• Beim aktuellen Preisanstieg des Bitcoins möchte ich auf meinen Beitrag hinweisen, wir haben nämlich auch eine Rubrik für Kryptocoins... Infos zu Bitcoins

Diskrepanz Goldpreis - Krügerrandpreis

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Im Gegensatz zu den normalen Kursmünzen gibt es leider bei den Goldmünzen (und auch bei den sonstigen Sammlermünzen) kein einheitliches System. Soviel zum Thema Europa und Einheit.

Also ich fände es schrecklich wenn es da ein einheitliches System gäbe.
 
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Wenn ich mich recht entsinne lag damals 2002 der Ausgabepreis bei 191 EUR. Davon 25 EUR Ausgabeaufschlag, also war damals der Goldwert einer halben Unze bei 166 EUR.


Hm, warum legt jemand 25,- Ausgabeaufschlag drauf? Das sind satte 15%, die man mehr bezahlt als das Gold in der Münze wert ist. Ist die Sammelleidenschaft so groß?

Vor allem sehe ich aber den Sinn des Nominalwertes nicht. Im Prinzip kann man den ja festlegen, wie man will. Man führt mit der Münze ja ein Zahlungsmittel ein und definiert einfach "Diese Münze kann jederzeit in 100,- umgetauscht werden". Wäre es da nicht sehr interessant, wenn der Nominalwert dem Ausgabepreis (eventuell reduziert um den Aufschlag) entsprechen würde? Man wüßte dann, dass man mit der Münze kein Geld verlieren kann, aber durchaus gewinnen kann, wenn der Goldpreis steigt. Ein fallender Goldpreis würde nichts machen, weil der Nominalwert als höher festgelegt wurde. Was übersehe ich?
 

FooFighter

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Also ich fände es schrecklich wenn es da ein einheitliches System gäbe.

Das stimmt, einheitlich muss es nicht unbedingt sein. Aber es wäre zumindest schön gewesen, innerhalb Deutschlands wenigstens ein System erkennen zu lassen:

200 EUR = 1/1 Unze
100 EUR = 1/2 Unze
20 EUR = 1/10 Unze, anstatt 1/8 Unze
oder dann eben
25 EUR = 1/8 Unze

Aber das wurde ja an anderer Stelle schon ausgewertet, dass hier das Finanzministerium Mist gemacht hat. Kann man leider nicht mehr ändern.
 
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Klar, die isses. Steht doch da: 900/1000 Feingoldlage :wut:

Heißt das jetzt, dass die Münze nur vergoldet ist und die Goldschicht aus 900er Gold besteht?

Meine sehen nicht so schön aus, sind aber zum Glück komplett aus 900er Gold. Der Witz ist, dass ich bei Ebay wahrscheinlich weniger als für den "Nachbau" bekäme...
 
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Hm, warum legt jemand 25,- Ausgabeaufschlag drauf? Das sind satte 15%, die man mehr bezahlt als das Gold in der Münze wert ist. Ist die Sammelleidenschaft so groß?

25€ Aufschlag ist doch wenig, schau Dir doch mal die Preise von anderen Sammlermünzen aus Gold an. Ausserdem verwandelt sich ein Goldklumpen nicht von alleine in eine geprägte Münze mit Verpackung, Zertifikat etc.
 

Kempelen

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Hm, warum legt jemand 25,- Ausgabeaufschlag drauf? Das sind satte 15%, die man mehr bezahlt als das Gold in der Münze wert ist. Ist die Sammelleidenschaft so groß?

Vor allem sehe ich aber den Sinn des Nominalwertes nicht. Im Prinzip kann man den ja festlegen, wie man will. Man führt mit der Münze ja ein Zahlungsmittel ein und definiert einfach "Diese Münze kann jederzeit in 100,- umgetauscht werden". Wäre es da nicht sehr interessant, wenn der Nominalwert dem Ausgabepreis (eventuell reduziert um den Aufschlag) entsprechen würde? Man wüßte dann, dass man mit der Münze kein Geld verlieren kann, aber durchaus gewinnen kann, wenn der Goldpreis steigt. Ein fallender Goldpreis würde nichts machen, weil der Nominalwert als höher festgelegt wurde. Was übersehe ich?


Für Sammler spielen die 25 Euro Aufschlag keine allzugroße Rolle. Aber natürlich hätten sie bestimmt nichts dagegen, wenn er geringer wäre.

Bisher gibt es nur aus Frankreich Euro-Goldmünzen welche zum Nominalwert ausgegeben wurden. Die 250 Euro Goldmünze aus 2009 hat zwar nur ein Gewicht von 8,45 g (sie wurde also damals deutlich über dem Goldwert verkauft), aber die 250 Euro die man investiert hat, bekommt man ja jederzeit wieder heraus. Und wer weiß, vielleicht macht man bei dieser Münze sogar bald über den Goldpreis noch einen Gewinn (?)
 

FooFighter

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Hm, warum legt jemand 25,- Ausgabeaufschlag drauf? Das sind satte 15%, die man mehr bezahlt als das Gold in der Münze wert ist. Ist die Sammelleidenschaft so groß?

Der Aufschlag deckt ja auch die Herstellungskosten. Dann werden die Münzen noch in einer Kapsel und einem schicken Etui (Geschmackssache) versandt. Das kostet ja auch alles Geld. Da ist der Aufschlag schon okay. Viel mehr wird momentan der ebenfalls 25 EUR teure Aufschlag auf die bald erscheinenden 20 EUR (1/8 Unze) Goldmünze diskutiert, denn da sind es schon 20 % beim momentanen Goldpreis.

Vor allem sehe ich aber den Sinn des Nominalwertes nicht. Im Prinzip kann man den ja festlegen, wie man will. Man führt mit der Münze ja ein Zahlungsmittel ein und definiert einfach "Diese Münze kann jederzeit in 100,- umgetauscht werden". Wäre es da nicht sehr interessant, wenn der Nominalwert dem Ausgabepreis (eventuell reduziert um den Aufschlag) entsprechen würde? Man wüßte dann, dass man mit der Münze kein Geld verlieren kann, aber durchaus gewinnen kann, wenn der Goldpreis steigt. Ein fallender Goldpreis würde nichts machen, weil der Nominalwert als höher festgelegt wurde. Was übersehe ich?

Naja, einerseits hast du sicher Recht. Aber andererseits, wie würdest du in den folgenden Jahren weiter verfahren? Schließlich ist der Goldpreis von Jahr zu Jahr gestiegen. Sollte dann der diesjährige 1/2-Unzer einen Nominalwert von 500 EUR tragen? Eine richtige Rolle spielt es wohl nicht. Und da ich nicht annehme, dass der Goldpreis jemals wieder unter 200 EUR pro Unze rutschen wird, ist der Goldwert der 100er auch immer höher als das Nominal.
 

Kempelen

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Für die 100€ Goldmünze von 2008 habe ich exakt 100€ bezahlt. Goldpreis momentan 98,26€ :D

Das sind die kleinen Freuden von uns Münzensammlern.

Ich bin nur gespannt, ob sich die Franzosen die Ausgabe der 500 Euro Goldmünze nochmal überlegen. Vor allem dann, wenn der Goldpreis weiter so rasant ansteigen sollte.
 
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Vor allem sehe ich aber den Sinn des Nominalwertes nicht. Im Prinzip kann man den ja festlegen, wie man will. Man führt mit der Münze ja ein Zahlungsmittel ein und definiert einfach "Diese Münze kann jederzeit in 100,- umgetauscht werden". Wäre es da nicht sehr interessant, wenn der Nominalwert dem Ausgabepreis (eventuell reduziert um den Aufschlag) entsprechen würde? Man wüßte dann, dass man mit der Münze kein Geld verlieren kann, aber durchaus gewinnen kann, wenn der Goldpreis steigt. Ein fallender Goldpreis würde nichts machen, weil der Nominalwert als höher festgelegt wurde. Was übersehe ich?

Und wenn der Goldpreis fällt (ja, das hat es auch schon gegeben) - dann macht der Staat einen Verlust. Das glaubst du doch wohl selber nicht, daß ein Finanzminster so blöd ist :rolleyes:
 
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