Einbrecher stehlen keltischen Goldschatz aus Manchinger Museum

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Es ist jedenfalls ganz und gar respektlos, ein öffentliches Museum und damit die Allgemeinheit, also uns alle, unserer Kulturgüter zu berauben. Wir können nur hoffen, dass der Hort nicht durch Einschmelzen des Goldes unwiederbringlich verloren geht, was ich allerdings befürchte. Für den Einzelverkauf haben die Münzen vermutlich einen zu großen Wiedererkennungswert
 
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Die ganze Aufregung werstehe ich nicht. Binnen kurzer Zeit so viele Beiträge. Dabei entstehen Sammlern wohl jede Woche durch Fälschungen von Münzen viel größere Schäden - und kaum jemanden juckt es.

Auch Bürgern hier in Deutschland dürfte, auf einen Tag gerechnet, durch Einbruchdiebstähle viel größerer Schaden entstehen - und kaum jemanden juckt es.

Die Sache mit der selektiven Wahrnehmung (die mit dem dem Balken im eigenen Auge und dem Splitter beim anderen) scheint was zu haben.
 
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Die ganze Aufregung werstehe ich nicht. Binnen kurzer Zeit so viele Beiträge. Dabei entstehen Sammlern wohl jede Woche durch Fälschungen von Münzen viel größere Schäden - und kaum jemanden juckt es.

Auch Bürgern hier in Deutschland dürfte, auf einen Tag gerechnet, durch Einbruchdiebstähle viel größerer Schaden entstehen - und kaum jemanden juckt es.

Die Sache mit der selektiven Wahrnehmung (die mit dem dem Balken im eigenen Auge und dem Splitter beim anderen) scheint was zu haben.
Der finanzielle Schaden, der bei diesem Einbruch entstanden ist, ist meiner Meinung nach zweitrangig, da die Objekte niemals ersetzt werden können. Es ist der unwiederbringlich Verlust eines einzigartigen Stückes Geschichte und Kultur, der viel schwerer wiegt.
Wäre der Fund zum Beispiel niemals gemeldet und dokumentiert worden, so hätten die einzelnen Bestandteile praktisch keine Aussagekraft. Aber die Tatsache, dass uns der vollständige Fund samt Befunden bekannt ist und dieser von der Entdeckung über die Bergung bis hin zur Auswertung von Wissenschaftlern dokumentiert worden ist, hat uns eine Reihe von historischen Erkenntnissen verschafft, die anderweitig niemals hätten gewonnen werden können.
 
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Die Dokumentation des Fundes ist ein hoher ideeller Wert, welcher den monitären Wert des Goldes bei weitem übersteigt. Er kann auch nicht gestohlen werden.
Das ist sicherlich richtig, dennoch ist es ärgerlich, daß man aus öffentlichen Sammlungen, also aus Volkseigentum gewissermaßen, einfach so klauen kann. Dieselben " Museumsheinis " , ( Zylka), die auf die ihnen anvertrauten Artefakte nicht ordentlich aufpassen können, würden uns jederzeit gnadenlos die Sammlung wegnehmen, wenn es ein dementsprechendes Gesetz geben würde.
 
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Heinz-Rudolf

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Seid gegrüßt!
Was bekannt wurde, sieht für mich nach organisierte Kriminalität aus. Wenn dann man nicht die Spur nach Neukölln .............
 

chrisild

Sammler :)
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Da die Münzen wohl unverkäuflich sind, werden sie wohl leider eingeschmolzen werden.
Ja, davon gehen die Ermittler auch aus. (Dieser Artikel wird immer mal wieder aktualisiert.) Manche Reaktionen auf solche "spektakulären" Einbrüche und Diebstähle wundern mich aber. Einem Museum dilettantische Sicherheitsmaßnahmen vorzuwerfen, ist nachher immer recht einfach. Aber musste man damit rechnen, dass Einbrecher zuvor gezielt das Mobilfunknetz der Telekom in der Gegend "stilllegen"? Die Archäologen haben es in und um Manching ja ohnehin immer wieder mit Kriminellen (Stichwort Raubgrabungen) zu tun. Vermutlich ist weder im Bereich der Ausgrabungen noch in einem Museum eine permanente effektive Kontrolle möglich; auch eine zusätzlich eingestellte Securitykraft wird für "Profi-Einbrecher" kalkulierbar und letztlich überwindbar sein.

Vermutlich ist es tatsächlich sinnvoll, in solchen Vitrinen vorwiegend Repliken und/oder 3D-Aufnahmen zu zeigen. Zumindest dann, wenn es sich bei den Exponaten um Gegenstände handelt, die entweder für kriminelle Sammler von großem Interesse sind oder die einen erheblichen "Metallwert" haben ...
 
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