Echtheits- und Erhaltungseinschätzung Reichsmünzen

Registriert
11.09.2009
Beiträge
11.756
Punkte Reaktionen
11.253
Bei den in Deutschland hergestellten Kaiserreichprägungen sind mir Justierspuren nicht bekannt. In DOA hatte man - im Krieg und von der Heimat abgeschnitten - viel weniger technische Möglichkeiten.
Kommt schon mal vor, aber bei weitem nicht so heftig, wie bei den Talern des 18. Jahrhunderts.
 

Münzadler

Moderator Deutschland von 1871 bis 1948
Teammitglied
Registriert
07.02.2010
Beiträge
11.979
Punkte Reaktionen
4.618
Wenn ich mich z.B. bei den sehr gelungenen Fotos von Heritage durchklicke sehe ich des Öfteren Justierspuren, falls es um die Goldmünzen geht.
 
Registriert
22.08.2009
Beiträge
8.047
Punkte Reaktionen
7.944
Kommt schon mal vor, aber bei weitem nicht so heftig, wie bei den Talern des 18. Jahrhunderts.
Wenn ich mich z.B. bei den sehr gelungenen Fotos von Heritage durchklicke sehe ich des Öfteren Justierspuren, falls es um die Goldmünzen geht.
Ich hab mal mein Archiv durchgesehen. An der Schläfe Rivchtung Ohr am Kopf von Willi 1 könnte es sich um Justierspuren handeln. Bei Willi 2 ebenfalls an der Schläfe. Natürlich nicht so ausgeprägt wie bei den 15 Rupien.
 

Anhänge

  • 1881A-1 A.JPG
    1881A-1 A.JPG
    390,6 KB · Aufrufe: 46
  • 1912-1 A.JPG
    1912-1 A.JPG
    525,4 KB · Aufrufe: 46
Registriert
17.05.2019
Beiträge
254
Punkte Reaktionen
127
So ist es, Gold al pezzo, Silber al marco per Pfund dann per Kilo. In Berlin waren ca 200 Schrötlinge pro Stunde Akkord.
Wie muss man sich das beim Silber vorstellen? Wurde der Zain justiert? Wenn ja, dann wären doch möglicherweise wieder Justierspuren auf dem Schrötling? Oder wurde am Rand was abgehobelt bevor die Schrötlinge gestanzt wurden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Registriert
22.08.2009
Beiträge
8.047
Punkte Reaktionen
7.944
Wie muss man sich das beim Silber vorstellen? Wurde der Zain justiert? Wenn ja, dann wären doch möglicherweise wieder Justierspuren auf dem Schrötling, oder? Oder bevor der Zain gewälzt wurde?
Nicht der Zain, wenn dann die Ronden. Und ja, dann dürften Justierspuren auf den justierten Ronden gewesen sein.
Nun muss man aber anmerken, Justierspuren sieht man am ehesten bei den Stücken, wo der Prägedruck nicht ausgereicht hat um ausreichend Material fließen zu lassen. Altdeutschland, DOA usw. Die Prägestätten im Kaiserreich dürften eher selten zuwenig Prägedruck gehabt haben. Dafür waren sie zu Qualitätsoptimiert.
 
Registriert
17.05.2019
Beiträge
254
Punkte Reaktionen
127
Nicht der Zain, wenn dann die Ronden. Und ja, dann dürften Justierspuren auf den justierten Ronden gewesen sein.
Nun muss man aber anmerken, Justierspuren sieht man am ehesten bei den Stücken, wo der Prägedruck nicht ausgereicht hat um ausreichend Material fließen zu lassen. Altdeutschland, DOA usw. Die Prägestätten im Kaiserreich dürften eher selten zuwenig Prägedruck gehabt haben. Dafür waren sie zu Qualitätsoptimiert.
Sorry, wenn ich nochmal nachfrage und falls ich was verwechsle:
Ich denke, beim Silber "al marco". Also doch nicht die einzelne Ronde?
 
Registriert
11.09.2009
Beiträge
11.756
Punkte Reaktionen
11.253
Sorry, wenn ich nochmal nachfrage und falls ich was verwechsle:
Ich denke, beim Silber "al marco". Also doch nicht die einzelne Ronde?
Doch beim Silber mußte das durchschnittliche Sollgewicht pro Pfund , bzw. Kilogrammen, wie die neumodische Einheit damals zu Anfang auch genannt wurde, stimmen. Um diesem Wert dann zu erreichen, wurden aus so einer Charge dann wohl einzelne Ronden rausgegriffen , um etwas abzuhobeln, bis es stimmte.
 

Münzadler

Moderator Deutschland von 1871 bis 1948
Teammitglied
Registriert
07.02.2010
Beiträge
11.979
Punkte Reaktionen
4.618
Oben
Sie nutzen einen Adblocker

Sicherlich gibt es Seiten im Internet, die es mit Werbung übertreiben. Dieses Seite gehört nicht dazu!

Aus diesem Grunde bitte ich Sie, Ihren Adblocker zu deaktivieren. Danke!

Ich habe den Adblocker für diese Seite ausgeschaltet