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DM Preise sind am Boden

Dieses Thema im Forum "D-Mark Münzen (Bundesrepublik Deutschland)" wurde erstellt von hegele, 5. Mai 2002.

  1. jjjaaade

    jjjaaade

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    Ja, das wird es. Gerade bei den Gedenkmünzen, die wohl alle (und 200.000 ist nicht wenig) noch in den nächsten Jahren aus den vererbten Münzsammlungen auftauchen werden. Ich denke um 1970 herum (inflationsbereinigt die höchsten Preise für Museum & Co.) gab es sicherlich ein Hundert- oder Tausendfaches an BRD-Münzen-Sammlern gegenüber heute. Und wenn die Nachfrage sinkt und gleichzeitig das Angebot steigt … dann greift das Marktgesetz gnadenlos.

    Was immer noch ganz gut bezahlt wird, sind wirklich makellose Stücke, von denen findet man tatsächlich äußerst wenige (besonders beim Schiller) . Gilt übrigens auch für PP - fast alle angebotenen berieben oder deutliche Haarrisse.

    Ich will gar nicht darüber sprechen, was ich für die ersten 4 bezahlt habe - mein Münzhändler des Vertrauens (ja, damals gab es noch Münzgeschäfte) hatte mir voller Überzeugung gesagt, das sei sicherer als eine Lebensversicherung.
     
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  2. Wartburg 311 QP

    Wartburg 311 QP

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  3. Muppetshow

    Muppetshow

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    Ich halte diese Reproduktionen für sehr gefährlich, da wahrscheinlich illegal.
    Es wird nicht erwähnt, dass die Reproduktionen als solche gekennzeichnet sind oder in den technischen Parametern deutlich vom Original abweichen (29 mm sind stimmig, die 11 gramm kommen auch fast hin, einzig die Legierung "silberplattierte Kupfer Legierung" kommt nicht hin) - demnach wäre es dem Gesetz nach wohl Falschgeld.
     
  4. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Die werden als Fälschung verkauft. Ich hoffe, die Randschrift ist nicht zu gut, sonst wirds ungemütlich.
     
  5. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Deswegen verstehe ich viele der Erben nicht.
    Wenn erkennbar ist, daß man nur mit großem Verlust verkaufen kann bzw. der Erlös kaum mehr der Rede wert ist, warum verkauft man dann überhaupt ?
    Auch als Erbe muß man nicht alles verschleudern ...
     
  6. Fusselbär

    Fusselbär

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    Für viele Erben ist eine Münzsammlung eher eine Last. Da verkauft man halt, egal wieviel rausspringt.
    Wieder gut für die jetzigen Sammler.
     
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  7. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Zudem verkaufen die Erben nicht mit einem Verlust, da sie selbst ja nicht die Investition getätigt haben, sondern der Verstorbene.

    Bei 0 Euro Investition ist jeder erlöste Euro ein Gewinn.
     
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  8. Muppetshow

    Muppetshow

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    Es fehlt den Erben eben der Bezug zu den Münzen. Außerdem sind gerade Münzen eben gut und schnell verkäuflich, wenn zum Beispiel das Begräbnis bezahlt werden muss oder andere Kosten und Forderungen aus dem Erbfall beglichen werden müssen. Vielen Menschen fehlt das Geld dazu oder aber sie haben selber andere Wünsche und Träume - oder eben Sorgen und Nöte - die sie mit dem Erlös aus dem Verkauf finanzieren können. Außerdem sinken die Peise kontinuierlich, da will man als Erbe mit ein bisschen Einblick in die Materie natürlich auch nicht unnötig Geld verbrennen und verkauft so schnell wie möglich.
     
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  9. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Mit einer solchen Antwort habe ich gerechnet, nachvollziehen kann ich diese aber nicht.

    Wo soll ein Gewinn sein, wenn ich vorhandene Werte zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt verkaufe ?
    Aber vielen Erben geht es nur um das "schnelle" Geld, ohne dabei die Leistungen ihrer Ahnen wertzuschätzen.
     
  10. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    Und nicht zu vergessen: Wenn die Erben halbwegs schlau sind, ist die Münzsammlung "steuerfrei", da das Finanzamt nicht unbedingt davon weiß. Zwar gibt es Freibeträge, aber die sind bei nicht direkter Linie Eltern => Kind schnell ausgeschöpft wenn irgendwo ein Sparkonto besteht, da braucht es noch nicht mal eine Immobilie, und dann wird es schnell teuer.
    Und dann ist da der Psychologische Effekt, könnte ja gestohlen werden, also lieber schnell weg damit...
     
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