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Diskussion: Slabbed Reichsmünzen

Dieses Thema im Forum "Deutschland von 1871 bis 1948" wurde erstellt von Münzadler, 11. Oktober 2015.

  1. Lordhelmlein

    Lordhelmlein

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    Ähnliches ist bei den 2 Mark Stücken aus Hamburg zu (alter Adler) zu beobachten. Hier sind die Abziehspuren (Schleifspuren) aber Kreisrund und nur auf dem Feldern sichtbar. Normalerweise kommen diese Stempelabziehspuren, aber nur auf dem Feldern vor, da auf den erhabenen Stellen der meiste Druck herrscht. Wenn es dennoch Vertiefungen im Stempel waren, dann müssten diese ziemlich grob gereinigt worden sein. (fast maschinell)...Ein ähnliches Stück habe ich allerdings noch nie gesehen.
    Meine zweite These wäre, dass das Stück auf einer groben Oberfläche gelegen ist und etwas "schweres" oben auf gelegen sein könnte. Gibt es denn Hinweise auf der Adlerseite, dass dies so passiert sein könnte? Dies wäre zu mindest ein Hinweis, da die Spuren ja nur an den erhabenen Stellen zu finden sind.
     
  2. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Bestimmt zu stark im Zentrum justert.
     
  3. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Doch, laut Coulant wurde Großsilber nachjustiert.
     
  4. Fusselbär

    Fusselbär

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    Richtig. Gibt es beim Reichsgold auch, da wurde ja auch auf alle fälle justiert.
     

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  5. mare-01

    mare-01

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    Gold war mir bekannt...aber Silber ? Ist wirklich das 1.Mal das ich sowas sehe wie das von beulermaennlein vorgestelltem Exemplar ! Bei den Hamburger 2ern habe ich diese kreisrunden Abziehspuren schon etliche Male gesehen,vor allem mit kleinem Adler-aber der 5er Friedrich sieht ja ganz anders aus...als wäre jemand mit einem kleinen "Stahlkamm" auf der Ronde drübergegangen um diese exakt parallel verlaufenden Spuren zu erzeugen !?
     
  6. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Beim Gold wurde jede einzelne Ronde kontrolliert und ggf nachjustiert, beim Silber wurde al Marco per Pfund, bzw. Kilo verfahren und offensichtlich diejenigen Stücke, die "zu retten" waren etwas behobelt, damit das Gesamtgewicht der Charge stimmte.
     
    mare-01 gefällt das.
  7. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Gerade gefunden, als ich etwas anderes bei Choulant nachgeschlagen habe:
    1905 vergütete Berlin für 1 Kg justierter Platten folgenden Akkordlohn:

    Maschinell:
    20 Mk : 20 Pf
    10Mk : 36 Pf
    1 Mk : 14 Pf
    50 Pf : 23 Pf

    Handhobel:
    20 Mk : 36 Pf
    10Mk : 72Pf
    5 Mk : 10 Pf
    2 Mk : 18 Pf
    1 Mk : 24 Pf
    50 Pf : 36 Pf

    Interessant finde ich, dass Grossilber nur per Hand bearbeitet wurde.
     
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