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Die Euro-Staatsschuldenkrise

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von hh1969, 21. September 2011.

  1. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Nur haben die Banken ein neues Problem: Die Investoren holen sich die nötigen Gelder nicht mehr bei der Bank, sie sind oft selber "flüssig" (sogenannte gefüllte Kriegskasse)
     
  2. Schlesier

    Schlesier

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    ... die haben mehr als ein Problem.
    Bei dem vielen Geld was gedruckt wird , stellt sich bald die Frage : Wohin mit den ganzen Zaster?

    Griechenland würde es ja gerne nehmen, aber die wollen nicht nach den Spielregeln der anderen spielen.
    Das ganze wird in einer großen Inflation enden, ich hoffe dies nicht-befürchte es aber.

    Oder man veranstaltet mal wieder den ein oder anderen Krieg, einen gemeinsamen Feind hat man ja schon auserkoren.
     
  3. lorry62

    lorry62

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  4. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Bald kein Problem mehr
    -> "die Mutter aller Blasen" :)
     
  5. jeggy

    jeggy ********

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    Das ist doch nur recht und billig. In einem Staatenbund bzw. vor allem in dessen Binnenmarkt
    kann es nur Gewinner geben, wenn es auch Verlierer gibt, Gewinner gewinnen ja vor allem
    auf Kosten anderer und nicht vor allem, weil sie Gewinn aus dem Nichts schöpfen - diese Tatsache
    wird von Menschen, die gedanklich nichts ausser Opportunismus zulassen, sehr gerne übersehen.
    Verlierer aus dem System zu kicken bedeutet jedoch nichts anderes, als dass man am Ast sägt,
    auf dem man sitzt. Da ändern auch irgendwelche Bundestagsbedingungen nichts daran.

    Das tu ich unter anderem aus opportunistischen Beweggründen schon seit deutlich über 10 Jahren ;)
     
  6. jeggy

    jeggy ********

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    Helikopter-Ben meint: Deutschland ist ein Problem
    Germany's trade surplus is a problem | Brookings Institution,
    insbesondere die zu positive Aussenhandelsbilanz.

    Also, Deutschland, hier ist was zu tun ist:
    1. Mehr in öffentliche Infrastruktur investieren
    2. Lohnniveau der Arbeiterschaft erhöhen
    3. Steuererleichterungen, Bau-, Handels- und Dienstleistungsvorschriften
      und Finanzregulierungen weniger streng gestalten.
     
  7. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo jeggy

    Sei froh, dass du in einem demokratischen Land lebst. Für die Wiederholung solch blasphemischer Sprüche wärst du in Deutschland sofort mit der Verbannung "belohnt" worden :D Schäuble kennt da kein Pardon!
     
  8. lorry62

    lorry62

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    ... und wo eine Blase ist, ist die Nadel nicht weit (alte Börsenweisheit)
    :p
     
  9. hh1969

    hh1969 Moderator...und seit über 17 Jahren hier an Board. Mitarbeiter

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    Nicht totzukriegen, das Thema. Und die nächste Lunte brennt bereits:

    Deutsche-Bank-Ökonom fordert 150 Mrd-EU-Programm zur Bankenrettung

    Berlin, 10. Jul (Reuters) - Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank fordert ein 150 Milliarden Euro schweres EU-Programm zur Bankenrettung. "Man wird nicht umhinkommen, ein größeres Programm zur Rekapitalisierung der Banken aufzulegen", sagte David Folkerts-Landau der "Welt am Sonntag". Die USA hätten dies 2008 mit einem mehrere hundert Milliarden Dollar unfassenden Plan vorgemacht. Für Europa müsse es nicht so viel Geld sein. "Mit 150 Milliarden Euro lassen sich die europäischen Banken rekapitalisieren."

    In Europa drohe den Banken eine langsame, langfristige Abwärtsspirale. Die Institute säßen auf notleidenden Krediten im Volumen von zwei Billionen Euro. Die EZB-Strafzinsen belasteten die Finanzindustrie, und die niedrigen Aktienkurse machten es sehr schwer, frisches Eigenkapital am Markt zu besorgen. "Wir erleben Krisen in immer kürzeren Abständen. Und ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wo Wachstum herkommen soll."

    Besondere Aufmerksamkeit erfordere Italien, sagte Folkerts-Landau. Dort steige die Schuldenquote weiter, und die Banken des Landes hätten notleidende Kredite von 350 Milliarden Euro in ihren Büchern. "Aber das dürfte eher eine Untergrenze sein."

    Die neue EU-Bankenrichtlinie erlaube eine gewisse Flexibilität, erklärte der Ökonom. "So dürfen Staaten den Instituten unter bestimmten Voraussetzungen und für eine sehr limitierte Zeitspanne Kapital zur Verfügung stellen." Die Richtlinie verlange aber, dass zunächst die privaten Eigentümer und Gläubiger für acht Prozent der Zahlungsverpflichtungen aufkämen, bevor der Staat einspringen dürfe.


    Da gehen unsere nächsten Steuermilliarden hin. EU sage ich da nur....
     
    Handzumgrus und Alter Europäer gefällt das.
  10. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Die sollen es so wie Island machen und fertig.
     
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