Erbstück Goldmünzen von Heraeus?

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Hallo zusammen,
Ich wir haben von unserem Großvater in Kunststoff gegossene Münzen geerbt. Diese hat er sehr wahrscheinlich als Jubiläums- oder Abschiedsgeschenk in den Ruhestand von Heraeus erhalten. Leider kann selbst Heraeus nicht zu dem Set sagen. Daher hoffe ich hier Antworten zz finden. Es handelt sich um zwei 22mm Münzen und eine 35mm Münze. Alle 3 tragen einen Stempel mit 900. ich habe zur Veranschaulichung mal Bilder beigefügt. Handelt es sich hierbei überhaupt um Gold? Vielen Dank für eure
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Hallo,

Münzen sind es schon mal nicht, sondern Medaillen. Als Wert würde ich den Metallwert ansetzen. Sollte bei der Stempelung "900" Gold sein (90%). Das Gewicht bekommt man nur heraus wenn der Kunststoff ab ist, einen verlässlichen Materialtest ebenso.
Wenn die Stücke von Heraeus sind, kennt sie da auch mit Sicherheit jemand. So etwas lässt keine Firma einfach mal so anfertigen und vergisst es dann - vor allem nicht wenn es sich um Gold handelt, was ja einen gewissen Wert darstellt. Außerdem ist es ein Stück Firmengeschichte.
Eine nochmalige Anfrage bei Heraeus mit dem Jahr des Ausscheidens aus der Firma und dem Namen des Opa sollte eigentlich ein Ergebniss bringen. Nicht allgemein anfragen, sondern direkt bei der Firmenleitung - dann kann kein Mitarbeiter die (unbequeme - weil mit Arbeit verbundene) Anfrage unter den Tisch kehren... .

Evtl. findet sich in den Unterlagen vom Opa auch noch eine Urkunde zur Überreichung des Ganzen....

Auf den Bildern sieht es so aus, als ob der Plastikblock geteilt ist. Daher empfehle ich, so möglich, bei einem Goldschmied das Material feststellen zu lassen.


Grüße
pingu
 
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Hallo pingu,
vielen Dank für deine Ausführungen . Leider gibt es keinerlei Unterlagen und Informationen mehr. Sind bereits alle mit möglichen Informationen verstorben. Werden daher nochmal direkt bei Heraeus anfragen und schauen was dabei rauskommt.
 

bayreuth

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Ich könte mir denken, dass das mit dem Block durchaus Absicht der Überreichenden Firma war. Dann wird das Stück nämlich stilecht präsentiert und aufgehoben (und nicht gleich beim nächsten Ankäufer zum Goldpreis vertickert).
 
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Ein sehr dekoratives Set, das ich auf jeden Fall so belassen würde. Die Stücke sehen für mich durch Plastik und Internet hindurch nach Silber aus.
 
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Die Stücke sehen für mich durch Plastik und Internet hindurch nach Silber aus.
Da in der Überschrift bereits von Goldmünzen die Rede ist, gehe ich von stark farbverfälschten Bildern aus. Bei mir sehen die Stücke am Bildschirm eher Kupferfarben aus....

Im übrigen würde ich das Set auch so lassen und als Andenken aufbewahren - zeigt es ja auch den Respekt der Firma gegenüber einem Mitarbeiter der ausgeschieden ist. Ich weis nicht recht, aber das ist mit Sicherheit kein Standartgeschenk für alle gewesen....
Sieht für mich nicht so aus.


Grüße
pingu
 
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Vielen Dank für eure Antworten. Wir werden sie auf jeden Fall aufheben.
Silberfarbig sind die Medaillen nicht. Eher wie pingu schreibt kupferfarben
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Hier im Forum gibt es ein Topic mit einer gleichartigen Heraeus-Medaille, dabei aber eine andere Punze:


Für die beiden kleinen Stücke kannst du über Google und deren Bildersuche einige Quellen wie Angebote oder (abgelaufene) Auktionen etc. finden, hierfür entsprechende SuchBegriffe mit Teilen der Umschrift verwenden und passend mit „Gänsefüßchen“ präzisieren.
Es lassen sich einige dieser Heraeus-Gedenkprägungen mit verschiedenen Motiven finden.

Hier mal ein erstbestes Ergebnis:

 

bayreuth

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Im übrigen würde ich das Set auch so lassen und als Andenken aufbewahren - zeigt es ja auch den Respekt der Firma gegenüber einem Mitarbeiter der ausgeschieden ist. Ich weis nicht recht, aber das ist mit Sicherheit kein Standartgeschenk für alle gewesen....
Sieht für mich nicht so aus.
Je nachdem wann das war, kann es durchaus auch für "einfache" Mitarbeiter die ihr Arbeitsleben weitestgehend bei der Firma verbracht haben der Fall gewesen sein (60er bis 80 Jahre). Damals wurden speziell bei mittelständischen Firmen solche Dinge wie "geldwerter Vorteil" nicht ganz so genau genommen bei einer Verabschiedung oder jährlichen Bonuszahlung, zudem war Gold auch noch etwas günstiger als heute zu haben. Meine Oma hat mal erzählt, dass der Eigentümer zur Vorweihnachtszeit durch die Abteilungen gegangen ist und Bündelweise 100 DM Scheine an die Abteilungsleiter ausgehändigt hat, mit der Anweisung das nach eigenem Ermessen unter den Mitarbeitern fair zu verteilen, aber er will später keine Beschwerden von niemandem hören. Nach einem Jahr wo es der Firma mal nicht so gut ging und es nur ein paar 50er pro Nase gab, hat einer gemeint mit Hilfe der Gewerkschaft diese "Sonderzahlung" als gegeben (zusätzlich zum regulären Weihnachtsgeld) einklagen zu müssen. Der Chef war mehr als sauer, und das war dann das Ende des steuerfreien Geldregens für alle.
 
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