Echtheits- und Erhaltungseinschätzung Reichsmünzen

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Hier die Adlerseite einer PP und eines EAs. Beide aus Muldenhütten. Die Aufnahmedingungen sind natürlich anders, als bei der angefragten Münze.


Hallo allerseits, vielen herzlichen Dank für eure Meinungen und Kommentare. Leider klappt das mit einem Video nicht. Aber nachdem Kroni (ich darf doch?) die doch sehr deutlich voneinander abweichenden Erscheinungsbilder von PP und EA zum Vergleich reingestellt hat, halte ich auch gebrauchte PP-Stempel für möglich. Egal: ich stell hier nochmal Bilder der Rückseite ein. Wenn das Abziehspuren sind, dann sind die minimal. Wenn man die Münze so hält, dass es in dem Bereich spiegelt, sieht man die eigentlich gar nicht. Fallen nur bei Frontalansicht auf. Die beiden hellen Flecken oben sind wohl Partikel, die auf die Oberfläche geraten sind.
 

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Eine nicht perfekte Ronde und ein Stempel mit Abziehspuren sind sind für eine PP extrem ungewöhnlich. Sollten die wirklich so geschlampt haben.
Unmöglich wäre es nicht.
Hallo allerseits, vielen herzlichen Dank für eure Meinungen und Kommentare. Leider klappt das mit einem Video nicht. Aber nachdem Kroni (ich darf doch?) die doch sehr deutlich voneinander abweichenden Erscheinungsbilder von PP und EA zum Vergleich reingestellt hat, halte ich auch gebrauchte PP-Stempel für möglich. Egal: ich stell hier nochmal Bilder der Rückseite ein. Wenn das Abziehspuren sind, dann sind die minimal. Wenn man die Münze so hält, dass es in dem Bereich spiegelt, sieht man die eigentlich gar nicht. Fallen nur bei Frontalansicht auf. Die beiden hellen Flecken oben sind wohl Partikel, die auf die Oberfläche geraten sind.
Gebrauchte PP-Stempel könnte stimmen.
 

Münzadler

Moderator Deutschland von 1871 bis 1948
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Die Kopfseite zu sehen könnte hilfreich sein, ich verstehe die Zurückhaltung diesbezüglich nicht so wirklich.
 
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Die Kopfseite zu sehen könnte hilfreich sein, ich verstehe die Zurückhaltung diesbezüglich nicht so wirklich.

Gerne, habs grad nich besser hinbekommen. Leider sind da Fingertapper drauf und in geringem Maße auch Haarlinien.
 

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Werte Münzfreunde,

mich würden mal eure Erfahrungen und Meinungen zum Thema Preisangaben im Jaeger-Katalog (bei Silbermünzen des Kaiserreichs) interessieren. Ich denke, je seltener und je besser erhalten eine Münze ist, umso individueller und mit höheren Schwankungen behaftet ist der Preis.
Aber bei allen anderen, eher häufig vorkommenden Ausgaben: Spiegeln die Angaben im Katalog die Marktpreise wider oder sind diese Angaben nicht doch manchmal sehr "händlerfreundlich" ausgelegt? Wie sehr kann man sich an diesen Angaben orientieren? Was meint ihr dazu?

Vielen Dank für eure Antworten!
 
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Katalogpreise sind nur Anhaltspunkte. Viel hilfreicher wäre eine Einschätzung, wie oft ein Stück am Markt ist, so wie Marsh das in seinem Sovereignkatalog getan hat.
 
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Für mein Empfinden sind die Jägerpreise gerade bei häufigen Typen tendenziell vor allem bis vz zu hoch angesetzt. Auf der Zweibuchstaben werden aber gerne die Katalogpreise genutzt, bisweilen auch überschritten bei guten Erhaltungen. Ein f. Stgl, das mehr als ein Katalog-Stgl kostet, kommt da auch mal vor, so z. B. bei einem 2 Mark Lippe mit schöner Patina.
Slabs und Saalauktionen (bedingen sich wohl gegenseitig, wobei die Ergebnisse dann auf genannter Plattform auftauchen) eskalieren gerade zusätzlich, was die Preise zumindest nicht sinken lässt.
 
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Wenn man die Preise im Jaeger mit denen im AKS vergleicht, dann kommt es schon zu einigen zum Teil deutlichen Abweichungen.
Hier mal ein willkürliche Beispiel:
Jaeger 114 (5 Mark Preußen von 1913) : Im Jaeger in der Erhaltung Stempelglanz 180 € und im AKS 130 €
Für das Jahr 1914 steht im Jaeger der Preis 230 € und im AKS 130 € (wobei das evtl. auch ein Druckfehler sein kann).

Nach meinem Verständnis orientieren sich die Preise doch auch vor allem an der Anzahl der in der jeweiligen Qualität angebotenen Münzen. Jaeger 163 ist hier ein ganz schönes Beispiel. Obwohl von der Münze nur 50.000 Stück geprägt wurden, ist sie im Vergleich zu anderen relativ preiswert. Und das kann ja dann doch eigentlich nur damit zusammen hängen, dass die Münze in guter Qualität häufig angeboten wird.
Mehr als ein Anhaltspunkt können die Preise in den Katalogen meiner Meinung nach nicht sein.
 
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