Echtheits- und Erhaltungseinschätzung Reichsmünzen

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Es gibt wirklich NP`s von Doppelkronen wo die Rändelung sehr gut gemacht ist. Da ist dann aber meist das Prägebild dürftig!
Und das ist hier der Fall. Ich habe schon beim Auspacken gemerkt, dass was nicht stimmt. Die Randschrift kommt übrigens auf den Bildern besser rüber, als sie ist. Ich habe mir mit den Fotos nicht so ne Mühe gegeben und ich bin in Natura über die Sterne gestolpert (glaube ich zumindest). Das kommt aber auf den Bildern nicht so rüber :schaem: .

Hier aber noch ein anderes Stück. Diesmal echt und eine ganz interessante Verprägung. Von dem 1894er Badenser existiert laut Jäger eine Variante mit ,,kleiner 4''. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um mehrere Stempel(stadien) wo der Münzmeister immer wieder an besagter Zahl rumgedoktert hat. Das anhängende Stück zeigt ein ein merkwürdiges Gebilde mit zwei Fußserifen.
Ich habe bei dem Händler leider das Gefühl, dass er seine Stücke (chemisch) reinigt. Liegt der Glanz in euren Meinung im Rahmen der natürlichen Bandbreite oder ist er pathologisch verändert? Leider ist das Stück in einer Hülle, so dass ich es nicht wiegen kann. Ich wundere mich ein bisschen über so einen Glanz in Verbindung mit Detailarmut (Besonders links der Ohrmuschel). Hat jemand brauchbares Vergleichsmaterial? Wie schätzt ihr das Stück von der Erhaltung her ein?
 

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Und das ist hier der Fall. Ich habe schon beim Auspacken gemerkt, dass was nicht stimmt. Die Randschrift kommt übrigens auf den Bildern besser rüber, als sie ist. Ich habe mir mit den Fotos nicht so ne Mühe gegeben und ich bin in Natura über die Sterne gestolpert (glaube ich zumindest). Das kommt aber auf den Bildern nicht so rüber :schaem: .

Hier aber noch ein anderes Stück. Diesmal echt und eine ganz interessante Verprägung. Von dem 1894er Badenser existiert laut Jäger eine Variante mit ,,kleiner 4''. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um mehrere Stempel(stadien) wo der Münzmeister immer wieder an besagter Zahl rumgedoktert hat. Das anhängende Stück zeigt ein ein merkwürdiges Gebilde mit zwei Fußserifen.
Ich habe bei dem Händler leider das Gefühl, dass er seine Stücke (chemisch) reinigt. Liegt der Glanz in euren Meinung im Rahmen der natürlichen Bandbreite oder ist er pathologisch verändert? Leider ist das Stück in einer Hülle, so dass ich es nicht wiegen kann. Ich wundere mich ein bisschen über so einen Glanz in Verbindung mit Detailarmut (Besonders links der Ohrmuschel). Hat jemand brauchbares Vergleichsmaterial? Wie schätzt ihr das Stück von der Erhaltung her ein?
Vz-st, nicht gereinigt.
 
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Und das ist hier der Fall. Ich habe schon beim Auspacken gemerkt, dass was nicht stimmt. Die Randschrift kommt übrigens auf den Bildern besser rüber, als sie ist. Ich habe mir mit den Fotos nicht so ne Mühe gegeben und ich bin in Natura über die Sterne gestolpert (glaube ich zumindest). Das kommt aber auf den Bildern nicht so rüber :schaem: .

Hier aber noch ein anderes Stück. Diesmal echt und eine ganz interessante Verprägung. Von dem 1894er Badenser existiert laut Jäger eine Variante mit ,,kleiner 4''. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um mehrere Stempel(stadien) wo der Münzmeister immer wieder an besagter Zahl rumgedoktert hat. Das anhängende Stück zeigt ein ein merkwürdiges Gebilde mit zwei Fußserifen.
Ich habe bei dem Händler leider das Gefühl, dass er seine Stücke (chemisch) reinigt. Liegt der Glanz in euren Meinung im Rahmen der natürlichen Bandbreite oder ist er pathologisch verändert? Leider ist das Stück in einer Hülle, so dass ich es nicht wiegen kann. Ich wundere mich ein bisschen über so einen Glanz in Verbindung mit Detailarmut (Besonders links der Ohrmuschel). Hat jemand brauchbares Vergleichsmaterial? Wie schätzt ihr das Stück von der Erhaltung her ein?
Moin,

kann es sein, dass die "Detailarmut" daher kommt, dass der Stempel schon viele Tausende Stücke geprägt hat und dadurch schon abgenutzter war, so dass das Prägebild dann flauer erscheint?
Auch der komplette Bart und die Haarpracht scheinen insgesamt weniger "scharfe Kanten" zu haben.
Ich vermute einen abgenudelten Stempel.
Das Stück ist insgesamt, vor allem in den Feldern, recht unberührt.
Dasselbe Phänomen habe ich auch bei meinem 1894er beobachtet, der jedoch mit normaler "4".
Ich schliesse mich also an, vz-st.
 
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Sorry, Alexostylo, ich dränge mich kurz dazwischen und bin auch gleich wieder weg :)

Kurze Frage an die, die sich auskennen: Ich habe hier mal wieder ein Anlagestück zur Ergänzung meiner Reichssilbersammlung, von dem ich gerne wissen wollte, ob es original ist - wenn man hier regelmäßig mitliest, entsteht zwangsläufig eine gewisse Paranoia ;-)


P1060975.JPGP1060976.JPG
P1060972.JPGP1060973.JPGP1060974.JPG

Gewicht ist bei 7,97g auf einer Waage mit zwei Nachkommastellen, auch die Rändelung erscheint mir in Ordnung.
Was denkt ihr?
Danke für eure Hinweise!

P.S.: Was sind das für dunkle Flecken besonders rv? Schmutz?
 
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Manche Buchstaben der Randschrift erscheinen nicht ganz ideal geprägt wie das T in mit, dennoch sag ich mal echt.
 
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Sorry, Alexostylo, ich dränge mich kurz dazwischen und bin auch gleich wieder weg :)

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Gewicht ist bei 7,97g auf einer Waage mit zwei Nachkommastellen, auch die Rändelung erscheint mir in Ordnung.
Was denkt ihr?
Danke für eure Hinweise!

P.S.: Was sind das für dunkle Flecken besonders rv? Schmutz?
Sieht ok aus. Bei den Flecken handelt es sich um Schmutz.
 
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Sorry, Alexostylo, ich dränge mich kurz dazwischen und bin auch gleich wieder weg :)

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Gewicht ist bei 7,97g auf einer Waage mit zwei Nachkommastellen, auch die Rändelung erscheint mir in Ordnung.
Was denkt ihr?
Danke für eure Hinweise!

P.S.: Was sind das für dunkle Flecken besonders rv? Schmutz?
Ich denke auch das es ok ist.
 
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Sorry, Alexostylo, ich dränge mich kurz dazwischen und bin auch gleich wieder weg :)

Kurze Frage an die, die sich auskennen: Ich habe hier mal wieder ein Anlagestück zur Ergänzung meiner Reichssilbersammlung, von dem ich gerne wissen wollte, ob es original ist - wenn man hier regelmäßig mitliest, entsteht zwangsläufig eine gewisse Paranoia ;-)


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Gewicht ist bei 7,97g auf einer Waage mit zwei Nachkommastellen, auch die Rändelung erscheint mir in Ordnung.
Was denkt ihr?
Danke für eure Hinweise!

P.S.: Was sind das für dunkle Flecken besonders rv? Schmutz?

Für mich sieht das Stück klar echt aus.
 
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So liebe Kollegen,

dann habe ich auch noch einen, wie Matthias gerne so sagt, popeligen Preussen zum bewerten.

Ich habe den Jahrgang 1893 noch nicht so oft in besserer Erhaltung gesehen, ich glaube dass der Jahrgang wohl meist umgelaufen ist, ist ja auch nichts besonderes. Was denkt ihr?

Echt wird er sein, ich habe nur der Vollständigkeit halber die Randfotos mit eingefügt.
Kann man, da detailreich ausgeprägt, eventuell auch in Richtung EA tendieren?

Das Gewicht ist jedenfalls absolut im Soll, exakt 7,965 Gramm.

Was vergebt ihr für Erhaltung, gerne wieder mit MS Angabe, wenn ihr wollt.

Bin wie immer gespannt.

Ergänzung: der Prägeglanz/„Drehglanz“ hat ein herrliches Spiel...
 

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Tolles Stück, zwischen vz-stgl und f. Stgl. Der Jahrgang kommt wie z. B. auch 1890 oder 1892 wahrlich nicht oft in guter Erhaltung vor.
 
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