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Der Geldpreis fällt und fällt

Dieses Thema im Forum "Edelmetalle" wurde erstellt von mesodor39, 2. Juli 2008.

  1. mesodor39

    mesodor39

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    Gold gab ich für Eisen? Nein. Aber Hundert für Einen

    Aber es sind ja nur Euros.

    10 Mrd. Euro (EUR 10.000.000.000) steckt die KFW und damit die BRD in die Industrie-Kreditbank (IKB), nur um diese dann für 100 Millionen Euro (EUR100.000.000) zu verkaufen. An den Skandal-Investor "Lone-Star".

    Für 100 Euros, die zur Rettung der IHB aufgewendet wurden, gibts einen Euro zurück.

    Selbst für Subprime-Papiere gibts noch mehr als 10 Dollars für 100 Dollar "Nominalwert"

    1:100 fein.

    Ist das auch das zu erwartende Umtauschverhältnis für Spargutehban, Kapital-Lebensversicherungen und Bundesanleihen?

    Nämlich genau über diese Anlagen wurde die IKB-Rettung letztendlich finanziert.

    Alles wurde mit geliehenem Geld finanziert, weil der Bundeshaushalt auch bereits vor der IKB-Rettung defizitär war und die Schulden der BRD (Größenordnung: ca. 1,5 Billionen EUR) ihr Vermögen (zu dem die KFW zählt) bei weitem überschreiten dürften.
     
  2. Tisc1

    Tisc1 Mitgliedschaft beendet

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    Was schreibst du nur für einen Stuß zusammen?! :wut::wut::wut:
     
  3. mesodor39

    mesodor39

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    Ich schreibe, daß die Schulden des Bundes das Vermögen des Bundes übersteigen.

    Oder willst Du behaupten, daß die Bundesrepublik Deutschland Grundstücke, Infrastruktur, Wertpapiere und Edelmetalle im Wert von mehr als 1,5 Billionen Euro besitzt?

    Wäre dem so, könnten sie ja jederzeit ihre Schulden tilgen......

    ...besser wärs in jedem Fall.....

    zumal sie ja mit Geld ohnehin nicht umgehen können...

    siehe IKB-Dessaster.


    Wer lesen kann ist klar im Vorteil :)

    PS: Weiterhin müsste man (streng genommen) zu den aktuellen Schulden der BRD die zukünftigen Pensionsverpflichtungen, abgezinst um den Marktzins und aufgezinst um zukünftig zu erwartende Steigerungen hinzuzählen....

    Und die Grundsicherungen und die laufenden Kosten der "Sozial-Aristokratie" (sagen wir mal die Menschen, die länger als 10 Jahre arbeitslos sind) ebenfalls.

    Und dann noch die Differenz zu den Grundsicherungen der Menschen, deren Renten aufgrund präkärer Beschäftigungsverhältnisse unterhalb der Grundsicherung liegen werden....

    ...weil sie schon jetzt zusätzlich zu ihrem mageren Arbeitslöhnen Wohngeld und staatliche Lohnzusatzleistungen erhalten....

    Wenn man mal Klartext reden möchte.

    Dann sieht das alles noch viel schlimmer, aber auch viel realistischer aus.....

    Schon mal was von "Staatsbankrott" gelesen?

    Am Ende läuft es darauf hinaus, daß der Staat und ein paar Profi-Schuldner versuchen werden, sich nahezu alle Vermögenswerte aneignen. Sei es über Steuern und Abgaben zwecks Umverteilung (Verfrühstückung durch Sozialadel und Pensionäre) oder durch gezielt lancierte Forderungsausfälle oder GMBH-Konstruktionen unter Ausnutzung von (bewusst nicht geschlossenen) Gesetzeslücken á la Lonestar, bei denen oftmals Schiebereien mit Vermögenswerten vorausgingen....

    Das machen sie solange, bis es zur totalen, allgemeinen Verarmung, zum Krieg oder zur Revolution oder dem ähnelnden / nahe kommenden Entwicklungen kommen wird....
     
  4. Tisc1

    Tisc1 Mitgliedschaft beendet

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    Ja, das möchte ich. Aber leb mal schön weiter in deiner selbst zusammengebastelten Traumwelt, getreu dem Langstrumpf-Lied:

    2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach' mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ....

    pippi_reitet.jpg
     
  5. mesodor39

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    Nimm du das Pferd - ich nehm den Koffer. Ok?
     
  6. hegele

    hegele Registered User

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    Die Theorien scheinen nicht mehr so zu ziehen.
    Da wird man schnell ruhig, auch wenn man vorher noch so geschrien hat.
     
  7. mesodor39

    mesodor39

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    Als Numismatiker müsstest / solltest gerade Du wissen, daß Wirtschaftskrisen, auch solche, die mit einer Geldentwertung einhergehen niemals linear ablaufen.

    Innerhalb der extremen Abwärtsbewegungen gibt es zum Teil ähnlich extreme Gegenbewegungen.

    Das ändert jedoch nichts daran, daß Geld sofern es aus Papier besteht zum Schluss solcher Entwicklungen meist wertlos oder zumindest extrem im Wert herabgesetzt ist.

    Schlimmer noch: ohne diese Gegenbewegungen wäre es unmöglich, Menschen, beispielsweise auch Leute wie Dich bei der Stange und damit von (sofern nicht numismatisch veranlassten) Edelmetallanlagen weitestgehends fern zu halten.

    Stelle Dir mal folgendes vor: jeden Monat steigen sämtliche Preise linear um 1 Prozent. Und offiziell wird eine Lebenshaltungskostensteigerung von 4 Prozent im Jahr zugegeben. Dann stehst Du doch allerspätestens nach 12 bis 24 Monaten mit Deinen Sparbüchern vorm Bankschalter und wenig später mit Deinem Papiergeld vor einem Edelmetallschalter eines Edelmetallhändlers.....

    ...und genau wie Du würden das dann auch Millionen anderer Menschen so machen.

    Und wenn Du es ganz genau wissen möchtest:
    was soll ich hier noch großartig herumposten. Daß es fast täglich immer weiter abwärts geht, das kann man den Medien entnehmen, wenn man aufmerksam die Nachrichten verfolgt und zwischen den Zeilen lesen kann. Außerdem (ich habe schon lange vermutet, aber wollte mir das nicht eingestehen): das Interesse an Information / Bildung ist zumindest bei den Jungsammlern / Anfängern extrem gering, daß man sich noch nicht mal für Gratis-Literatur (Kataloge, Zeitschriften) interessiert. Und der Trend ist bundesweit. Nachdem ich das Zeugs hier nicht los wurde habe ich es in der Bucht eingestellt. Ein Gebot eines Deutschen (der auch Fragen hatte, die beantwortet wurden) und ein Franzose (der aber kein Deutsch versteht) haben geboten. Der Franzose hats für 1,50 bekommen. Mittlerweile dürfte der gerafft haben, daß es sich nicht um 100 kg Gold- und Silbermünzen, sondern um Papier geht.....

    Seitdem habe ich von dem nichts mehr gehört.....

    Ich stelle mir gerade vor, wie der den ersten Tag mit einem Dauergrinsen durch die Gegend lief und wie ihn dann vor Enttäuschung.........

    Ein weiterer Ausländer (Spanier) hat zumindest vorher was gefragt. Auch der glauibte, es ginge sich um Metall und nicht um Papier..... Den konnte ich zumindest noch auf englisch informieren....


    Wenn Du Infos willst, der hier macht das ganz gut:

    Hartgeld.com

    Da ist noch jemand mit deutlich > 50 Prozent Idealismus am Werk....

    die vielen Leserzuschriften der letzten Zeit blähen jedoch alles etwas auf.

    Klartext wird dort jedoch weiterhin gesprochen.

    Meine Zeit ist mir zu kostbar, hier alles nochmals auszubreiten. Zumal ich keine Beratungsleistungen gegen Cash anbiete, also kein Geld damit verdiene.

    Physisches Metall wird auch langsam knapp... ...he, Mann: jeder ist sich selbst der Nächste.... ....In zwei Stunden bin ich wieder dabei mich einzudecken. Bei dem Kurs.... ...ist nicht herumlabern und rechthaben, sondern handeln angesagt....

    & Tschüß
     
  8. hegele

    hegele Registered User

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    Naja Messi, vieles stimmt.
    Es ist nur so, dass Ihr plötzlich nicht mehr so aktiv seid wie in der Zeit, in der Gold auf dem Aufwärtstrip war.
    Und das gibt mir schon sehr zu denken.
     
  9. Denisss

    Denisss

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    Es wird davon geredet, das physisches Metall knapp wird.
    Wenn ich die Autionshäuser und Händler beoachte ist da immer noch reichlich Edelmetall vorhanden.
    Im Moment bekommt man Silberunzen für unter 12 Euro.
    Also eine besondere Knappheit kann ich da nicht erkennen.
    Ich beobachte auch schon den Edelmetallmarkt seid 2001.
    Die Argumente für eine Preisexplosion sind immer die gleichen geblieben,
    nur ist davon nichts eingetreten.

    Edelmetalle sind gegenüber anderer Rohstoffe keinesfals stärker gestiegen.

    Ich denke allerdings auch das Edelmetalle in 5 bis 10 Jahren sicher höhere Kurse sehen werden als heute.

    viele Gruesse

    Denisss
     
  10. mesodor39

    mesodor39

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    Ich erwarte bereits sehr viel früher stark steigende Kurse. Es stimmt, daß auf Münzenbörsen und in Ladengeschäften noch Metall vorhanden ist. Jedoch weis ich von einer meiner Quellen, daß im Vergleich zu noch vor 18 Monaten sehr wenig da ist und von einem anderen überregional bekannten Münzenhändler aus Düsseldorf weis ich, daß er oftmals keine Anlageunzen da hat (weil die gehen immer sofort weg) und das was an anderen Münzen reinkommt, liegt meistens auch nicht lange da. Heute in Moers habeich folgendes beobachtet:
    (1) ein Händler hatte viel weniger Ware, als sonst. Fast alles was billig i.S. von nahe am Metallwert war, das fehlte beim Gold.
    (2) ein anderer Händler hatte letzten Monat noch drei Stücke, die ich gerne gehabt hätte (2 x 1/2 Krügwerrand in PP, und 1 Pahlawi, alles nahe am Metallwert). Alle Stücke waren verkauft und durch andere ersetzt worden. Will sagen: der Händler, den ich seit mittlerweile über 15 Jahren kenne hat gewiss ein großes Lager. Sonst könnte er den Schwund nicht so ersetzen können, wie er das macht. Andere hatten mal ein großes Lager und sind nun bis auf Restbestände und numismatisches, d.h. höherpreisiges Gold fast leer gekauft.
    (3) Ein Zehn-Dollar-Stück von 1892, "ss-vz", keine entstellenden Macken, ungeputzt, habe ich nachdem ich meine anderen Einkäufe getätigt hatte für 280 Teuronetten erworben, der 20er (ss-vz) von 1895 hingegen blieb für 580 Teuros bis gegen 11.30 Uhr unverkauft.

    Noch ist der durchaus vorhandene Angebots- und Bestandsschwund nicht so dramatisch, wie anderswo so oft beschrieben. Das muss nicht bedeuten, daß andere übertreiben. Vielleicht liegt es auch einfach mit daran, daß NRW nicht zu den reichsten Bundesländern gehört.

    Und wenn es so weit kommt, daß kein oder kaum mehr Anlagegold da ist, kann man sicherlich schrittweise und bis zur Schmerzgrenze auf numismatisches Gold ausweichen und so noch etwas Zeit für Käufe gewinnen. Bei gut erhaltenen Stücken, die es dann vielleicht für 10 bis 20 Prozent über Metallwert geben wird, kann das durchaus ratsam sein. Ob es aus wirtschaftlicher Sicht auch bei qualitativ geringerwertigen Stücken sinnvoll ist und ob das aus Sicht reiner Edelmetallkäufer vernünftig ist, so lange zu warten, das muss jeder selbst entscheiden.

    Ich selber habe Anlage-Gold bei 15.000 DM/kg nicht erworben. Als Gold jedoch die Grenze von etwa 22.000 DM/kg überschritten hatte und sich, gerechnet in Euros etwa 40 bis 50 Prozent von seinen DM-Tiefstkursen entfernt hatte habe ich massiv zugelangt und die wenigen nach dem Aktiendessaster noch verfürbaren und liquidierbaren Fiat-Werte transformiert.

    Rückblickend war diese Entscheidung richtig in dem Sinne, daß der Wertzuwachs des Metalls die Verzinsung als sicher geltender Anlagen (Bundesanleihen) immer noch bei weitem übersteigt. Besser wäre es gewesen, bereits gekauft zu haben, als Goldnase "seinen" Goldtread begann. Noch besser wäre es gewesen, früher aus den Aktien auszusteigen.....

    Aber das war mir, der ich den POG seit 1980 vom Trend her nur fallen gesehen habe noch ein bischen zu sehr der Griff ins fallende Messer..... Also habe ich mich anderswo geschnitten. Außerdem waren die Zeiten und mein Kenntnisstand und meine Zukunftserwartung damals noch völlig anders, als sie das heute sind. Und auch das fundamentale wirtschaftliche und finanzpolitische Umfeld hat sich seitdem deutlich verändert. Das muss man einfach wertfrei konstatieren.

    Wer ganz sicher gehen will, daß beim Gold mit hoher und fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeitwirklich etwas im Busch ist, der kann selbstverständlich so lange warten, bis Goldmünzen meist nur noch als numismatisches Gold, d.h. etwa ab Aufschlägen von 25 bis 50 Prozent auf den Metallwert erhältlich sind, und dann noch schnell zuschlagen. Bei welchen Goldkursen das dann der Fall sein wird und ob es nicht abgesehen von einer für Viele sicherlich unerwarteten Kursentwicklung auch noch politische Restriktionen im Hinblick auf Golderwerb und ggf. auch auf Goldbesitz geben wird und wie diese ausfallen werden, das weis keiner. Die Frage nach der Wirtschaftlichkeit (d.h. ab wann ein zu hohes Sicherheitsniveau unvernünftig ist) und dem Chance-Risiko-Verhältniss stelle ich in diesem Zusammenhang gewiss nicht. Da ist jeder Anleger / Käufer aus sich alleine gestellt.
     
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