfassbaren Geldentwertung von zwei Mill. Prozent darf man als Exotikum abhaken"

    Was soll denn hier mit dem Wörtchen "noch" angedeutet werden?
     
  4. mesodor39

    mesodor39

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    Handelsblatt-Bunkermentalität

    Ich sitze hier in meinem Bonker in Berlin, über mir drei Meter Stahlbeton, mit meinen Zyan-Kali-Kapseln und Kanistern voll Benzin.....

    Ich weis, der Moers konnte das besser :)

    aber was ist denn da nur los:

    Finanzkrise ? war das alles erst das Vorspiel? - Politik - Ökonomie - Wissenswert - Handelsblatt.com

    von "ich kapituliere nie...." ist da aber nichts mehr über geblieben.

    Der hier passt besser:

    "...Is this the beginning of the end? Oh yes, my friend...."

    Fragt sich nur von was das der Beginn des Endes sein wird / sein soll.

    Zitat daraus:

    Zentrale Ursache der Krise sei der Kollaps der US-Immobilienmärkte

    Zitatende

    Kommentar: Dummheit oder Lüge - das ist hier die Frage.

    Lasst euch nicht in die Irre führen!

    Fest steht, daß es zwei zentrale Ursachen gibt:

    (1) Staatlich / behördlich, d.h. durch Notenbanken anstelle durch den Markt festgesetzte Zinssätze

    (2) Jahrzehntelange Steigerung der Geldmengen weit über das reale Wachstum der Volkswirtschaften hinaus.

    Diese Kombination ist Zyanid für die Stabilität jeder Fiat-Währung. 100 Prozent tödlich. Und es gibt keine bekannten, wirksamen Gegemmittel, von einer Währungsreform mit anschließendem Goldstandard mal abgesehen.

    Denn die Magie des Fiat-Money-Systems, das Vertrauen der Menschen in Geldwertstabilität, ist in Begriff zerstört zu werden. Der derzeit noch verdeckt ablaufende Zerstörungsprozess ist so weit fortgeschritten, daß es nicht mehr aufzuhalten ist. Viele Banken sind nur noch Finanz-Zombis. Alte, schwache, kraftlose Vampiere, die monatlich frisches Notenbanken-Blut benötigen, wenn sie nicht zu Staub zerfallen sollen. Oder wie e sdie Süddeutsche andeitet: Finanz-Junkies:

    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/662/305630/text/

    Man könnte es auch als Sozialismus / Kommunismus bzw. groß angelegte Enteignungsaktion bezeichnen.

    Und nun wo praktisch alles enteignet wurde, was man ohne einen Volksaufstand anzuzetteln enteignen kann und gigantische Vermögen von denen, die es erarbeiteten und es umsichtig investieret hätten weggenommen und es zu Leuten gegeben wurde, die es nur konsumieren können und stets größenwahnsinnige Fehlinvestitionen tätigen... ...wird uns allen die Rechnung für diesen jahrzehntelangen Klau präsentiert.

    Jeder, der darauf angewiesen ist, Monat für Monat zu arbeiten und nicht gerade "Politiker" oder "Manager" ist, der wird real mit immer weniger Gegenwert entlohnt. Und das bereits seit Jahren. Und diese Entwicklung beschleunigt sich nun noch.

    Nächstes Jahr kommt dann auch noch die Krankenkassen-Abzocke auf uns zu.

    Und die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung werden aller Voraussicht nach nicht gesenkt werden.

    Und warum das alles? Damit impotente Kassenbonzen Viagra auf Rezept gesponsort kriegen? Etwas Aldi-Multivitaminsaft und Schafskäse tuts auch.... und zwar ohne Nebenwirkungen (von der beabsichtigten Wirkung mal abgesehen).

    Das kann es doch nicht sein.

    Aber: genau so schaut es doch aus.
     
  5. hegele

    hegele Registered User

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    Wenn das Gold so rasant fällt, ist dann der Geldpreis eigentlich am Steigen ?
     
  6. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Ja, das ist so, deshalb ist der sprit gerade billiger.
    Weil das Geld ja wieder mehr Wert ist.
     
  7. hegele

    hegele Registered User

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    Ja, aber wenn das Geld mehr wert ist, tut es doch nicht so weh.;)
     
  8. mesodor39

    mesodor39

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    es tut so weh, weil da sGeld nichts mehr wert ist, die Preise demzufolge steigen, aber die Löhne nicht in dem Maße steigen wie beispielsweise der Benzinpreis steigt.

    Demnächst werden noch viel mehr Preise viel stärker als die Löhne steigen.
     
  9. mesodor39

    mesodor39

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    eigentlich?

    sagen wir mal daß das momentan so den sehr oberflächlichen Anschein hat, was den Wertmesser Gold angeht.

    Aber das sind nichts anderes als staatlich veranlasste Schwankungen.

    Und alles was nicht durch den Markt bestimmt wird, darf man dann so ernst nicht nehmen.

    Zeige mir einen Staat, der den Goldwert über längere zeit nach oben manipuliert und ich werde mit einen anderen Wertmaßstab suchen.

    Versuche beispielsweise mal größere Mengen Silbe rzu dem Kurs im Handel zu bekommen (Münzen, keine Barren, wo 19 prozent drauf sind). Kaum ein Händler will zu den Kursen Ware abgeben.
     
  10. Lord Vetinari

    Lord Vetinari

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