www.honscha.de

Er hat die Krim, will er noch mehr? (Titelanpassung)

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von epapeter, 7. März 2014.

  1. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2007
    Beiträge:
    3.091
    Zustimmungen:
    1.427


    Den Dienst für die Allgemeinheit für alle gab es schonmal, nannte sich Reichsarbeitsdienst bzw. Pflichtjahr (hat meine Oma immer erzählt).
    Es ist sinnvoller, beruflich bzw. in der Ausbildung voranzukommen, statt seine Zeit in irgendwelchen "staatlich gerecht und effektiv organisierten" Diensten totzuschlagen. Denn faktisch war der Zivildienst eine Ausbeutung der Männer, die ihn mit Engagement geleistet haben. Als ungelernte Hilfskräfte hätten sie nämlich mehr verdient und für die Rentenkasse eingezahlt (bei gleicher Arbeit und weniger Bürokratie)
     
  2. jannys33

    jannys33 Registered User

    Registriert seit:
    2006
    Beiträge:
    6.712
    Zustimmungen:
    2.978
    Wie ich schon mal geäußert habe bin ich gegen jeden Zwangsdienst (Ausnahme bei gerichtlicher Verurteilung).

    Gegen Frauen bei der Armee sowieso.
     
  3. rollencasper

    rollencasper

    Registriert seit:
    2014
    Beiträge:
    142
    Zustimmungen:
    29
    Also ich finde das es ein Fehler war, die Wehrpflicht abzuschaffen.

    Hätte mein Vater mich damals mit 18 nicht hinter meinem Rücken dort angemeldet , als ich noch einen anderen Freundeskreis hatte wie heute, würde ich wahrscheinlich schon im Knast sitzen oder sonst wo.

    Und ich denke das ich da nicht kein Einzelfall bin.

    Wenn ich heute könnte würde ich wieder zum Bund gehen war einer der Besten Zeiten meines Lebens.


    Jetzt habe ich danach zwar nicht Studiert aber ich habe eine abgeschlossene Ausbildung, bin angehender Karosseriebau Meister.


    Ich bin meinem Vater da heute noch dankbar für obwohl es ihm noch nie gesagt habe.:respekt: Danke dafür

    P.S. Die Welt ist eh am Arsch
     
  4. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2009
    Beiträge:
    5.954
    Zustimmungen:
    6.867
    Hallo bayreuth

    Ich bin ein großer Fan des sogenannten "Pflichtdienstes". Auf rein freiwilliger Basis lässt sich z.B. nur sehr schwer ein leistungsfähiger Katastrophenschutz aufstellen.
    Wenn ich an das Hochwasser 2002 an Oder und Mulde zurückdenke, weiß ich nicht, wie man dort ohne Bundeswehr und THW wirksam hätte helfen können.

    Wir dürfen nicht nur an unseren eigenen beruflichen und persönlichen Erfolg denken, sondern müssen auch für unsere Mitmenschen, also für unsere Heimat und unser Land da sein :). Auch wenn das nicht immer ein Vergnügen ist !
     
    1 Person gefällt das.
  5. jannys33

    jannys33 Registered User

    Registriert seit:
    2006
    Beiträge:
    6.712
    Zustimmungen:
    2.978
    Doch lässt sich, nur muss das den Menschen von Kindesbeinen beigebracht werden und nicht immer die heile Welt vorspielen.
     
  6. caemmy

    caemmy

    Registriert seit:
    2010
    Beiträge:
    521
    Zustimmungen:
    242
    Wasser soll wohl auf absehbare Zeit das flüssige Gold werden. Möchte nun aber keine Geister oder Teufel heraufbeschwören.
     
  7. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2009
    Beiträge:
    5.954
    Zustimmungen:
    6.867
    Hallo jannys

    Um im Katastrophenfall helfen zu können, dazu braucht es vieler gut ausgebildeter Helfer, schweres (Bergungs)gerät, Kommunikationsmöglichkeiten, Logistik usw. usw.

    Glaub mir bitte, so etwas kann man kaum auf rein freiwilliger Basis aufstellen.
     
  8. jannys33

    jannys33 Registered User

    Registriert seit:
    2006
    Beiträge:
    6.712
    Zustimmungen:
    2.978
    Da nutzt dann auch kein 1 Jahres Zwangsdienst;)

    Mal ein Beispiel:

    kurz vor ende der 10. Klasse gab es bei uns Feueralarm, zählen am Sammelplatz ergab es fehlen xx Schüler, damals aufgrund ihrer Ausbildung/Schulung haben umgehend die 10 Klässer begonnen die vermissten/verletzten Schüler zu suchen, zu bergen und eine Notversorgung vorgenommen bis die Feuerwehr usw. da waren.

    Alles natürlich eine Übung;)

    Heute...?

    Natürlich brauch ich Berliner Kids nicht auf Überschwemmung trainieren, das muss immer regional angepasst sein.

    Schweres Gerät? Erdbeben gibt es hier nicht.

    Ausgebildete Fachkräfte sollten dauerhaft diesen Organisationen zugehörig sein.

    Unmotivierte Zwangshilfskräfte braucht kein Mensch.
     
  9. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2009
    Beiträge:
    5.954
    Zustimmungen:
    6.867
    Hallo jannys

    Es gibt sehr viele Bereiche, in denen junge Menschen sich einbringen können und meiner Meinung nach auch sollen.
    Die Dauer eines Dienstes muß natürlich angepasst sein an den Bereich, in dem der Verpflichtete tätig ist. Beim THW zum Beispiel sollte die Dienstzeit wenigstens 5 Jahre betragen, dafür finden die Ausbildungen aber auch nur an einigen Wochenenden und Dienstabenden statt (ca. 120 Dienststunden pro Jahr waren früher üblich).

    Es lässt sich alles organisieren.
    Nur auf freiwilliger Basis ist es aber sehr schwer, genügend Helfer zu finden.
     
  10. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2007
    Beiträge:
    3.091
    Zustimmungen:
    1.427
    Wenn ich mich richtig erinnere, wurde da tatsächlich geholfen, aber meist nicht von Zwangsverpflichteten oder Profis, sondern sehr viel von Freiwilligen und Anwohnern die Sandsäcke geschleppt haben, sowie massig Spenden aus dem ganzen Land. Um Sandsäcke zu füllen und z.B. einen Damm zu verstärken braucht man eine Schaufel, Sand und Säcke, keine Militärsche Ausbildung oder irgendeinen Zwangsdienst, der noch "effizient organisiert" Steuergelder verbrät.

    BTW: Trotz Hilfe sind fast alle Orte (waren nicht allzuviele, aber die Medien haben die Jahrtausenkatastrophe ausgerufen) in der betroffenen Gegend abgesoffen, die man dann genau wie vorher in der Hochwasserzone wiederaufgebaut hat, statt zur Abwechslung 2-3 Meter höher. Deswegen sind etliche Orte beim nächsten Jahrtausendhochwasser einige Jahre später wieder abgesoffen. Jetzt habe ich schon 4-5 Jahrtausendhochwässer überlebt, obwohl ich noch lange nicht in Rente bin.
    Mal ehrlich, Deutschland braucht trotzdem nicht eine stehende Katastrophenschutzreserve von 1 Mio Mann (und Frau). So viele Katastrophen gibt es hier nicht.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese Ihrem Erleben anzupassen und Sie nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn Sie sich weiterhin auf dieser Seite aufhalten, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden