Einbrecher stehlen keltischen Goldschatz aus Manchinger Museum

chrisild

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Mal ganz ehrlich: wer ist denn so blöd und hebt sowas außerhalb von Bankschließfächern auf, von einigen wenigen Ausstellungsstücken mal abgesehen?
Die Idee mit den Bankschließfächern ist auch nicht zwingend eine gute solche. Siehe Norderstedt im vorigen Jahr. :(
 
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...
Mal ganz ehrlich: wer ist denn so blöd und hebt sowas außerhalb von Bankschließfächern auf, von einigen wenigen Ausstellungsstücken mal abgesehen?

Also ich glaube nicht mehr an den Weihnachtsmann und daran, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
Nicht mehr? Du hast also mal geglaubt, dass Zitronenfalter Zitronen falten? ;)

Aber im Ernst: in der Regel sind Münzen, die in Museen und Münzkabinetten ausgestellt sind, echt und keine Kopien, genauso wie Gemälde in Gemäldegalerien Originale und keine Kopien sind.
Den Aureus des Laelianus würde ich gerne mal sehen, es scheint aber im Internet keine Abbildung zu geben.
 
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Danke, aber ich meinte das Stück aus dem Museum und seine Kopie (wobei sie dann aber eher nicht die Kopie online stellen würden, sondern das Original).
 

chrisild

Sammler :)
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Oh je. Die Münzen waren offenbar nicht versichert. (Ist natürlich auch schwierig, denn der reine Materialwert ist ja nicht sooo hoch, und den ideellen Wert kann man nicht versichern.) Hinzu kommen aber auch noch andere Faktoren, die den Klau ermöglicht haben. "Ein Nachtwächter sei schlicht nicht bezahlbar". Und: "Das Kamerasystem, das im Museum verbaut wurde, ist ein total veraltetes System" – die Auswertung des Videomaterials ist wohl entsprechend problematisch.

Eigentlich bin ich ja ein Freund des Prinzips, Exponate "vor Ort" bzw. in der Region zu zeigen und sie nicht in weit entfernte Zentralmuseen zu verschleppen. Aber mitunter überwiegen dann doch die Nachteile ...
 

Seltengast

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Oh je. Die Münzen waren offenbar nicht versichert. (Ist natürlich auch schwierig, denn der reine Materialwert ist ja nicht sooo hoch, und den ideellen Wert kann man nicht versichern.) Hinzu kommen aber auch noch andere Faktoren, die den Klau ermöglicht haben. "Ein Nachtwächter sei schlicht nicht bezahlbar". Und: "Das Kamerasystem, das im Museum verbaut wurde, ist ein total veraltetes System" – die Auswertung des Videomaterials ist wohl entsprechend problematisch.

Eigentlich bin ich ja ein Freund des Prinzips, Exponate "vor Ort" bzw. in der Region zu zeigen und sie nicht in weit entfernte Zentralmuseen zu verschleppen. Aber mitunter überwiegen dann doch die Nachteile ...
... mit der kritischen Frage, ob die Exponate denn dort auch sicher sind. Ich denke da nur an Berlin und Dresden... :(
 

bayreuth

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. "Ein Nachtwächter sei schlicht nicht bezahlbar". Und: "Das Kamerasystem, das im Museum verbaut wurde, ist ein total veraltetes System" – die Auswertung des Videomaterials ist wohl entsprechend problematisch.
Es wäre ja so einfach, bei einem Fund von hunderten super Wertvollen alten Münzen werden ja sicherlich 2-3 Doubletten dabei gewesen sein die man nach Ärchäologischer Begutachtung hätte sachgerecht vor der Ausstellung des Restfundes versteigern können und mit dem Erlös eine zeitgemäße Sicherheitsinfrastruktur anzuschaffen die nicht alle Naselang mal ein Foto in 144p auf ausgeleierte Videokassetten aufzeichnet. Vielleicht eine, die einen Sirenenalarm loslässt sobald die hoffentlich vorhandene Alarmierungsleitung ausfällt durch Sabotage oder via Satellit kommuniziert wie jede normale WKA das auch tut.
Die Tatsache, das das Mobilfunknetz für >10000 Leute lahmgelegt wurde könnte passt zwar direkt zur Skrupellosigkeit der üblichen Clans, aber normalerweise sind die für sowas technologisch ausgefeiltes zu doof, höchstens aus versehen wäre es denkbar. Da es aber anderswo gemacht wurde, heißt es entweder haben sie sich aufgeschlaut, oder ein Mafiastaat mit eigenem Geheimdienst geht auf Einkaufstour im Westen, wobei das eigentliche Ziel womöglich gar nicht der Goldschatz sondern ein Testangriff auf die Infrastruktur war um zu gucken was die Auswirkungen sind, wie reagiert wird und bis wann repariert ist (analog des Doppelanschlags in Berlin und Ruhrgebiet der den Bahnverkehr im Norden lahmgelegt hat).
 
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...gibt dann wohl zu weihnachten schöne recyclingringe im berliner "goldviertel".....
 
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Oh je. Die Münzen waren offenbar nicht versichert. (Ist natürlich auch schwierig, denn der reine Materialwert ist ja nicht sooo hoch, und den ideellen Wert kann man nicht versichern.) Hinzu kommen aber auch noch andere Faktoren, die den Klau ermöglicht haben. "Ein Nachtwächter sei schlicht nicht bezahlbar". Und: "Das Kamerasystem, das im Museum verbaut wurde, ist ein total veraltetes System" – die Auswertung des Videomaterials ist wohl entsprechend problematisch.

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Nicht versichert? Oh je!

Denn: man stelle sich mal folgendes vor: die Versicherung will vielleicht erst mal die Sachen durch ihre Experten ansehen lassen, bevor sie sie versichert. Bei Oldtimern beispielsweise ist das Gang und Gabe. Warum wohl? Trau schau wen!
 
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