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DM Preise sind am Boden

hegele

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5,50 DM für 1100 Euro? Also ich finde das schon extrem viel... was müssen die dann vorher erst gekostet haben?

Wie hoch ist denn die Auflage dieser Münzen? Da ich bin ich doch froh bei dem Euro von Anfang an dabei zu sein. ;)
 
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nachdem Thurai so ein nettes "Rätsel" bezüglich des 5 ,- 1958 J hier eingestellt hatte, habe ich Skrupel, sowas bei EBay zu ersteigern. Die Goldmark oder KMS ja, aber solche Münzen? Auch bei dem 50 Pfennig 1950 G BDL soll es ja massenhaft Fälschungen geben...

Ich bin bei einem Goldmark-Kauf / Tausch mal ganz schön auf ie Nase gefallen: Der Versender hat mir eine Goldmark geschickt, die drei kleine rote Punkte (unentfernbar!) auf der Wertseite hatte - nicht schlimm, aber ich wollte gerne eine einwandfreie und habe gebeten, den Tausch rückgängig zu machen - natürlich keine Chance!!

Der Versender hat einfach unterstellt, ich wollte ihm eine andere Münze unterjubeln:mad: - wie will man das entkräften???

Das war mir eine Lehre! Ich kaufe per EBAY nur eindeutig identifizierbare Dinge, und wenns was teures ist, mache ich das Paket im Beisein des Postboten auf!

Und eine Echtheitsprüfung wie Thurai empfiehlt, dauert dem Postboten einfach zu lange, also würde ich solche Münzen nur beim Händler kaufen - punktum!
 

hegele

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Sonja

Das ist ein sehr guter Hinweis, Sonja.
Ich habe dies auch so gemacht.

Aber es ist trotzdem so, daß die Preise runtergegangen sind.

Ich habe in einem anderen Thread schon mal geschrieben.

Vor 10 Jahren habe ich für das Germanische Museum 2.700 DM bezahlt,
Im neuen Jäger steht es bei 1.100 €
und in ebay wird es für 600 - 900 € verkauft, hoffentlich alles echte
 
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Sagtmal,Pakete im Beiseind es Postboten öffnen??NIE IM LEBEN!!!

Dann weiß er ja was in meinen Paketen immer alles drin ist!

mfg Patrick
 

hegele

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nee

Das würde ich auch nie machen.
 
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Unser Paketbote hat es sowieso schon mitbekommen- und ich habe es auch erst zweimal gemacht, alles andere von Wert war von den offiziellen Stellen.

Ich traue unserem Paketboten, den wir schon seit Jahren haben, einfach keine Unredlichkeit zu. Bisher hat er mich auch noch nicht enttäuscht.
 

hh1969

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Immer wieder schön in alten Threads zu stöbern.

Falls die DM-Preise damals am Boden waren....wo sind sie dann heute ;) ?
 
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Die Preise haben sich tatsaechlich seit 2002 nochmals gedrittelt:-(
Nun ja, wenn ich dran denke, dass die 2Mark Stuecke von 1951 fuer 8-10 Euro zu haben sind, wird mir schlecht.
Vom Germanischen Museum, welches in ansprechender Erhaltung fuer 300,- EURO zu haben ist, ganz zu schweigen.
Wo ist der Boden?
 

FooFighter

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Die Frage ist: woran liegt es? Einerseits könnte man denken, es liegt daran, dass es die D-Mark eben nicht mehr gibt und deshalb das Sammelinteresse zurückgegangen ist. Aber Kaiserreich und Altdeutschland gibt es auch schon ewig nicht mehr. Jedoch steigen dort die Preise seit Jahren. Ist das Interesse an der D-Mark als Sammelgebiet wirklich so gesunken oder gibt es hier einfach zu viele Stücke in guter Erhaltung, im Gegensatz zum KR oder Altdeutschland?
 

hegele

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In den Fünfziger Jahren konnte man die Gedenkmünzen aus der Weimar-Zeit auch für nen Appel und ein Ei kaufen.
Vermutlich steigen auch irgendwann die Preise für DM-Stücke wieder (Daumen drück)
 
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Ich erinnere mich noch gut, als jeder ein germanisches Museum haben wollte.
Die Münze war unglaublich populär. Oder noch besser, die ersten vier.

Es gab da viel mehr Münz interessierte. Die Auflage war aber halt doch sehr hoch.
Und heute sind die auf jeder Münzbörse sackweise zu bekommen.

Ein 58 J in guter Erhaltung ist aber auch heute noch sehr interessant.
 

hh1969

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Ein 58 J in guter Erhaltung ist aber auch heute noch sehr interessant.
Wobei ich jedem davon abrate, so ein Stück bei ebay zu erwerben. Da sind soviele gefälschte mit dabei...
Hier deswegen nochmal ein Hinweis, woran man die Echtheit erkennt: 58J
 
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Ich sehe das ganz entspannt... die ersten vier warten noch immer auf mich und flüstern mir leise zu "wart´s ab Du kriegst mich schon noch günstig". :) Denn nach wie vor lagern Tausende davon bei den Händlern, von irgendeiner Art Seltenheit kann da nicht die Rede sein.
 
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Ich sehe das ganz entspannt... die ersten vier warten noch immer auf mich und flüstern mir leise zu "wart´s ab Du kriegst mich schon noch günstig". :) Denn nach wie vor lagern Tausende davon bei den Händlern, von irgendeiner Art Seltenheit kann da nicht die Rede sein.
Zylka zitiert in seiner Hauspostille hin und wieder den Kölner Münzhändler Pilartz dahingehend, dass es noch dahin kommen würde, dass ein Museum billiger wird als ein J 107. Warten wirs ab.
 

hh1969

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Habe gerade mal nach dem Markgrafen geschaut und was da so angeboten wird.

Dabei bin ich auf dieses Objekt gestoßen:

J390 5 DM Gedenkmünze Markgraf von Baden 1955 G in PP/EA 450048 | eBay

Die Münze ist in meinen Augen nicht "PP" und auch nicht spiegelglanz, sondern ein ein paar mal durch tauchen aufgehübschtes vz. Da sind einige Kratzer im "REP".

Schön auch die Angabe des Verkäufers: "Natürlich ist meine Angabe Subjektiv,jedoch können Sie die Bilder auch dazu selbst bewerten."
 
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Habe gerade mal nach dem Markgrafen geschaut und was da so angeboten wird.

Dabei bin ich auf dieses Objekt gestoßen:

J390 5 DM Gedenkmünze Markgraf von Baden 1955 G in PP/EA 450048 | eBay

Die Münze ist in meinen Augen nicht "PP" und auch nicht spiegelglanz, sondern ein ein paar mal durch tauchen aufgehübschtes vz. Da sind einige Kratzer im "REP".

Schön auch die Angabe des Verkäufers: "Natürlich ist meine Angabe Subjektiv,jedoch können Sie die Bilder auch dazu selbst bewerten."
Kann sowieso nur PP oder EA sein.
 
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Optisch sind diese alten Fünfer wirklich sehr schön anzusehen. Auch die
Heiermänner. Z.B.Schiller mit der großen freien Fläche, selten wirklich gut
Erhalten. Aber wirklich anspruchsvolle Motive.

Wer sich von Euch an das Fälschungsseminar mit Franquinet in Darmstadt
Erinnern kann, der warnte vor 58 J. Wenn gute Güße gemacht wurden
Dann werden die Echtheitsmerkmale automatisch mit übernommen.

Ich glaube Franquinet ist in Bezug auf diese Münze wirklich eine Top Adresse
Für ein Gutachten.

Auf ner Börse hab ich mal gesehen wie ein Markgraf in echtem PP für
700 Euro verkauft wurde. Nicht lupenrein, aber doch ein erstklassiges
Stück. Der Käufer meinte da diese Münzen nicht verkapselt wurden,
Wäre einwandfreies PP nicht zu finden. Aber ich denke gerade in Polierter
Platte sind sie relativ Preisstabil.
 
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.......
J390 5 DM Gedenkmünze Markgraf von Baden 1955 G in PP/EA 450048 | eBay
Die Münze ist in meinen Augen nicht "PP"
und auch nicht spiegelglanz *, sondern ein ein paar mal durch tauchen aufgehübschtes vz. Da sind einige Kratzer im "REP".
Schön auch die Angabe des Verkäufers: "Natürlich ist meine Angabe Subjektiv,jedoch können Sie die Bilder auch dazu selbst bewerten."
Moin Moin,
wer sich eine solche "Schrott"Münze als PP (* nach dem SPGL Verfahren wurde in der Zeit übrigens nicht geprägt ;)) andrehen lässt, dem ist aus Sicht des Münzensammelns wirklich nicht mehr zu helfen.
Dieses Exmplar hat bzgl. der Erhaltung noch nicht einmal etwas mit prägefrisch oder mit Stgl zu tun - geschweige denn mit einer Ausführung in PP :wut:. Der Anbieter gibt zu den
Erhaltungen und auch zu dem Begriff EA all sein Wissen preis und zeigt dem damit einigermaßen Vertrauten, dass er davon doch "höchstens sehr wenig" besitzt.
 
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Zylka zitiert in seiner Hauspostille hin und wieder den Kölner Münzhändler Pilartz dahingehend, dass es noch dahin kommen würde, dass ein Museum billiger wird als ein J 107. Warten wirs ab.
Moin Moin,

wir können da ruhig bei den 5ern selbst bleiben - ich bin überzeugt, dass es bei einem wieder steigenden Interesse in ferner Zukunft - von dem ich ebenfalls überzeugt bin - :) bei diesen Stücken so kommen wird, dass zumindest das eine oder andere Motiv der Magnimat-Ausführung für eine Sammlungskomplettierung schwieriger (und am Ende auch teurer) zu bekommen sein wird als eines der "Ersten Fünf".
Diese Stücke sind wie auch die "Ersten Fünf" über den Umtausch vieler Sammlungen bei den Filialen der Bundesbank gelandet. Während die informierten "Annehmer" - und davon gab / gibt es doch mehr als man gemeinhin vermutet / annimmt - diese fünf Münzen weitestgehend vor der Vernichtung bewahrt haben, wurden die anderen Stücke wenig beachtet (evtl. noch die anderen Silberlinge weil es ja immerhin 625er Ag ist). Die Bankangestellten an entsprechender Stelle, die sich zur Bewahrung vor dem Hochofen z.B. den "Alten Fritz" oder das "Jahr der Musik" auf ihre Fahnen geschrieben haben könnten, sind wohl eher noch nicht geboren ;).
Selbst Händler haben in ihren Magnimatgedenkmünzenbetsänden rigoroser aufgeräumt, d.h., stärker reduziert, als bei den Silberlingen.
Aber letztlich sind alles nur "Spekulatiusvermutungen" :D.
 
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Zum Thema Preisverfall, das waren noch Zeiten ... :)

Müsste mind. 30 Jahre her sein, zumindest hat der Fichte zu meiner "Sammler-Startzeit" etwa um die 550-600 DM gekostet, soweit ich mich noch erinnern kann.
Der Fichte war damals mein angestrebtes Ziel, die ersten 4 waren damals Wunschträume und somit "Lichtjahre" entfernt ...

Ja, sehr traurig dieser Preisverfall

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Seltengast

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(...)
Der Fichte war damals mein angestrebtes Ziel, die ersten 4 waren damals Wunschträume und somit "Lichtjahre" entfernt ...

Ja, sehr traurig dieser Preisverfall

Anhang anzeigen 127763
Traurig für diejenigen, die die Münze damals gekauft haben. Nicht für diejenigen, die jetzt so langsam daran denken könnten, ihre Lücken zu schließen! :D
 

manloeste

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Meiner Meinung nach waren das die wirklichen Blasen. Gefördert durch einen damals für den Verbraucher intransparenten und einseitigen Markt (gut für die Händler, schlecht für die Käufer).
Dagegen sind Hall, Planet, Kelly, Fledermaus und Co harmlos.
 

hegele

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Traurig für diejenigen, die die Münze damals gekauft haben. Nicht für diejenigen, die jetzt so langsam daran denken könnten, ihre Lücken zu schließen! :D
Dazu gehöre ich.
1992 hat mir meine Frau das Stück zum Vierzigsten Geburtstag geschenkt.
Bei der Baden-Württembergischen Bank gekauft, ohne dass ich es wusste.
 
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Hallo ,

ich sammele seit ca.40J. Münzen.Leider das mit dem Preisverfall stimmt.SCHADE.

Aber die Interessen liegen heute wo anders.Wie ich anfing gab es noch kein Internet etc.

Die Münzen wurden gekauft beim Händler,Sammlerkolegen & Münzzeitungen.

Was aus den Sammlungen wird wo der Sammler verstorben ist

und kein Interesse mehr besteht von den Angehörigen?? Die wollen nur das Zeug zu Geld machen!!!!

Aber was solls mir hat & macht das sammeln immer noch Freude.

Ich bewundere meiner Schätze immer noch mit viel Freude.

Seinerzeit wurde der Münzsammler auch etwas bewundert wenn er z.B. die ersten vier hatte ( so wars bei mir )

Das haben die Briefmarkensammler wirklich die PoPo-Karte gezogen,denn die Alten Marken

vor den Euro wurden für ungültig erklärt.

Aber trotzden Viel Spaß bei unserm Hobby,vwerkaufen würde ich kein Stück,da hängt zuviel

Erinnerung dran.
 
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Moin Moin,

dieses "Auf und Ab" Phänomen beschränkt sich doch nicht nur auf Münzen und in diesem Segment schon gar nicht nur auf unsere DM Münzlein. Deshalb dürfen sich m.E. alle, die aus heutiger Sicht ein paar Mark oder Euro zuviel ausgegeben haben auch ein wenig damit trösten, dass sie nach damaligen Gegebenheiten im Grunde nichts Gravierendes falsch gemacht haben.
Das Geld dafür war da / muss dagewesen sein und man war irgendwann wirklich stolz, die Sammlung komplettiert vorliegen zu haben. Deshalb gilt auch für mich die um drei Worte ergänzte Aussage des letzten Satzes von "Andreas 2" ---> ohne große Not verkaufen würde ich kein Stück, da hängt zuviel Erinnerung dran.
Ich muss dazu schreiben, dass ich mir z.B. die Anschaffung des Nominals Max Planck regelrecht "erarbeitet" :) habe, indem ich mir während der Praktika meines Chemiestudiums in Hannover für das Zusammentragen immer wieder "Freizeit" verschafft habe. In dieser Zeit habe ich überhaupt meine (Sammel)leidenschaft für unsere DM entdeckt und hatte nichts Eiligeres zu tun, als den Anfang der 70er Jahre aus dem Umlauf verschwindenden Max Planck als ersten zu komplettieren - bevor ich die von mir von Anfang an bevorzugte pfr-Erhaltung hätte kaufen müssen. So zog ich bei jeder sich bietenden Gelegenheit los um mir bei den umliegenden Banken und Sparkassen im Tausch immer wieder rollenweise den "Max" zu holen und sie dann, bei entsprechendem Wetter im hannoverschen Stadtwald, in aller Ruhe durchzugucken.
Bei dieser ganzen Aktion habe ich mir nicht nur meine MP-Sammlung in pfr (nur fast, denn bei 59 D und F waren das höchste der Gefühle Stücke in besserem vz) aufbauen können, sondern über das Herausnehmen aller Stücke ab "besserem vz" und Weitergabe an den Münzhändler R. Bühnemann auch alle Gedenkfünfer finanziert, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zum Nominal zu bekommen waren.
Jeder Markt mit seinen Preisen wird durch die Sammelvorlieben der diesen Markt erzeugenden Menschen bestimmt. Das der entsprechende Handel ebenfalls dazu beiträgt - wenn vermutlich auch nicht immer mit für die Sammler vorteilhaften Mitteln - ist normal und man sollte dabei nicht vergessen, dass man als Sammler automatisch auch ein "kleiner" Händler ist, der den Markt beeinflusst / beeinflussen kann.
Man bedenke dazu z.B. nur die Tatsache, dass es schon in den Fünfzigern Sammler !? gab, die sich nicht mit Einzelexemplaren begnügt haben, sondern über das Vorhandensein von reichlich "Haushaltsgeld" von allem was hier Gewinn versprach mehrere Rollen weggelegt haben - und es handelte sich dabei nicht um die Rollensammler unter uns. Über dieses Vorgehen wurde dem Markt über Jahrzehnte, in denen die Sammlerschar der DM-Ära ab 1948 sehr groß (geworden) war, ein nicht unerheblicher Teile der anfangs geringen Auflagen entzogen und es entstand eben auch dadurch eine gewisse Verknappung dieser Stücke.
Ich kannte einige dieser Spekulierenden und habe einige davon in der Form "beerbt", das ich solche spekulativ weggelegten Bestände - natürlich ohne die ersten Fünf ;) - von oft recht großem Umfang über die Enttäuschung des sich vom hohen Preisniveau verabschiedeten Marktes dann zum Nominal "kaufen" konnte - zwecks Duchsicht bezüglich Fehlprägungen und Erhaltungsverbesserung der eigenen Sammlung. Darüber hat sich für mich das Abholen der "Kiloware" in jedem Fall gelohnt.
 

Seltengast

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Dazu gehöre ich.
1992 hat mir meine Frau das Stück zum Vierzigsten Geburtstag geschenkt.
Bei der Baden-Württembergischen Bank gekauft, ohne dass ich es wusste.
Aber du hast dich darüber bestimmt gefreut, oder? Also war der Kauf okay!
Ich hätte mir die Münze möglicherweise auch gekauft, wenn ich sie mir damals hätte leisten können... :)
 
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