Diskussion zu "Dokumentation: Fälschungen Deutschland 1871 - 1948"

Registriert
18.06.2016
Beiträge
1.243
Punkte Reaktionen
397
ich wiederum halte den dukaten für eindeutig falsch.
erinnert mich an italienische gussfälschungen.

unnatürlicher glanz, eindeutige materialverdichtung am unteren rand,
die schrift sieht auch eigenartig aus (allein das N).

finger weg.
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
17.11.2004
Beiträge
2.979
Punkte Reaktionen
4.342
Leute, Münzensammeln und das Fachsimpeln darüber soll Spaß und Freude machen. Man kann auch mal kontrovers über das ein oder andere diskutieren. Wenn ich aber so manche Postings der letzten Tage lese, scheint irgendetwas auf eine schiefe, persönliche Ebene gerutscht zu sein - was ich schade finde.

Lasst uns bei unserem schönen Hobby bleiben...
 

Münzadler

Moderator
Teammitglied
Registriert
07.02.2010
Beiträge
11.077
Punkte Reaktionen
3.867
Leute, Münzensammeln und das Fachsimpeln darüber soll Spaß und Freude machen. Man kann auch mal kontrovers über das ein oder andere diskutieren. Wenn ich aber so manche Postings der letzten Tage lese, scheint irgendetwas auf eine schiefe, persönliche Ebene gerutscht zu sein - was ich schade finde.


Lasst uns bei unserem schönen Hobby bleiben...



Ich möchte niemanden enttäuschen, aber irgendwann kann zumindest ich es auch mal nicht mehr hören.

Dito.

Der Inhalt des Threads gleitet seit geraumer Zeit in eine Richtung abseits des eigentlichen Diskussionsbedarfs ab!

Wer immer noch seine Positionen pro und contra Fälschungen zum wiederholten mal diskutieren möchte mag das bitte in der Plauderecke tun!
 
Registriert
15.03.2002
Beiträge
1.449
Punkte Reaktionen
114
Website
Website besuchen
Ebay Username
eBay-Logo saeulemann
Hallo zusammen,
anbei ein Bild eines 5 RM Stückes J.329 Uni Tübingen.
Bin mir nicht sicher, ob echt. Gewicht und Durchmesser stimmen.
Wie wäre Euere Einschätzung ? Ich weiss anhand von Fotos schwierig.:)

329 Bild.jpeg329 Wert.jpeg

LG
Zoelles
 
Registriert
11.08.2009
Beiträge
2.092
Punkte Reaktionen
1.137
Bin mir nicht sicher, ob echt.
Ich auch nicht, allerdings würde ich vom Bauchgefühl die Finger davon lassen.
Die Münzoberfläche wirkt griesselig, das Prägebild recht flau.
Das könnte auch von scharfen Reinigen kommen, solche Münzen würde ich aber auch nicht haben wollen.
 
Registriert
22.08.2016
Beiträge
648
Punkte Reaktionen
505
Dem schließe ich mich an. Abgesehen davon, dass die Münze wirklich sehr unattraktiv wirkt hätte ich auch Bedenken bzgl. der Echtheit. Leider fehlen so viele Details, dass es mir nicht möglich ist, es wirklich zu begründen. Vielleicht könnte die Randschrift weiterhelfen. Stutzig macht mich die 7 in der Jahreszahl, die sieht so aus, als wären sowohl der waagerechte als auch der (fast) senkrechte Strich der Ziffer gleich dick. Bei der echten Münze ist der waagerechte Teil aber schmaler als der senkrechte. Aber das kann jetzt auch am Foto liegen.
Ich habe zumindest Zweifel an der Echtheit und selbst wenn sie echt ist, ist sie trotzdem ziemlich hässlich.
 
Registriert
18.06.2016
Beiträge
1.243
Punkte Reaktionen
397
meine tendenz geht recht deutlich in richtung china-fälschung.
außerdem schließe ich mich den beiden vorrednern an.
 
Registriert
11.09.2009
Beiträge
10.931
Punkte Reaktionen
9.484
Jäger 252
Hamburg, 20 Mark, 1905 A


Gewicht: 8,05g = Klar übergewichtig

Prägebild/Rand: Das Prägebild ist erschreckend gut, Gewicht und Rundschrift sehen aber verdächtig aus. Das Stück stammt aus dem Fachhandel. Ich möchte an dieser Stelle aber ausdrücklich erwähnen, dass ich nicht davon ausgehe, dass hier bewusst eine Fälschung angeboten wurde. Vielmehr ging der Verkäufer nicht davon aus, dass es von diesem Jahr so gute Nachprägungen gibt. Zumal späte Preußen in dieser Erhaltung (=vz-st) nicht so selten sind dass man stutzig werden müsste.
Vielen Dank für das Vorzeigen des Stückes. Auch mir liegt es fern, einem Händler, den ich nicht kenne, Vorsatz zu unterstellen, allerdings ist diese Randschriftfälschung , bei denen die Ts wie " hängende Schwingen " aussehen, seit fünfzig Jahren bekannt und in der Sammlerliteratur beschrieben. Und bei Übergewicht hätte er eigentlich auch stutzig werden müssen. Oder bin ich da zu hart ?
 
Registriert
20.04.2018
Beiträge
910
Punkte Reaktionen
478
Vielen Dank für das Vorzeigen des Stückes. Auch mir liegt es fern, einem Händler, den ich nicht kenne, Vorsatz zu unterstellen, allerdings ist diese Randschriftfälschung , bei denen die Ts wie " hängende Schwingen " aussehen, seit fünfzig Jahren bekannt und in der Sammlerliteratur beschrieben. Und bei Übergewicht hätte er eigentlich auch stutzig werden müssen. Oder bin ich da zu hart ?


Ich denke es ist nicht zu hart, im Gegenteil.
Die hängenden T‘s und das Gewicht lernt ja jeder Interessierte schon im ersten Monat, wo man sich mit dem Reichsgold beschäftigt.
Und das weiß mit Sicherheit jeder Händler. Und das ohne Angabe zu verkaufen, ist in meinen Augen nicht seriös.
Solche Geschäftsgebaren sollte man sich in keiner Branche erlauben, was auch immer man arbeitet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben