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Einschreiben auf dem Weg ins EU-Ausland verschollen

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Moin,

momentan plagt mich die Sorge um ein verschollenes Einschreiben.

Ein Sammler aus Frankreich hat bei mir als privatem Verkäufer für einen dreistelligen Betrag eine seltene, kursgültige Banknote erworben. Dieses habe ich blick- und tastsicher doppelt in Wellpappe eingeschlagen und anschließend auf Wunsch des Käufers in einem neutralen, mit transparentem Klebeband verschlossenen Luftpolsterumschlag als Einschreiben von Deutschland nach Frankreich versendet. Dabei habe ich handschriftlich mit Kugelschreiber in Druckbuchstaben meine Adresse mit Name, Straße, Ort und Land mit vorangestelltem "Abs.:" gekennzeichnet in der oberen linken Ecke des Umschlags angebracht, die vom Käufer genannte Adresse zentral auf der rechten Umschlaghälfte ("Name des Käufers ODER Name der Ehefrau des Käufers" / Straße / Ort / "Frankreich - France")
Die Frankierung erfolgte in der Filiale der Post, alles ganz normal.

Abgabe in der Filiale der Deutschen Post: Samstag, 6. Februar

Einzige Sendungsverfolgungsmeldung der französischen (!) Post: Sonntag, 7. Februar "Die Deutsche Post meldet den Eingang der Sendung im Sortierzentrum"

Einzige Sendungsverfolgungsmeldung der deutschen Post: Mittwoch, 10. Februar "Die Sendung konnte nicht zugestellt werden. Gründe: sonstige.
Am 10. Februar ist die Sendung an den Absender zurückgeschickt worden"


Seitdem habe ich keine Informationen zu dieser Sendung mehr erhalten. Weder ist sie wieder bei mir angekommen noch hat sie den Empfänger erreicht. Die Sendungsverfolgung der deutschen und der französischen Post hat seitdem keine weiteren Statusmeldungen mehr veröffentlicht.

Wie soll ich nun weiter vorgehen? Vielen Dank schon mal vorab.
LG Muppetshow
 
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Geduld haben - meiner Erfahrung nach werden Rücksendungen oftmals mit sehr niedriger Priorität weitergeleitet
 

bayreuth

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Für 4,89 Euro hätte man da ein Päckchen XS mit einem alten Buch (und die Banknote als Lesezeichen) versenden können. Für 2,50 Euro extra auch mit Sendungsverfolgung und 50 Euro "Versicherung", analog zum Einschreiben. Das wäre die bessere Wahl gewesen.
 
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Die Wartefrist bei Postsendungen beträgt 3 Wochen, dann sollten Sendungen zugestellt sein. Das kann derzeit etwas länger dauern. Weitere Informationen findest Du online bei der Deutschen Post, aber das weisst Du doch.
 

Münzadler

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50 Euro Versicherung ist gleich Null bei dreistelligem Warenwert.
 

bayreuth

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50 Euro Versicherung ist gleich Null bei dreistelligem Warenwert.
Das weiß doch die Post nicht, das in der geklauten Sendung eine teure Ware war...
Versicherung ist somit auch nicht höher als beim Einschreiben. Aber ein Einschreiben im Luftpolsterumschlag ist verdächtig, weil es ja sicherlich kein normaler Brief ist (ist das nicht sogar mittlerweile "verboten", einen Brief mit einer Ware drinnen international zu versenden? zumindest hier auf der Post wurde man seit der Einführung immer streng gefragt, und hat dann halt gelogen. Setzt aber voraus, das die Sendung halbwegs nach Brief ausschaut, auch was Dichte und Gewicht angeht). Ein kleiner Karton wo erkennbar ein Buch drinnen ist, ist weniger interessant für Langfinger...
 
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Das kann ich bestätigen mit der "Warensendung ins Ausland". Habe im Sommer letzten Jahres Münzen im Tausch an einen Forenkollegen in Irland verschickt. War zwar im Luftpolsterumschlag und die Münzen waren noch zusätzlich in Pappe eingepackt, aber die haben bei der Post trotzdem direkt als Ware registriert. Hat stolze 9€ gekostet. Als ich nachfragte, warum das als Päckchen versendet wird, meinte die Dame dort direkt "...weil Sie da ja Ware drin haben...".

Die Münzen von ihm kamen mit 5€ frankiert nach etwa einer Woche bei mir an. Die irische Marke wurde nicht mal abgestempelt.

Im November habe ich über Ebay die 3 Steel Pennies von 1943 (P, D und S) für 1€ plus 1€ Versand ersteigert. Artikelstandort München, jedoch war der Verkäufer ein Deutscher, der in Kalifornien lebt.
Die 3 Münzen kamen im normalen (!) Briefumschlag nach ebenfalls etwa einer Woche heil bei mir an. Darauf 3 coole Sesamstraßen Briefmarken, allerdings alle ohne Wertangabe. Den Umschlag habe ich aufgehoben.
 

bayreuth

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Das kann ich bestätigen mit der "Warensendung ins Ausland". Habe im Sommer letzten Jahres Münzen im Tausch an einen Forenkollegen in Irland verschickt. War zwar im Luftpolsterumschlag und die Münzen waren noch zusätzlich in Pappe eingepackt, aber die haben bei der Post trotzdem direkt als Ware registriert. Hat stolze 9€ gekostet. Als ich nachfragte, warum das als Päckchen versendet wird, meinte die Dame dort direkt "...weil Sie da ja Ware drin haben...".

Die Münzen von ihm kamen mit 5€ frankiert nach etwa einer Woche bei mir an. Die irische Marke wurde nicht mal abgestempelt.

Im November habe ich über Ebay die 3 Steel Pennies von 1943 (P, D und S) für 1€ plus 1€ Versand ersteigert. Artikelstandort München, jedoch war der Verkäufer ein Deutscher, der in Kalifornien lebt.
Die 3 Münzen kamen im normalen (!) Briefumschlag nach ebenfalls etwa einer Woche heil bei mir an. Darauf 3 coole Sesamstraßen Briefmarken, allerdings alle ohne Wertangabe. Den Umschlag habe ich aufgehoben.
Wie gesagt, man muss das Zeug so verpacken das es aussieht und sich anfühlt wie ein Brief mit Dokumenten / Schriftverkehr, um diese sinnlose Gewinnmaximierende Postregel die es mit Berufung auf den Weltpostverein aber nur in Deutschland gibt zu umgehen. Also einen Umschlag A5 oder A4 und massig A4 Papier nehmen, das die Münze(n) darin nicht mehr als solche auffallen. Schränkt natürlich die Zuladung ein, ein Großbrief kann vielleicht noch 150 g "Ware" transportieren ohne das es auffällt, der Rest ist Papier. Versand dann über einen Briefkasten. Bei Einschreiben sagt man dann halt "sind Dokumente drin" wenn man am Schalter gefragt wird.
Für Maxibriefe mit Tauschmünzen ist das PäckchenXS billiger als vorher der Maxibrief.

Die Briefmarken aus den USA ohne Wertangabe sind sogenannte "Forever stamps". Die sind Inflationsresistent, d.h. man kann damit die Postsendung weiterhin voll frankieren, auch wenn zwischenzeitlich das Porto erhöht wurde). Seit 1975 gibt es das in den Staaten, anfangs mit Buchstabenkodierung für die Briefklasse, International aber erst nach der Jahrtausendwende möglich. Wer sich damals eingedeckt hat, kann diese heute noch nutzen. Gewiefte Sparfüchse kaufen Briefmarkensammlungen in den USA unter Nominal auf und nutzen dann die immer noch gültige Frankatur, wie hierzulande auch, nur dass halt in den USA auch Marken aus den 60ern oder noch früher noch gültig sind. In diversen Onlineforen werden ab und an kunterbunte Umschläge mit Mininominalen aus mehreren Jahrzehnten vorgestellt.
Hier ein Beispiel für die Sesamstraßenmarken, die es auch bei Amazon gibt:
 
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