DM Preise sind am Boden

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Im Grunde genommen ist es mir schnuppe, was meine Kinder mit der Sammlung machen.
Ich hatte meine Freude daran, und wenn sie sich nicht dafür interessieren, sollen sie sie verkaufen.
Ich denke nicht, dass sie deshalb weniger an mich denken.
 
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Und genau das ist der Punkt, den ich bei den geerbten Sammlungen nicht verstehe. Es stecken Erinnerungen und Leidenschaft dahinter. Wenn der materielle Mehrgewinn gegen 0 geht, dann verkauft man keine Erinnerungen an seine Verstorbenen.

Ich glaube, dass die Münzen oftmals nicht als Erinnerung an die Verstorbenen gesehen werden, sondern eher als verwertbarer Besitz, so wie wenn der Opa eben einen 08/15-Goldbarren gehabt hätte, oder nen Hunderteuro-Schein unter dem Kopfkissen.

Und außerdem muss man es sich auch "leisten können" und "leisten wollen", die Sammlung irgendwo verstauben zu lassen oder ggf. sogar auszubauen.
 
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... ok, das sind Argumente, die ich nachvollziehen kann. Danke hegele und stroop.
 

bayreuth

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Schaut man sich das Tempo an, mit dem manchmal entsorgt werden soll, enthaelt man den Eindruck, Muenzen seien verderbliche Ware. ( Galt wohl nur fuer die Hohlpfennige , faellt mir grade ein )
Es gibt halt Fälle, wo Durchschnittsbürger hoch verschuldet sind. Dann kommen plötzlich noch die Beerdigungskosten (das sind einige 1000 Euro wenn es halbwegs gedenkend gemacht wird), und mit Erbschaften gibt es in der Regel immer Stress und Lauferei, wenn nicht sogar Streit. Dann muss manchmal noch schnell eine Wohnung geräumt werden bzw. bei einem kleinen Häuschen kommt sofort der Staat an und will Steuern etc., vielleicht kommt auch noch eine saftige Rechnung vom Pflegedienst/heim. Eine Münzsammlung ist in der Regel am einfachsten zu liquidieren, und wird daher wahrscheinlich als erstes erledigt.
 

Kempelen

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Und man sollte auch bedenken, daß es oftmals nicht nur einen sondern mehrere Erben gibt.
Dann ist es einfacher, die Sammlung in bares Geld zu tauschen um es anschließend gleichmäßig auf die Erben verteilen zu können.
 
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Liegt auch klar auf der Hand.

Hobbies kosten Geld. Nur Münzen sind bares Geld.
 

Kempelen

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Im Grunde genommen ist es mir schnuppe, was meine Kinder mit der Sammlung machen.
Ich hatte meine Freude daran, und wenn sie sich nicht dafür interessieren, sollen sie sie verkaufen.
Ich denke nicht, dass sie deshalb weniger an mich denken.

Trotzdem meine ich, man sollte schon mit etwas ernst versuchen, das Interesse bei den Kindern zu wecken.
Und wenn das nicht gelingen sollte, sollte man die Sammlung soweit katalogisieren, daß die Erben den Wert der Sammlung (oder wenigstens der wertvollsten Münzen) einigermaßen einschätzen können.
Denn auch wenn es uns Sammlern nach unserem Ableben eigentlich egal sein kann, was mit der Sammlung passiert, fände ich es ärgerlich, wenn die Sammlung weit unter Wert verscherbelt würde.
Zumindest das sollte man versuchen zu verhindern.
 
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Trotzdem meine ich, man sollte schon mit etwas ernst versuchen, das Interesse bei den Kindern zu wecken.
Und wenn das nicht gelingen sollte, sollte man die Sammlung soweit katalogisieren, daß die Erben den Wert der Sammlung (oder wenigstens der wertvollsten Münzen) einigermaßen einschätzen können.
Denn auch wenn es uns Sammlern nach unserem Ableben eigentlich egal sein kann, was mit der Sammlung passiert fände ich es ärgerlich, wenn die Sammlung weit unter Wert verscherbelt würde.
Zumindest das sollte man versuchen zu verhindern.
Ich habe alles katalogisiert mit Bild, Katalognummer, Bezeichnung, Erhaltung, Gewicht, Kaufpreis.
Damit sollte man klar kommen, hoffe ich.
Auch liegt bei meinen Münzen ein Zettel, wen sie fragen können und wo sie die Münzen evtl. verkaufen oder versteigern lassen können, und dass sie im Falle einer Versteigerung versuchen sollen, die Gebühren separat auszuhandeln.

Natürlich habe ich auch schon mit ihnen darüber gesprochen, so dass sie wissen, um was es geht.
 
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Trotzdem meine ich, man sollte zumindest versuchen das Interesse bei den Kindern zu wecken.
Und wenn das nicht gelingen sollte, sollte man die Sammlung einigermaßen katalogisieren, damit die Erben den Wert der Sammlung einigermaßen einschätzen können.
Denn auch wenn es uns Sammlern nach unserem Ableben eigentlich egal sein kann, was mit der Sammlung passiert fände ich es ärgerlich, wenn die Sammlung weit unter Wert verscherbelt würde.
Zumindest das sollte man versuchen zu verhindern.

Ich gehe sogar soweit und würde sagen, wenn man schon weiß, dass sich kein überlebender Angehöriger für die Sammlung interessieren wird, kann man die noch zu Lebzeiten selbst veräußern kann. Das geht natürlich nur, wenn das Sterben absehbar ist.

Ich habe alles katalogisiert mit Bild, Katalognummer, Bezeichnung, Erhaltung, Gewicht, Kaufpreis.
Damit sollte man klar kommen, hoffe ich.
Auch liegt bei meinen Münzen ein zettel, wen sie fragen können und wo sie die Münzen evtl. verkaufen oder versteigern lassen können, und dass sie im Falle einer Versteigerung versuchen sollen, die Gebühren separat auszuhandeln.

Richtig gute Sache von dir. Ich glaube oft werden Erben mit soetwas komplett überrumpelt. Dann ladet das Zeug bei eBay oder sie verramschen es.
 
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