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Ebay Kleinanzeigen für Händler hier Xiaojing He / X. He / Euroever bei Ebay

Dieses Thema im Forum "Rechtliche Fragen" wurde erstellt von Tobias Honscha, 12. Februar 2018.

  1. Tobias Honscha

    Tobias Honscha Administrator

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    Ich bin erstaunt, dass auch Händler die Ebay-Kleinanzeigen nutzen können, aber Ebay gibt das ja explizit bei den Verkäuferdaten an. Wenn man dann aber dort seine Angebote platziert, sollte man auch die Informationspflichten erfüllen. Ich habe den Verkäufer einmal angeschrieben ....

    2 Euro Kursmünze UNC Belgien Finnland Italien Luxemburg Spanien

    Ich würde mich freuen, wenn zu Beweiszwecken ein paar Screenshots hier gepostet würden. Der Verkäufer hat mich hier im Forum vor einiger Zeit auf das Übelste beschimpft, weil ich seinen Handel hier im Forum nicht geduldet habe. Jetzt habe ich durch Zufall seine Angebote gefunden. Sein Account wurde bei Ebay schon temporär gesperrt. (eBay-Bewertungsprofil für euroever)

    Lustig sind die "rechtlichen Angaben": (ich glaube nicht, dass das eine ladungsfähige Adresse ist)
    X. He
    27299644
    Postfilale 495
    60486 Frankfurt am Main
     
  2. Tobias Honscha

    Tobias Honscha Administrator

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    In dieser Angelegenheit kann ich berichten, dass das Landgericht (AZ. 74 O 25/18) in Hannover meine Rechtsauffassung teilt.

    Die Gegenseite hat heute ein Anerkenntnisurteil kassiert.

    Vielen Dank für die tatkräftige Hilfe im Forum!

    Folgende Punkte wurden von mir gerügt:
    1. Vorname nicht ausgeschrieben - damit falsches Impressum
    2. Postfachadresse keine ladungsfähige Adresse - damit falsches Impressum
    3. fehlendes Widerrufsrecht in ebay Kleinanzeigen

    Auch in diesem Fall erschließt sich mir wieder der Sinn nicht, warum man zuerst einen Anwalt konsultiert, dann auf den Gerichtstermin wartet - einen weiteren Anwalt unterbevollmächtigt und dann nach kurzer Debatte nach Rücksprache anerkennt.
    Ein außergerichtliches Anerkenntnis wäre erheblich günstiger gewesen - immerhin war die rechtliche Lage 100%ig eindeutig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. September 2018 um 14:01 Uhr
    DDresdner, manloeste und Ruhejofes gefällt das.
  3. DDresdner

    DDresdner

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    Und wieder mal ein schönes Beispiel für ein Rechtssystem, in dem Anwälte trotz eindeutiger Falschberatung Geld verdienen und die Klienten mehr verlieren als nötig. Die Rechtslage hätte der Beklagten bereits in der Erstberatung für "kleines Geld" klar gemacht werden können. Aber da wird dem Klienten das blaue vom Himmel gelogen, was man alles für ihn tun kann. Was habe ich schon für hanebüchene Erklärungen in Abmahnungs- und Klageerwiderungen lesen dürfen, warum, wieso, weshalb ein eindeutig als gewerblich einzugruppierender Handel im speziellen Fall "privat"er Natur sein soll.
    Anwälte sollten wie in den USA Geld für Gerichtsprozesse und Klagen bekommen, wenn Sie gewonnen haben - ansonsten Lohn NULL, ZERO, NADA!
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2018 um 19:18 Uhr
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