Diskussion Reichsgoldmünzen

Münzadler

Moderator Deutschland von 1871 bis 1948
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Bis dahin auch ein völlig normaler Preis für einen nicht gerade seltenen Standard-Preußen. Ich fürchte, jetzt kriegen wir alle schlicht die Quittung für den Gradingwahnsinn in Form völlig absurder Preise. Nahezu alle Händler sind nun auf den Zug aufgesprungen und reißen, den Zuspätkommerinstinkt voll ausnutzend, im Slabtau (Flachwitzalarm) auch ungeslabte Münzen in ungeahnte Sphären. Lachen tun da nur noch die Agenturen. Einzig spannend ist nun vermutlich, wie viele falsche Münzen unter den eingesargten in cognito umherflanieren.
Bei z.B. den Doppelkronen sind auf MA akt. 979 Stück unter KR gelistet, 27 davon zertifiziert.
Zumindest dort sehe ich keinen Gradingwahnsinn und auf Ebay und deutschen Auktionen sieht es ähnlich aus.
Dass nackte Münzen am preislichen Schlepptau hängen... naja, hier dürften die Meinungen auch auseinandergehen.
 
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Man kann eben nicht diese Preissteigerungen an einem Faktor fest machen.
Ich denke es sind mehrere Gründe.
Einerseits hat man einen gestiegenen Materialpreis (zumindest beim Gold liegt der bei normalen Doppelkronen schon im bemerkbaren Bereich).
Dann wird natürlich durch die Notenbanken Geld ohne Ende gedruckt und so sucht das viele Geld eben Anlagemöglichkeiten. Und ein Teil davon schwabbt dann auch auf den Münzmarkt über.
Und für viele Anleger (nicht Sammler im herkömmlichen Sinne) sind die gegradeten Stücke natürlich einfacher zu „handeln“.
Und ich habe auch den Eindruck, dass die Nachfrage auch in der Sammlerschaft nach guten Erhaltungen weiterhin steigt, was natürlich auch auf die Preise durchschlägt,
 
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Diesen Fritz habe ich in 2013 für 625,- gekauft.
Damals ein irrer Preis, 399,- bis 450,- war so üblich, aber ich wollte diese Münze unbedingt haben.
Dass es mal "Realität" wird mit diesem Preisniveau hätte ich nicht erwartet.

Die Münze wurde später in MS65 gegradet. ;)
Was das Bonmot, wonach die Wucherpreise von heute die Schnäppchen von morgen sind, wieder einmal bestätigt.
 
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Man kann eben nicht diese Preissteigerungen an einem Faktor fest machen.
Ich denke es sind mehrere Gründe.
Einerseits hat man einen gestiegenen Materialpreis (zumindest beim Gold liegt der bei normalen Doppelkronen schon im bemerkbaren Bereich).
Dann wird natürlich durch die Notenbanken Geld ohne Ende gedruckt und so sucht das viele Geld eben Anlagemöglichkeiten. Und ein Teil davon schwabbt dann auch auf den Münzmarkt über.
Und für viele Anleger (nicht Sammler im herkömmlichen Sinne) sind die gegradeten Stücke natürlich einfacher zu „handeln“.
Und ich habe auch den Eindruck, dass die Nachfrage auch in der Sammlerschaft nach guten Erhaltungen weiterhin steigt, was natürlich auch auf die Preise durchschlägt,
Momentan wird der Ankauf schwierig sein. Niemand wird gute Ware für ein Trinkgeld verschleudern.
 
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ich halte 625.- auch heute noch für viel zu teuer.

und allgemeine preissteigerung ist kein erkenntnisorgasmus.
 
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