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Diskussion Reichsgoldmünzen

Dieses Thema im Forum "Deutschland von 1871 bis 1948" wurde erstellt von namibia, 4. Oktober 2003.

  1. RedAuerbach

    RedAuerbach

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    Auf jeden Fall ein vz. Auch ein vz kann doch Kratzer haben. Und im Umlauf war das Stück wohl nicht, hat ja keinen Abrieb.
     
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  2. Hsv1896

    Hsv1896

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    für ein vz. muss zumindest laut jaeger das relief "einwandfrei" sein.

    ich will das nicht bis auf die spitze ausreizen, manchmal geht das auch gar nicht.
    aber in diesem fall ist ein vz. nicht mehr drin.

    der extreme kratzer quer durch den hohenzollernschild tut sein übriges.
     
  3. Fusselbär

    Fusselbär

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    Zumal hier die Kratzer wohl mit dem bloßem Auge schwerlich zu sehen sein dürften.
     
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  4. Rex Danny

    Rex Danny

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    Über Erhaltungen haben wir uns schon vor 10 Jahren die Köpfe heiß geredet.

    Wenn die Münze nicht im Umlauf war, d.h. Sie hat keinen Abrieb, dann ist
    Sie besser als Vz. Theoretisch könnte also ein Stück direkt vom Prägestock auf
    einen Steinboden fallen, es schrabbt noch jemand mit dem Stiefel drüber, sie
    hat einige Macken davon getragen.....trotzdem ist sie prägefrisch....mit Fehlern.

    Da voller Prägeglanz, kein Umlauf, kein Abrieb. Wie die Münze dann preislich einzuordnen ist steht auf einem anderen Papier. Wohl eher Richtung Vz.

    ImAugenschein sind viele der Miniatur Reichsgoldstücke oft besser bewertet,
    als wenn dann extreme Vergrößerungsmedien zum Einsatz kommen.

    Obwohl das schon sehr hilfreich sein kann. Man muß sie dann gedanklich aber
    Doch auf Originalgröße zurückbrechen sonst wird's unvernünftig.

    Den Bayern seh ich als gutes Vz. Gerade weil er wahrscheinlich auch in
    Originalgröße gut rüber kommt.
     
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  5. Alexostylo

    Alexostylo

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    Vielen Dank @thorsten.d , @Rambo , @Kronerogøre , @Münzadler @Fusselbär @Rex Danny @RedAuerbach und @Hsv1896 für eure Meinungen.

    Das wichtigste Vorweg: Ich finde ein Forum lebt vom Austausch und von der Diskussion. Durch fundierte und auch abweichende Meinungen anderer kann man sich als Leser eine eigene bilden und das Auge schulen. Deswegen bin ich froh mal wieder ein Stück vorstellen zu können, dass polarisiert. Dies sehe ich vor allem darin begründet, dass stark spiegelnde Münzen weder einfach einzuordnen, noch einfach mit der Kamera einzufangen sind. In letzterem sehe ich auch die Tatsache begründet, dass die Münze bei euch stellenweise deutlich schlechter ankommt als gedacht. Sie war beim Kauf sehr verschmutzt und wenn ich das Stück bloß für ein unansehnliches vz halten würde hätte ich mir bei einem Kaufpreis von rund 500 Euro weder die Mühe gemacht sie schonend zu Reinigen, noch sie überhaupt abzulichten.
    Das Stück stammt von einem sehr großen, französischen Händler, dessen Name aus 4 Buchstaben besteht, die aber eine Abkürzung sind. Es wurde dort als vz angeboten, allerdings ist aus eigener Erfahrung die Erhaltung dort in der Regel nicht zutreffend. Ausreißer gibt es regelmäßig in beide Richtungen, wobei mittelfristig natürlich die Gurken im M A Sumpf liegen bleiben.
    Wenn man das Stück in der Hand hält sieht man eine sehr gefällige Münze mit vollem, in erster Linie spiegelndem, Prägeglanz. Alle Kratzer sind sehr oberflächlich und bestimmen das Erscheinungsbild bei der Betrachtung in Natura nicht. Ich persönlich sehe entweder ein gutes vz+ oder ein schlechtes vz-st. Je nachdem wie kritisch man ist. Da der Ludwig II mein Lieblingstyp ist habe ich mich recht ausgiebig damit beschäftigt und weiß, dass es ganz andere Stücke gibt die trotzdem von der Definition her noch ein vz sind. Ich hänge als Beispiel um die Diskussion auch weiter sinnvoll fortzuführen mal ein weiteres Exemplar an. Dieses spiegelt ebenfalls und war nicht im Umlauf. Folglich ist es als prägefrisch zu bezeichnen, ist allerdings dennoch im direkten Vergleich viel unansehnlicher. Prägefrisch ist ein Sammelbegriff für verscheidene Erhaltungen und eben letztendlich nur das deutsche Äquivalent zum Amerikanischen Mint State. Im Bereich von MS61 bis MS70 finden sich sowohl Münzen in unansehnlichem vz, als auch Kabinettstücke in stgl.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 22. Juni 2020
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  6. Hsv1896

    Hsv1896

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    sei doch mal so gut von deinem frz. neuzugang nicht tellergroße und gestochen scharfe, sondern "normale" (um nicht zu sagen: ungenaue oder schlechte) bilder einzustellen.
    vielleicht ändert das ja einiges bei der zustandseinschätzung.

    der glanz bayrischer münzen ist für mich jetzt nicht soooo außergewöhnlich und auch auf dem video stechen zunächst mal die zahlreichen feinen und nicht ganz so feinen kratzer, insb. av., ins auge.
     
  7. Alexostylo

    Alexostylo

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    Wenn man nicht bereit ist Sammleraufschläge zu bezahlen - die sehr häufig nicht in dem geforderten Maß berechtigt sein mögen - und folglich nur stark gelaufene Umlaufgoldmünzen in der eigenen Sammlung hat muss es unheimlich schwierig sein ein Auge für Prägeeigenheiten und Qualität zu entwickeln o_O.

    Fakt ist, dass München bei den Goldmünzen besonderen Wert auf die Stempelpflege legte. Das Ergebnis ist eine Vielzahl von Münzen, die einen mehr spiegelnden, als changierenden Glanz haben. Auf diesen kommt ein Kratzer deutlich besser zu Geltung, als es auf einer Münze mit poröser Oberflächenstruktur der Fall wäre.
     
  8. Alexostylo

    Alexostylo

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    Anbei noch ein weiterer Neuzugang von mir. Wie schätzt ihr den Uniformträger ein? Ich habe ihn aus dem virtuellen Angebot eines Händlers ,,heraus gepickt'' und bin ziemlich zufrieden :)
     

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  9. Hsv1896

    Hsv1896

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    der ist deutlich besser. f. stgl.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juni 2020
  10. bernwetz

    bernwetz

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    Einer der aktuellen Teutoburgerschwemme aus der Bucht? Doch ein paar Kratzer und Bagmarks zu viel, als dass ich ihn mir in die Sammlung stellen würde. :schaem:
     
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