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Einbruch im Grünen Gewölbe in Dresden

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Toller Wachschutz, der unbewaffnet ist und nicht eingreifen soll bzw. kann. Den braucht man dann auch nicht wirklich. Das ist Unsinn im Quadrat. Wahrscheinlich noch so mies bezahlt, dass sie eh nichts riskieren würden im Ernstfall.
 

chrisild

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Seltsam, ich habe gelesen, dass die Wachleute bewaffnet waren. In welchen Situationen sie dann schießen sollen und wann nicht, steht auf einem anderen Blatt. Interessant übrigens, dass das Sicherheitsglas offenbar nicht von der vereinbarten "Qualität" war. Die Scheiben hätten eigentlich Axteinschläge bis zu 15 Minuten aushalten sollen. Aber ein Versuch, die Firma haftbar zu machen, würde ja nichts bringen. :rolleyes:

Tschüs,
Christian
 
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Ich habe gelesen,die Wachleute waren mit Schlagstöcken bewaffnet!
Ist natürlich die Frage welchen Effekt dass auf die Einbrecher hat, die neben dem Einbruchswerkzeug (Axt) möglicherweise ja auch Schusswaffen getragene haben könnten.
Demnach waren die Sicherheitsbediensteten weder waffentechnisch noch personell überlegen, wahrscheinlich auch nicht was die Schutzausrüstung angeht.
Daher kann ich nachvollziehen, dass sie nicht eingegriffen haben. Die Sicherungsmaßnahmen allgemein scheinen sehr schwach gewesen zu sein
 

chrisild

Sammler :)
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Die Sicherungsmaßnahmen allgemein scheinen sehr schwach gewesen zu sein
Nach dem zu urteilen, was ich bislang über den Einbruch gelesen habe, sehe ich das auch so. Aber vermutlich müssen Museen erst noch umdenken, denn hier wurde vermutlich nicht im Auftrag eines kriminellen Kunstliebhabers gestohlen, und auch nicht um dem Museum bzw. einer Versicherung später einen Deal anbieten zu können. Es ging (noch einmal vermutlich) schlicht um den Materialwert der gestohlenen Gegenstände - ähnlich wie bei dem Berliner Goldtrumm ;) , der immerhin keinen besonderen historischen bzw. künstlerischen Wert hatte. Einschmelzen, umschleifen, verkaufen ... Traurig.

Und dann geht es ja auch noch um die Frage, wie stark man Museen - die ja dazu da sind, dass Besucher sich die Kunstwerke ansehen können - absichern muss. Wie sagte es der Präsident des Deutschen Museumsbundes so schön? Ein Museum sei kein Banksafe oder Hochsicherheitstrakt, und es gelte immer, den besten Weg zwischen Sicherung der Objekte und Zugang für die Öffentlichkeit zu gehen. Den zu finden, vor allem unter den sich ändernden Umständen und Methoden bei Einbrüchen, wird nicht leicht sein.

Tschüs,
Christian
 
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Und dann geht es ja auch noch um die Frage, wie stark man Museen - die ja dazu da sind, dass Besucher sich die Kunstwerke ansehen können - absichern muss. Wie sagte es der Präsident des Deutschen Museumsbundes so schön? Ein Museum sei kein Banksafe oder Hochsicherheitstrakt, und es gelte immer, den besten Weg zwischen Sicherung der Objekte und Zugang für die Öffentlichkeit zu gehen. Den zu finden, vor allem unter den sich ändernden Umständen und Methoden bei Einbrüchen, wird nicht leicht sein.

Naja, es gibt so viele Sicherungsmaßnahmen welche den Besucherverkehr in keinster Weise einschränken aber trotzdem effektiv sind.
Einige wurden hier schon genannt, wie Scheinwerfer über Notstrom falls mal ein Stromkasten brennen sollte oder Nebelmaschinen oder sonstwas.

Das Lustige ist, dass jetzt eine halbe Mio Belohnung ausgelobt wurde. Hätte man das Geld vorab in effektive Sicherung gesteckt, wäre der Schmuck jetzt höchstwahrscheinlich noch da.
 

bayreuth

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Die Belohnung ist deswegen so hoch, weil der einzige Weg die zu schnappen ist wenn einer die anderen hinhängt. Dazu muss aber der garantierte Erlös fürs Verraten seine eigene Freiheitsstrafe irgendwie aufwiegen und höher als sein Anteil aus der Beute sein. Wobei das wahrscheinlich auch nur funktioniert wenn die Täter Profis aus Osteuropa waren. Die hiesigen geduldeten Klanangehörigen halten in der Regel dicht (wer redet lebt nicht mehr lange).
 

chrisild

Sammler :)
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Hätte man das Geld vorab in effektive Sicherung gesteckt, wäre der Schmuck jetzt höchstwahrscheinlich noch da.
Was ich ja ganz amüsant - nun ja, eigentlich nicht - fand: Offenbar wirbt der Hersteller des Sicherheitsglases nicht nur damit, dass die Firma Glas fürs Grüne Gewölbe geliefert hat. Nein, auch Typ und Stärke waren oder sind auf der Website genau aufgeführt ... :rolleyes:

Christian
 

bayreuth

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Das erschreckende ist, dass man nicht einmal genau sagen kann WANN zwischen Samstag abend und Sonntag vormittag miten in Berlin jemand im ersten Stock durch ein Fenster in ein Museum einbricht. Wenn das Sicherheitssystem darin besteht dass ein Mitarbeiter am Sonntag mal nach dem Rechten sieht, braucht man eigentlich auch die Türen nicht absperren.
 
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