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Dokumentation: Fälschungen Deutschland 1871 - 1948

Dieses Thema im Forum "Deutschland von 1871 bis 1948" wurde erstellt von Kronerogøre, 20. Februar 2010.

  1. bernwetz

    bernwetz

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    Wilhelm I 1888 - 20 Mark

    Gewicht: mit 8,1 Gramm klar übergewichtig
    Durchmesser: 22,5 mm passt einigermaßen

    Die Fälschung ist recht offensichtlich schon am Randstab zu erkennen. Auch gibt es revers eine auffällige, herstellungsbedingte Verunreinigung beim ersten S von Deutsches Reich. Endgültig überführt ist die Fälschung an der beinahe grotesk misslungenen Randschrift. Kaum ein Buchstabe kommt dem Orginal nahe, die Arabesken sind sehr grob ausgeprägt und vor allem scheint das Rändeleisen verrutscht zu sein. Denn kurioserweise folgt neben kleineren "versehentlichen Rändelungsversuchen" das Wort "uns" fast unmittelbar auf das "mit" (auf einem Randfoto schwach zu erkennen). Durch diesen Fehler entsteht zudem ein großer freier Bereich, auf dem sich rein gar nichts befindet.
     

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  2. Alexostylo

    Alexostylo

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    Jäger 252
    Hamburg, 20 Mark, 1906 A


    Gewicht: 7,945g

    Prägebild/Rand: Das Prägebild ist recht gut. Ich bin auf den Händlerbildern drauf rein gefallen, der Stempelriss gibt einen Hauch von Provenienz...
    Das Stück wirkt dicker als eine Originalmünze und hat fast einen Durchmesser von 23 mm = Ich denke dass es zwar Gold ist, aber keine 900er Legierung.
     

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  3. Mahoni

    Mahoni

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    Jaeger 99
    Kaiserreich: Preußen 5 Mark 1888 A
    Durchmesser: 37,92 mm; Gewicht: 21,72 Gramm
    Haptischer Eindruck: glatt und abgegriffen (Klang dumpf)
    Prägebild: deutliche, sofort ersichtliche Abweichungen zum Orginal (speziell Bart, Kopfhaar und Adlerdetails)
    Randschrift: fehlt (jedoch glatte Randfläche), keine klassische Galvano-Lötnaht auf Rand ersichtlich
    Sonstiges: als Fälschung gekauft; stark untergewichtig; fast 180 Grad Stempeldrehung, nicht magnetisch
     

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    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2018
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  4. Alexostylo

    Alexostylo

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    Hallo Jungs, anbei eine der gefährlichsten Fälschungen, die ich je in der Hand hatte :oops:. Ich wusste zwar sofort, dass mit dem Teil etwas nicht stimmt, allerdings ist es schwierig aus dem Stehgreif zu sagen, was genau faul ist.

    Jäger 194
    20 Mark Bayern 1873 D


    Gewicht: 7,972g (Laut Verkäufer, ich habe nicht selbst gewogen)

    Prägebild/Rand: Das Stück ist recht flau geprägt und sieht ein bisschen semi prooflike aus. Für einen frühen Bayern wäre das nichts ungewöhnliches. Im Haar findet sich ein sehr schwach ausgeprägter Stempelriss, der sich auch bei meinem falschen 1874er findet (siehe Vergleichsbild). Ich denke hieran erkennt man die Fälschung am besten. Die Randschrift ist relativ gut getroffen, auch wenn die Sterne irgendwie viel zu rund ist. Auf dem ,,Haufen'' sind von oben nach unten folgende Jahre zu sehen: 1874, 1872, 1872, Fälschung.
     

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  5. Fusselbär

    Fusselbär

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    J 252 20 Mark Wilhelm 2 1906 A
    Eine der grottigsten Fälschungen die mir bisher unter gekommen sind.

    Technische Daten:
    7,93 Gramm, 22,82mm, dicke am Randstab1,35-1,40 mm

    Haptischer Eindruck:
    leicht rauher Eindruck fühlbar!

    Prägebild:
    Schlechtes Prägebild, Münze wirkt wie gegossen. Das ganze Stück wirkt flau!
    Rand:
    Schlechte Rändelung und erhebliche Abweichungen vom Orginal. Kein Buchstabe stimmt!

    Sonstiges:
    Stückt stammt aus dem gewerblichem Handel.
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  6. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Ein Spitzenexemplar von einer chinesischen Hinterhofwerkstatt :D :

    Hamburg
    5 Mark 1903

    38 mm groß
    deutlich untergewichtig mit 17,48 g
    leicht magnetisch
    Riffelrand

    HH-China-1.jpg HH-China-2.jpg
     
  7. Alexostylo

    Alexostylo

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    Hallo Jungs, anbei die relativ gefährliche Nachprägung eines 1903er Sachsen. Sie erinnert mich an den 1873er Bayern, den ich hier ebenfalls vorgestellt habe.

    Jäger 266
    20 Mark Sachsen 1903 E


    Gewicht: Ich hatte leider keine Waage zur Hand

    Prägebild/Rand: Ich denke Bilder sagen hier mehr als Worte. Der Adler schaut verdammt gut aus. Bei dem Münzhaufen handelt es sich bei dem obersten Stück um die Nachprägung
     

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  8. bernwetz

    bernwetz

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    In der Tat nicht ohne. Wie sieht die Randschrift aus? Ich wäre wohl drauf reingefallen...
     
  9. Zoelles

    Zoelles

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    Jaeger D17 Danzig 1932

    Technische Daten:
    Gewicht 14,81 g Durchmesser 30,39 mm Randstab 2,13-2,16 mm

    Haptischer Eindruck:
    Die Münze fühlt sich glatt an.

    Prägebild:
    Rückseite: Die beiden Löwen, die beim Original auf dem Randstab stehen, schweben in der Luft.

    D17 Bild F?.jpeg D17 Wappen F?.jpeg
     
  10. Muppetshow

    Muppetshow

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    Mal eine ganz andere Frage:
    Wie wichtig ist euch beim Kauf von seltenen oder hochpreisigen Münzen eigentlich die Provinienz des Stückes? Wenn Vorbesitzer oder vorherige Auktionen und Händler bekannt sind, über die die Münze schon vor teils la ger Zeit gehandelt worden sind, sinkt ja auch die Gefahr, eine Fälschung zu kaufen.
    Gerade bei den historischen Münzen aus meiner Sammlung bin ich immer darum bemüht, etwas über deren Vergangenheit herauszufinden. Einige lassen sich über 100 Jahre zurückverfolgen.
     
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