Echtheits- und Erhaltungseinschätzung Reichsmünzen

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Was ist denn die ,,schlimmste Stelle''?
wenn man davon ausgeht, dass das avers die wichtigere seite für die beurteilung ist, dann müsste folglich auch das antlitz des herrschers die wichtigste stelle der münze allgemein sein. ein grober schmiss im gesicht ist stets abwertend für jede noch so gut erhaltene münze.
 
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Ich geb mal die Empfehlung ab sich die Münzen nicht durch Haarspaltereien selbst mies zu machen. Und bedenkt die Vergrößerungen.
das macht ja auch im grunde keiner. hier bitten mitglieder um bewertungen und einschätzungen ihrer münzen durch andere.
es kann unmöglich gewollt sein, dass schönfärberei betrieben wird.
bei auktions- und ebay-münzen, ich wiederhole mich, wird hier im forum grundsätzlich viel härter bewertet.
 
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ich sehe hier in der Regel durchaus realistische Bewertungen....also aus meiner Sicht
der Dinge. Bei Fotos, je nach Einstellung und Belichtung, kann es enorm schwer sein zu beurteilen.

Gut finde ich diese Videogeschichte. Man kann hier sehr deutlich sehen welch satten
Prägeglanz der Willi noch hat.
 
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Sehr interessant, diese Richtung (Preisverfall) kannte ich bisher in solcher Grössenordnung nicht. :eek2:
Ich glaube die beiden Resultate sind ein gutes Beispiel für Auktionswillkür. Bei der ersten Auktion hatten mehrere Bieter gesehen, dass der Jahrgang etwas Besonderes ist, ausserdem handelte es sich um eine Saalauktion, das zweite Ergebnis wurde in einer Onlineauktion erzielt,die möglicherweise weniger Beachtung findet.
 
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Der Preuße 74 C irgendwo zwischen bankfrisch und vz+.
Ich sehe auch ein vz+. 1874c wird häufig angeboten. So wie es Kroni schreibt, selten in vz oder besser. Generell sind die Frankfurter Prägungen ab 1874 im Bart nicht so gut ausgeprägt. Entweder lag es am Prägedruck, oder die Patritze war da auch schon langsam abgenudelt.
 
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Ich scheine den Zwilling vom 74c in meiner Sammlung zu haben, schaut euch mal die Stempelrisse an. Aber nicht so gut erhalten! :crying:
Noch ein Nachtrag. Kopfseitig sieht man sehr schön den leichten Abrieb am Bart, so wie Alex es beschreibt. Und man hat auch klassisch, die kleinen Kratzer die für einen Umlauf mit Abrieb typisch sind.
 

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wenn man davon ausgeht, dass das avers die wichtigere seite für die beurteilung ist, dann müsste folglich auch das antlitz des herrschers die wichtigste stelle der münze allgemein sein. ein grober schmiss im gesicht ist stets abwertend für jede noch so gut erhaltene münze.
Mit Verlaub, grob ist der Schmiss nicht. Das ist ein relativ oberflächlicher Kratzer den bei entsprechendem Glanz sogar ein vz-st haben dürfte...


Gut finde ich diese Videogeschichte. Man kann hier sehr deutlich sehen welch satten
Prägeglanz der Willi noch hat.
Danke Danke. Es ist zwar etwas mehr Aufwand, dafür ist es aber eine immense Hilfe bei der Erhaltungsbestimmung. :)

Volle Zustimmung. Ich denke, zu dem Stück kann man ja sagen.
Ihr habt mich überzeugt, das Teil darf bleiben :). Ich schätze das Stück übrigens als gutes vz/Ms62 ein. Die Zeiten wo man Willy I in vz+ für 320 Euro bei Ebay schießen konnte sind ja leider vorbei und das Jahr ist auch etwas besser.

Ich glaube die beiden Resultate sind ein gutes Beispiel für Auktionswillkür. Bei der ersten Auktion hatten mehrere Bieter gesehen, dass der Jahrgang etwas Besonderes ist, ausserdem handelte es sich um eine Saalauktion, das zweite Ergebnis wurde in einer Onlineauktion erzielt,die möglicherweise weniger Beachtung findet.
Ich glaube hohe Preise gibt es immer dann wenn dummes Geld (was es im Moment zu Hauf gibt) unterwegs ist. Da jenes seinen Namen nicht ohne Grund hat geht es bei der Suche nach Kaufgelegenheit nicht sonderlich in die Tiefe und lässt sich von großen Namen und Werbung einlullen. Ich sehe den Preisverfall auch eher darin begründet, dass die Online Auktion weniger Anhänger hat.

Ich sehe auch ein vz+. 1874c wird häufig angeboten. So wie es Kroni schreibt, selten in vz oder besser. Generell sind die Frankfurter Prägungen ab 1874 im Bart nicht so gut ausgeprägt. Entweder lag es am Prägedruck, oder die Patritze war da auch schon langsam abgenudelt.
Danke für diese Ausführungen. Ich finde aber, dass auch die 1872/1873er weiger filigran gearbeitet sind als das Berliner Pendant. Das kann aber auch an der veralteten Ausrüstung in der Frankfurter Münze liegen.

Ich scheine den Zwilling vom 74c in meiner Sammlung zu haben, schaut euch mal die Stempelrisse an. Aber nicht so gut erhalten! :crying:
Tatsache! Wenn die Auflage von 88.000 stimmt dürfte es da auch nicht sonderlich viele Stempelpaare gegeben haben. Dein Stück ist aber auch besser als der übliche Kram. Ich würde es als ss-vz einschätzen.
 
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