Der Goldpreis steigt u.steigt

Seid gegrüßt und insbesonders @kleinerAdler ,
so simpel ist das nicht, nach meiner Meinung, ist die Regel, dass es keine gibt.
Ich habe bis heute nicht begriffen, woraus sich der Tagespreis des Goldes ergibt/bildet.
Angebot und Nachfrage sicherlich nicht. Die uns unbekannte Mischung von physischem und Papiergold gepaart mit den Wetten auf......... In der Vergangenheit wurde in London nicht nur gefummelt, sondern dreist manipuliert. Und die deutsche Bank war immer dabei.
Hallo Heinz-Rudolf,

dass es nicht so einfach ist, ist schon klar. Aber wenn man mit der Regel fährt, liegt man mehrheitlich richtig.
Was momentan aber passiert, ist dass eine neue Bewertungsgrundlage gesucht wird in Anbetracht der horrenden Fiat-Geldmenge.
 
Durchaus wörtlich der Thredtitel:

Irgendwie schade ums Armband. Wer weiß, ob Oma gedacht hatte, dass das Gold vielleicht noch ein wenig länger in der Familie bleibt . Aber auf dem Kurs, und in dem Alter von den Jungs kann man wohl verstehen, wenn sie nix damit anfangen können. Dann gibts halt nen GTI, anstatt nem Opel Meriva ;)
 
Irgendwie schade ums Armband. Wer weiß, ob Oma gedacht hatte, dass das Gold vielleicht noch ein wenig länger in der Familie bleibt . Aber auf dem Kurs, und in dem Alter von den Jungs kann man wohl verstehen, wenn sie nix damit anfangen können. Dann gibts halt nen GTI, anstatt nem Opel Meriva ;)
Schade drum ist es nicht, denn bei dem Ankaufpreis wird es nicht eingeschmolzen, sondern es kommt in den Schmuckhandel und es wird dann hoffentlich einem anderen Menschen Freude bereiten.

Einer der Jungs mit dem Teil am Handgelenk, das wäre sicher seltsam und bei dem Eindruck, den ich von den beiden jungen Männern habe, sicherlich würde das auch irritierend rüber gekommen, also ganz und garnicht in deren Sinne. Und junge Damen tragen sowas eher weniger :)

Oma hat sicher alles richtig gemacht, denn sie hat lieben Menschen noch zu ihren Lebzeiten eine Freude gemacht und geteilte Freude ist doppelte Freude.

Lockfahrer ist ein vernünftiger Beruf und auch ein Chemiestudium ist was, mit dem man was anfangen kann. Was den Lockfahrer angeht, ist der Beruf durch eine nicht verantwortungsadäquate Bezahlung unattraktiv gemacht worden. So eine Arbeit zu machen setzt daher auch schon Idealismus voraus. Was den GTI angeht - als Neuwagen und barzahlend muss ein Lockführer dafür sehr lange sparen. Das Leben (Miete, Betriebskosten, Essen, Trinken) und die Kosten für den Weg zur Arbeit fressen bei so einem Gehalt sehr viel weg. Und dass junge Menschen am Wochenende auch mal ausgehen, sich mit Freunden treffen, dafür geht man schließlich arbeiten. Danach bleiben, wenn überhaupt, dann vielleicht noch ein paar hundert Euro.

Steigende Goldpreise bedeuten übrigens ganz und garnicht, dass man dann für´s Gold auch zwingend mehr Gegenwert kriegt, denn vieles andere wird auch krass teurer. Und Gold reagiert meist nur auf diese Auswirkungen der menschgemachten Teuerung.

Natürlich kann und darf man das alles auch aus einer anderen Warte sehen:


Leute wie Herr Krall und Herr Maßen haben und zu den Ursachen dazu auch ihre Meinung. Das kann sich jeder, der sich damit befassen möchte dann selbst ansehen.

Was Konzerne über die von ihnen beeinflussten Regierungen uns dazu vermitteln wollen, kann man den öffentlich-(un)rechtlichen Poopagandamedien entnehmen, die wir (wie lange noch?) zwangsweise mit Rundfunkbeiträgen allimentieren müssen.

Und irgendwo in diesen Spannungsfeldern bewegt sich der Goldpreis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was den Lockfahrer angeht, ist der Beruf durch eine nicht verantwortungsadäquate Bezahlung unattraktiv gemacht worden. So eine Arbeit zu machen setzt daher auch schon Idealismus voraus.
Ich grüße Euch!
Lokomotivführer ist sogar noch vor dem Feuerwehrmann der Wunschberuf. Wer es nicht glaubt, gehe fragend in den den nächsten Kindergarten. Und dafür so gar noch etwas Geld zu bekommen, was will man denn mehr.

Aber jetzt ernsthaft, ich möchte beide Verkäufer nicht als Enkel haben. Beide haben kein Geschichtsbewußtsein, als Erben (für mich) charakterlich nicht geeignet.
 
Aber jetzt ernsthaft, ich möchte beide Verkäufer nicht als Enkel haben. Beide haben kein Geschichtsbewußtsein, als Erben (für mich) charakterlich nicht geeignet.
Das meinte ich halt eben. Ich weiß nicht, wie ich mit Anfang 20, mitten im Studium oder in einem gerade begonnenen Beruf gedacht hätte, wenn ich damals ein solches Armband bekommen hätte. In einem solchen Alter möchte man halt auf der einen Seite "etwas erleben", sei es Reisen oder einfach nur Party, oder man möchte Dinge, die man noch nicht besitzt, eben erwerben. Sei es das erste, nicht komplett kaputte Auto, neue Klamotten etc. 5100€ sind für einen Studenten eine Menge Geld, für jemanden nach 2-3 Jahren Berufsalltag nach Studium aber schon nicht mehr so sehr.

Von daher ist das Verhalten der beiden wohl zumindest halbwegs nachvollziehbar, wenn man sich deren Alter anschaut. Aus dem Grund hätte ich das Armband vermutlich auch erst weitergegeben, wenn beide aus der ersten "Konsumphase" raus gewesen wären, und sich so langsam Gedanken um Geldanlage und Rücklagen gemacht hätten. Dann schaut man anders auf solchen Schmuck, und legt ihn sich, wenn man ihn auch nicht trägt (das hat die Oma auch nicht gemacht, die Sovereigns waren wenig berieben), eben in den Tresor und hält es als Erinnerung mit gleichzeitiger Geldanlage.
 
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