Die Inflation galoppiert......

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Heute gibt es Salat, schnell noch gekörnten Frischkäse geholt und ich wollte noch Tunfisch mitnehmen, aber gibt es da Probleme? Regal fast leer und Preis 1,49€ +30cent. Das sind 25% plus.
Inflationsrate 7,9% naja ist schon witzig, aber das war sie schon immer.

Unterschiedliche Lebensformate und strategische Überlegungen führen zu unterschiedlichen Warenkörben.

Meiner sieht da ganz anders aus.
Der Wärmepumpenstrom zum Heizen des Hauses sinkt um etwa 13%. Diese bewegen sich nun um 150 Euro pro Monat. Grund ist das Absinken der EEG-Umlage, obwohl der Grundpreis minimal gestiegen ist.
Wenn die EEG-Umlage im Juli endgültig fallen wird, wird das die Kilowattstunde nochmals um drei Cent entlasten. Das Heizen des Hauses wird dann nochmals billiger.
.................
Noch, denn du hast als Bestands Kunde den Vorteil das dein Anbieter den Strom schon lange vorher gekauft hat. Aber was er heute für dich in 2 Jahren oder so kauft das wird dann heftig.
 

hh1969

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Heute morgen Spritpreisapp gecheckt: 1,869/l E10. Also auf zur Tanke, bevor nix mehr da ist. Vorher hatte ich zuletzt Anfang April vollgetankt.

Ich hatte noch nicht 1 Minute die Zapfpistole im Fahrzeug stecken, da hatte die Ölmafia den Preis schon wieder um 7 (!) Cent erhöht.
 

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Mitlerweile treiben die Ölmulties das Spiel mehrere Male am Tag.

Aber wir können uns doch trösten. Das Kartellamt hat eine Auge drauf. Blöd nur dass sie das Zweite auch zu drücken, wenn es um Sanktionen geht.

Ich halte ja mitlerweile nichts mehr vom ADAC, da er seine Wurzeln verlassen hat und diese auch abschneidet. Aber auch er sagt seit Wochen, das die Preise eigenlich zu hoch sind.

Aber was soll es, die Mehrheit will es so und kommt damit klar. Scheint noch genügend Geld vorhanden zu sein.
Und sind wir ehrlich die Städter interessiert es nicht. Ist ein ländliches Problem mit dem Autofahren und das Ländliche hat noch nie Priorität gehabt.

Auf dem Land Lebender, zwei Autos benötigender, 1.500Km im Monat (mit beiden Fahrzeugen) fahrender arbeitender und steuerzahlender Bürger dieses Landes. Dabei die KM Leistung durch Homeoffice (dank Coronaüberbleibsel) bereits teilweise um 1.200Km/M drücken können.
 
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Unterschiedliche Lebensformate und strategische Überlegungen führen zu unterschiedlichen Warenkörben.
Na klar.

Aber Geld für die Umstellung von z.B. Heizöl auf Wärmepumpe muss auch erst mal vorhanden sein, ich habe mich vor einem Jahr für die Investition einer Photovoltaik mit Speicher entschieden, damit spare ich mir einen 1000nder Stromkosten / Anno und meine Frau kann das E-Stadtauto umsonst mit dem Überschuss laden, zumindest 8 Monate im Jahr.
Aber selbst hier liegt der ROI bei über 12 Jahren.

Auto-Kilometerleistung liegt bei mir im Fahrweg zum Office sowie zig Kundenbesuchen begründet, da kann ich wenig ändern. Zugfahrt geht nur sehr bedingt, Fahrrad ist da leider keine Alternative.

Ich wollte auch nicht rumjammern, die Aussage ist, wie von Dir angemerkt: Es trifft die Menschen sehr unterschiedlich.
Ich habe aber auch keine Lust, mein hart verdientes Geld immer nur in Investitionen zu stecken, um damit wieder irgendwas sparen zu können.

Anthony Hopkins hat es mal auf den Punkt gebracht:

"KEINER VON UNS KOMMT HIER LEBEND RAUS
Also hört auf, euch wie Andenken zu behandeln!
Esst leckeres Essen,
Spaziert in der Sonne,
Springt ins Meer,
Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge,
Seid albern,
Seid freundlich,
Seid komisch
FÜR NICHTS ANDERES IST ZEIT"
 
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Na sowas.
Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Und aus der Misere kommen die Euro Länder auch nicht mehr raus!
 

hh1969

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Tja, das habe ich ja schon im ersten Beitrag dieses Fadens geschrieben. Getan hat sich nichts. Also muss man zur Selbsthilfe greifen so gut es eben geht.
 
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"Die Nullzins-Geldschwemme sollte es Frankreich und den südeuropäischen Staaten leicht machen, die hohen Verschuldungen zu refinanzieren und die Pandemiefolgen abzumildern."

Hatte ich ja einige Seiten zurück schon geschrieben, und es ist ja offensichtlich, wenn man mal nachdenkt. Die Inflation ist vlt nicht von der EZB - in dieser Form - gewollt. Sie ist aber wissentlich und willentlich hingenommen worden, um die Südstaaten nicht weiter zu belasten, weil man genau weiß, dass dann da das nächste zahlungsunfähige Griechenland wartet.
Dies wiederum darf man aber nicht ansprechen, oder geschweige denn auf Verschuldungsgrenzen hinweisen, weil man dann direkt wie Merkel mit nem Schnubi und SS-Binde auf Plakaten in Südstaatendemonstrationen landet. Der Elefant im Raum ist, dass diese Staaten auf Kosten der Gemeinschaftswährung dauerhaft billiges Geld in den Allerwertesten geblasen haben müssen, damit ihre vollkommen maroden Staatsapparate nicht in sich zusammenfallen.

Es interessiert sich schlicht keiner mehr dafür, den € als starke Währung zu erhalten, da alles andere eben in der Auffassung komplett opportunistischer Bundes- und EU-Politik wichtiger ist. Und da die jetzige Bundesregierung vermutlich auch eher die Bundesrepublik auflösen würde, als einen EU- oder €-Austritt oder eine Reform der Gemeinschaftswährung nur in Erwägung zu ziehen, werden lustig weiter einfach ein paar Nullen an die Bilanzsumme hinzugefügt.

Gleichzeitig wird natürlich direkt davor gewarnt, jetzt die Löhne zu erhöhen, da das ja alles selbstverständlich nur vorübergehend ist und ansonsten eine Spirale in Gang gesetzt werden würde. Im Klartext wird dem Arbeitnehmer ein fetter Mittelfinger gezeigt, garniert mit dem Spruch "Musste halt mal den Gürtel enger schnallen!".
Die Auswirkungen des Ganzen haben wir im Laufe dieses Threads ja schon ausführlich diskutiert. Ich bin mittlerweile der Auffassung, dass es dem Michel immer noch viel zu gut geht. Sonst hätte er sich schon lange mal ne gelbe Weste angezogen.

Edit: und es zählt auch nicht mehr das hier bereits lakonisch gebrachte Argument "Mach es doch besser!". Ich glaube nämlich mittlerweile, dass die von den Zentralbanken gebrachten Sprüche a la "Wir haben die Inflation unterschätzt, sorry, jetzt tun wir was!" ein Vorwand sind. Ich unterstelle, dass man SEHR GENAU wusste oder zumindest abschätzen konnte, was passieren würde - man hat es schlicht ignoriert, weil man andere, in den eigenen Augen wichtigere Ziele als die Geldwertstabilität verfolgt. Insofern werfe ich nicht fehlendes Wissen vor (was man dann besser machen könnte), sondern Unaufrichtigkeit.
 
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Verstehe da unsere Politik nicht. Klar verdienen die sich ne goldene Nase bei höheren Spritpreisen. Wenn man wirklich was tun wollen würde: Wie in Östereich darf der Spritpreis nur noch 1x am Tag geändert werden und fertig. Preisabsprachen, volle Tankstellen zu bestimmten Uhrzeiten und 27 Benzinpreisänderungen pro Tag sind einfach nur nervig!
 

Seltengast

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Verstehe da unsere Politik nicht. Klar verdienen die sich ne goldene Nase bei höheren Spritpreisen. Wenn man wirklich was tun wollen würde: Wie in Östereich darf der Spritpreis nur noch 1x am Tag geändert werden und fertig. Preisabsprachen, volle Tankstellen zu bestimmten Uhrzeiten und 27 Benzinpreisänderungen pro Tag sind einfach nur nervig!
Richtig.

Ich habe sowohl in Portugal als auch in der Slowakei innerhalb von drei Wochen immer nur einen Preis an der Tanke gesehen. Der wurde einfach nie geändert. Keine Ahnung, ob das in diesen Ländern von gesetzwegen so geregelt ist.

Ich fand das sehr entspannt und frage mich, warum so eine für den Verbraucher verlässliche Regelung in Deutschland nicht existiert, zumal das hier auch auf eine breite Zustimmung der Bevölkerung stoßen würde.
 
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frage mich, warum so eine für den Verbraucher verlässliche Regelung in Deutschland nicht existiert, zumal das hier auch auf eine breite Zustimmung der Bevölkerung stoßen würde.
Zustimmung in der Bevölkerung natürlich. Aber natürlich nicht bei einigen Parteien (u.a. in der Bundesregierung) und deren Juristen...
 
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