Dortmunder soll 199 Euro für Münzen zahlen, die er nicht bestellt hat

numisfreund

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Quelle: Ruhr Nachrichten, Dortmund, 26.02.2021
 
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Bravo an Herrn Sohn, dass er das öffentlich gemacht hat.
Und an dich @numisfreund - das du so früh schon die Schere und den Scanner "angeworfen" hast. ;) :respekt:
 
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Ging mir mit MünzeDeutschland auch schon mal so . Habe sie dann mit einer freundl. email wieder abbestellt .
 
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Ich habe mir mal den Kommerzschrott auf der Firmenhomepage des bayrischen Münz-handelshauses mal nachgesehen was für ein Klump die da dem betroffenen Herrn gesendet haben.

10er Komplett-Set statt 499€ nur noch 99,75€. Wieso der liebe Onkel aus Dortmund aber 199€ berappen soll(te) ist mir nicht nachvollziehbar. Ist da die Fangprämie für den Mitarbeiter des Münzhandelshauses mit einkalkuliert gewesen?








PS. Numisfreund du hast doch bestimmt schon bei der Zeitung angerufen und denen erklärt das dies keine Münzen sind. :lachtot:
 
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Dass das Kommerzschrott ist, steht außer Frage (außer man findet die so schön, dass man sie haben muss, soll es ja geben).
Allerdings denke ich nicht, dass die einfach so an irgendwelche Personen verschicken, vielleicht ist der gute Genosse Herr Sohn da doch in eine (rechtlich oft einwandfreie) Fall gelaufen, irgendwo ein Abo einer Zeitschrift oder ein Weinpaket bestellt und vergessen ein Kreuz zu streichen (wo man dann die Münzen mit bestellt), oder so was ähnliches.
Dieser Anbieter macht doch soviel ich weiß überall Werbung, auch in TV-Zeitschriften.
Auch die im Zeitungsartikel angesprochenen Sammlerabos sind oft eindeutig mit Sternchen und Hinweisen klar als solche gekennzeichnet.
Viele Verbraucher machen sich halt leider auch nicht die Mühe richtig zu lesen (geblendet von den Wertsteigerungschancen, die versprochen werden, wohlgemerkt, "Chancen").
Das soll die Methoden dieser Versandhäuser natürlich nicht rechtfertigen.
 

numisfreund

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Fortsetzung der Berichterstattung zum Thema aus #1 in den Dortmunder Ruhr Nachrichten von heute, 05.03.2021:

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Jeder möge sich nun ein eigenes Bild machen ...
Und wie? Hier steht Aussage gegen Aussage. So dreist (oder dumm) Bestellkarten mit gefälschter Unterschrift als Beweis anzuführen wird das Unternehmen wohl nicht sein. Außerdem wurde vom Unternehmen doch angeboten, "eine Lösung zu finden".

Vielleicht möchte er mit seiner Aktion noch ein paar Wähler rüber ziehen als Rächer "der Geprellten".
Und dann das geheimnisvolle elfte Fach.... es bleibt spannend, Numisfreund, halte uns auf dem Laufendem im spektakulärem Fall "Herr Sohn versus Bayerisches Münzkontor". :)
 

Kempelen

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Ich hatte im Jahr 2004 mal eine unbestellte 100 Euro Goldmünze "Bamberg" im Briefkasten o_O.
Natürlich habe ich das Stück umgehend zurückgesendet.

In diesem Fall wäre es im Nachhinein besser gewesen die Münze zu behalten.
Damaliger Preis wäre 220 Euro gewesen, heute ist das Stück ca. 800 Euro wert ...

Den damaligen Vorgang kann man aber nicht mit dem hier geschilderten vergleichen (vor allem in Bezug auf das Wertsteigerungspotenzial) ;).
 
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