Dinara fehlprägung

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Leider keine Fehlprägung. Die münze ist beidseitig teilweise oxidiert, die kreisrunden Aussparungen in der Patina kommen durch unten und oben aufliegende Münzen, die das Material geschützt haben. Die Münze muss länger im Wasser gelegen haben - vermutlich mit anderen "Glücksmünzen" in einem Wunschbrunnen.
 
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Und warum ist das Kupfer dann getrennt...das leicht schwarze ist meine Schuld, weil ich se ausversehen in ein goldreinihungsbad getan habe
 
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Und warum ist das Kupfer dann getrennt...das leicht schwarze ist meine Schuld, weil ich se ausversehen in ein goldreinihungsbad getan habe
Ich sehe keine zwei Komponenten auf den Fotos, nur eine teilweise oxidierte Oberfläche. Bitte gib doch das Gewicht der Münze auf 0,1 Gramm genau an. Es sollten bei den 100 Dinara 8,7 Gramm Sollgewicht sein, weicht das Gewicht nicht signifikant ab ist eine Materialverwechslung ausgeschlossen.
Neben dem optischen Aspekt plädiere ich auch für eine teilweise oxidierte Münze, da damals in Jugoslawien keine Bimetallmünzen hergestellt wurden. Warum sollte also zufällig eine passgenaue Bimetallronde mit schief gestanztem Loch in die Prägemaschiene gelangen? Aufgrund des Fließverhaltens von Metall durch den Prägedruck sähe auch der Übergang der Komponenten anders aus, da die Pille im Inneren hier ja auch einen Teil des Außenrandes ausmachen würde.
 

jannys33

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Und warum ist das Kupfer dann getrennt......
Weil die Münze aus eine Legierung von Kupfer und Nickel besteht.
An den Kupferfarbenen stellen ist sie mit etwas in Kontakt gekommen, was das Kupfer aus der Legierung gelöst und an der Oberfläche abgelagert hat.
 
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