Der Goldpreis fällt und fällt und fällt............

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Ich möchte einfach den aktuellen Chart zeigen.
jeder, der in letzter Zeit eingestiegen ist, beisst sich vermutlich irgendwo rein.

 

hh1969

Moderator...und seit über 18 Jahren hier an Board.
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nun ja, ein netter konkurrenzthread....:D

aber momentan korrigiert der goldpreis nur beziehungsweise er konsolidiert auf hohem niveau.

selbst wenn er aktuell bis 805 usd zurück käme, wäre rein charttechnisch noch nichts kaputt und der aufwärtstrend weiter intakt. das sind aktuell immer noch fast 10% puffer.
 
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Würd mal sagen das läßt sich zurückführen auf den Geldhunger der Menschen.
Man legt immer da an, wo es am meisten bringt und das meiste Steigungspotential liegt nunmal jetzt wieder in den Aktien und so und nicht in den Rohstoffen.
 
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echt cool, dann kauf ich gleich mal für 1 Millionen Euro solche Prägungen.
:D
Kommerzprägungen haben auch ein sehr gutes Steigungspotential aber mit negativen Vorzeichen :)
Hoffe ihr habt verstanden was ich meinte.
Gruß niels
 
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Mich würden die Gründe für die Korrektur interessieren, immerhin ist die Anlage in Gold interessanter denn je, wenn ich den Wirtschaftsteil der Zeitung richtig interpretiere ;)

Die wahren Gründe zu kennen - das wäre wirklich mal was.

Mögliche plausieble und unspektakuläre Gründe wären:

- Hedgefonds müssen raus, weil sie lichterloh brennen (Margin-Calls)
- Zitterige Privatinvestoren werfen das Handtuch
- ganz normale technische Reaktion nach einem überkauften Markt. Zuletzt wurde berichtet, daß die Goldnachfrage für Schmuckherstellung stark eingebrochen war. Das halte ich daher für den wahrscheinlichsten Grund bei den "unspektakulären Gründen".

Andere Gründe könnten sein (und hier wird es hoch spekulativ bis verschwörerisch):
- Massive Golddrückung über Umlenkung von Investorenmitteln durch den Verkauf ungedeckter Goldzertifikate (aber das gab es auch schon immer, zumindest seit den frühen 70ern). Der Grund scheidet somit aus.
- Goldpreisdrückung über Futures (möglich abe rauch das haben wir schon seit Jahren)
- Goldpreisdrückung im Vorfeld einer weiteren Zinssenkung durch die FED und durch das PPT selbst.
(Das ist grundsätzlich möglich. Sollten die Zinsen heute gesenkt werden und der POG bis Ende übernächster Woche deutlich über 900 Dollars/Unze notieren, dann war es mit an Sicherheit grenzender Wharscheinlichkeit genau das. Keine Ahnung, wie wahrscheinlich das ist. In 14 Tagen sind wir alle klüger)

- Weltweite konzertierte Zentralbankabgaben westlicher ZB´s von physischem Gold in Form direkter Verkäufe oder über Goldleihen zur Beruhigung nervös gewordener Sparer und Anleger (wg. Bankenkrise). Und genau das vermute ich, dürfte von den "anderen Gründen" der wahrscheinlichste Grund sein.
 
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....zittrige Privatinvestoren in Gold?...das sind wahrscheinlich einige Deiner Kameraden von den "Goldseiten" dabei.

...ich hab da mal ein bißchen "reingekuckt"....da lebt der ein oder andere schon in so einer Art Parallelwelt und wenn man kein "Insider" ist, kann einem die ganze Veranstaltung schon etwas abgespaced vorkommen.

Da spekulieren viele damit, mit ein paar Unzen Gold, nach einer großen Krise, wie immer die auch aussehen mag, reich zu sein...bunkern sich mit Reis und Konserven in ihren Kellern ein...und huldigen ihren Gurus....aber, es kommt etwas Unmut auf, selbst bei solch mickrigen Ausschlägen nach unten.

Na ja, grundsätzlich denke ich, daß man im Zuge dieser Korrektur, aber durchaus mal nen Schluck aus der Goldpulle nehmen kann.
Und wenn man kontinuierlich immer mal was kauft, macht man sicher auch keinen Fehler. Abseits des Spekulationsgedankens.

So, dann kucken wir eben mal, wie das alles so weiterläuft....open end.

ach ja, Mesodor, irgendwie bist Du im falschen Thread gelandet ;-)

Grüsse
 
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Hallo

ich sehe den Grund für die Korrektur hauptsächlich in zwei Gründen

1. Hedge Fonds sind in den letzten Wochen aus dem Metallsektor in den Nahrungsmittelsektor abgewandert.Dies führt bei den riesigen Mengen die dort verschoben werden sofort zu einer Marktreaktion ( mit genug Geld kann man sich seine hausse selber basteln )

2. viele Banken, wie auch die Weltbank, haben den günstigen Zeitraum genutzt um Reserven aufzulösen. Wenn große Mengen auf den Markt kommen sinkt nunmal der Preis.

Nichtdestotrotz, die generelle Nachfrage bleibt bestehen und wenn es nicht doch noch gelingen sollte Gold aus Meerwasser mit einem Akzeptabelen Aufwand zu gewinnen, sehe ich dieser kleinen korrektur gelassen entgegen ( hoffentlich, liegen 25% meiner Altersrückstellung drin...)

MfG

Peter Götz
 
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....zittrige Privatinvestoren in Gold?...das sind wahrscheinlich einige Deiner Kameraden von den "Goldseiten" dabei.

...ich hab da mal ein bißchen "reingekuckt"....da lebt der ein oder andere schon in so einer Art Parallelwelt und wenn man kein "Insider" ist, kann einem die ganze Veranstaltung schon etwas abgespaced vorkommen.

Da spekulieren viele damit, mit ein paar Unzen Gold, nach einer großen Krise, wie immer die auch aussehen mag, reich zu sein...bunkern sich mit Reis und Konserven in ihren Kellern ein...und huldigen ihren Gurus....aber, es kommt etwas Unmut auf, selbst bei solch mickrigen Ausschlägen nach unten.

Na ja, grundsätzlich denke ich, daß man im Zuge dieser Korrektur, aber durchaus mal nen Schluck aus der Goldpulle nehmen kann.
Und wenn man kontinuierlich immer mal was kauft, macht man sicher auch keinen Fehler. Abseits des Spekulationsgedankens.

So, dann kucken wir eben mal, wie das alles so weiterläuft....open end.

ach ja, Mesodor, irgendwie bist Du im falschen Thread gelandet ;-)

Grüsse

@Rex_Danny: die Goldanlage ist eben nur etwas für Leute, die auch geistig erwachsen sind. Sprich: eine gefestigte Persönlichkeit besitzen und sich ihre eigene Meinung gebildet haben und die wissen, wieviel sie anlegen können, ohne Liquiditätsprobleme oder Beklemmungen zu bekommen. Einfach nur mitlaufen, ggf. noch gehebelt, ist in einem Markt, in dem selbst in einer absoluten Haussephase zu etwa 3/4 der Zeit die Kurse FALLEN nicht.

Stichworte: Goldwäsche, Lure.

Wirtschaftliche Freiheit ohne Eigenverantwortung und Bereitschaft, auch Risiken einzugehen und darum zu wissen, daß es immer Risiken gibt, das geht nicht. Die wirtschaftlich Unfreien (=Fiat-Anbeter und Kredit- / Schuldsklaven) - sie werden garantiert am Ende alles verlieren.
 
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