Echtheitsanfrage Madonnentaler 1867

bayreuth

Moderator
Teammitglied
Registriert
25.11.2007
Beiträge
3.931
Punkte Reaktionen
2.518
Zumindest war es damals nicht ganz so einfach, daran zu kommen, ohne es untergeschoben zu bekommen
Auch die Mittel und das Risiko waren anders. Heute hat die Fälscherwerkstatt in China eine Werkshalle, wo mit mehr oder minder professionellen Werkzeugen sehr gute Kopien zu tausenden in beliebigen Metallen (jedoch meist dem billigesten was zu haben ist) produziert werden können. Das ist dort nicht einmal strafbar, solange man keine kursgültigen Chinesischen Münzen zu prägen gedenkt oder massiv einheimische Sammler bescheißt (bzw. den falschen einheimischen Sammler mit Einfluß in der Partei)...
Zeitgenössische Fälschungen von früher aus Europa erforderten Kenntnisse der Metallbearbeitung und sind in der Regel aus unedleren Metallen hergestellt (Ausnahme: einige Antike Fälschungen aus der Römerzeit, wo Gold mit dem selteneren, aber damals nicht nachgefragten Platin substituiert wurde damit es nicht so auffällt vom Gewicht). Der Zeitgenössische Fälscher hat auch nicht zum Abschöpfen von uniformierten und gierigen geprägt, sondern um schnell etwas Geld zum Ausgeben zu haben. Die Strafen waren dafür auch entsprechend, in der Regel ziemlich langedauernd oder sehr kurz und "endgültig", weswegen es nur eine überschaubare Anzahl echter Zeitgenössischer Fälschungen gibt.
 
Oben
Sie nutzen einen Adblocker

Sicherlich gibt es Seiten im Internet, die es mit Werbung übertreiben. Dieses Seite gehört nicht dazu!

Aus diesem Grunde bitte ich Sie, Ihren Adblocker zu deaktivieren. Danke!

Ich habe den Adblocker für diese Seite ausgeschaltet