Echtheits- und Erhaltungseinschätzung Reichsmünzen

Heinz-Rudolf

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Wer gibt schon gern viel Geld für eine schlecht erhaltene Münze aus.
Aber bei einem 20 Rupien Stück würde ich durchaus etwas über dem reinen Materialwert bezahlen.
Konkret könnte ich mir bei der gezeigten Münze einen Aufpreis von bis zu 100 Euro vorstellen.
Es ist ja trotzdem ein Stück mit Geschichte.
Grüß dich Wolfgang!
Wäre es eine 20 Rupien Münze, egal wie sie aussieht, ich würde sie gut bezahlen!
Mit schmunzelnden Grüßen
Heinz-Rudolf
 
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bei parallelen Spuren können es Justierspuren sein. Ist wahrscheinlich bei der Art der Herstellung und den örtlichen Umständen
Mal noch eine Frage am Rande der Elefanten-Diskussion:
Gibt es bei den "regulären" KR-Münzen noch "Justierspuren"? Oder war das jetzt speziell auf DOA bezogen, weil dort (und vllt auch in anderen Kolonien) die Münzen technisch weniger fortschrittlich hergestellt worden sind?
 
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Mal noch eine Frage am Rande der Elefanten-Diskussion:
Gibt es bei den "regulären" KR-Münzen noch "Justierspuren"? Oder war das jetzt speziell auf DOA bezogen, weil dort (und vllt auch in anderen Kolonien) die Münzen technisch weniger fortschrittlich hergestellt worden sind?
Gibt es auch bei Kaiserreichstücken, ist aber relativ selten. Die Notmünzen von DOA sind halt unter einfachsten Bedingungen entstanden, wie du schon schreibst. Justierspuren dürfte es aber nur beim 15 Rupienstück geben, die Messing und Kupferheller mussten ja nicht justiert werden.
 
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Danke, Fusselbär! Das bedeutet, dass in Ausnahmefällen tatsächlich auch bei regulären Kaiserreichsmünzen von Hand und mit der Feile nachjustiert wurde? Eher die Gold- oder Silbermünzen? Und bei welchen Typen oder Münzstätten tritt das schwerpunktmäßig auf? Kannst du dazu eine Aussage treffen?
 
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Danke, Fusselbär! Das bedeutet, dass in Ausnahmefällen tatsächlich auch bei regulären Kaiserreichsmünzen von Hand und mit der Feile nachjustiert wurde? Eher die Gold- oder Silbermünzen? Und bei welchen Typen oder Münzstätten tritt das schwerpunktmäßig auf? Kannst du dazu eine Aussage treffen?
Aktuell habe ich jetzt kein Beispiel (Prägestätte) greifbar, die Ronden der Goldmünzen wurden aber einzeln von Hand justiert. Bei den Silbernen, én Block. Ich habe irgendwie die Zahl 50 von den Silberlingen im Kopf, wo das Gewicht im Durschnitt passen musste. Bei allen Prägestätten.
Kroni weiß das aus dem FF.
 
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Aktuell habe ich jetzt kein Beispiel (Prägestätte) greifbar, die Ronden der Goldmünzen wurden aber einzeln von Hand justiert. Bei den Silbernen, én Block. Ich habe irgendwie die Zahl 50 von den Silberlingen im Kopf, wo das Gewicht im Durschnitt passen musste. Bei allen Prägestätten.
Kroni weiß das aus dem FF.
So ist es, Gold al pezzo, Silber al marco per Pfund dann per Kilo. In Berlin waren ca 200 Schrötlinge pro Stunde Akkord.
 
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Mal noch eine Frage am Rande der Elefanten-Diskussion:
Gibt es bei den "regulären" KR-Münzen noch "Justierspuren"? Oder war das jetzt speziell auf DOA bezogen, weil dort (und vllt auch in anderen Kolonien) die Münzen technisch weniger fortschrittlich hergestellt worden sind?
Bei den in Deutschland hergestellten Kaiserreichprägungen sind mir Justierspuren nicht bekannt. In DOA hatte man - im Krieg und von der Heimat abgeschnitten - viel weniger technische Möglichkeiten.
 
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