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Erhaltungseinschätzung Münzen Altdeutschland

Dieses Thema im Forum "Altdeutschland" wurde erstellt von Kempelen, 1. Juni 2014.

  1. Fusselbär

    Fusselbär

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    Das ist möglich das es Umlaufspuren sind. Wenn man aber zwischen Fortunas Kopf und dem Siegerkranz schaut, sieht es eher nach einer (leichten) Bereibung aus.
     
  2. Alexostylo

    Alexostylo

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    Ist ein Punkt, wobei die Grenze zur Bereibung sicher fließend ist. Ich hab die Münzen wieder eingepackt und lasse sie zurück gehen. Silber ist echt ernüchternd :lachtot:
     
  3. RedAuerbach

    RedAuerbach

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    Hallo,
    vielleicht könnt ihr mir Einschätzungen zu dem 1/2 Reichstaler 1730 aus Brandenburg Ansbach im Anhang geben. Interessant wäre auch ein grober Schätzwert, alles ohne Gewähr natürlich. Finde nur drei Auktionen. Aber die Stücke waren alle besser...

    Karl Wilhelm Friedrich
    1/2 Reichstaler 1730
    Schwabach

    Danke!
     

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  4. Alexostylo

    Alexostylo

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    Hallo liebe Leute,
    anbei möchte ich gerne 1/6 Taler aus Sachsen vorstellen. Es handelt sich um die Sterbemünze von 1827. Wie schätzt ihr Erhaltung und Prägeausführung ein? Ich denke bei den Defekten Avers handelt es sich um Schrötlingsfehler.
    Um die Oberfläche besser darzustellen habe ich ein Video gemacht :)
     

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  5. mare-01

    mare-01

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    Hallo Alex - ist das das Stück von der 2-Buchstaben-Plattform ? Da war es als PP- beschrieben soweit ich mich erinnern kann...!? Ich denke aber eher es handelt sich um einen EA mit Schrötlingsfehler- eine PP muss eine "stärkere" Ausstrahlung haben was den Rohling anbelangt m.M. nach- ausserdem sind deutsche PP Prägungen in den 20ern des 19.Jhr. sehr selten !

    Gruss
    Holger
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. April 2020
  6. Lordhelmlein

    Lordhelmlein

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    Guten Morgen, ich denke, wenn es mal eine PP war, ist diese durch die Bereibung nur noch ein VZ aus PP. Aber auch ich denke eher an einen EA, wobei eine Bereibung schon die PP-Wirkung deutlich beeinträchtigen kann. Es ist in dieser Erhaltung auch schwer zu sagen ob PP oder EA. Was mich aber noch mehr stört (persönlich), sind die Hitzebläschen auf der Kopfseite. (rechts über der Stirn und wohl auch am Hinterkopf). Schön, wie man dies auf den Händlerbildern alles erkennen kann.
     
  7. thorsten.d

    thorsten.d

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    Auf den Haendlerbildern zeigt die Muenze ein klares PP Erscheinungsbild.
    Auf deinen Bildern sieht das schon wieder anders aus.
    Fuer mich ist das letztendlich ein leicht beriebener EA.
     
  8. Alexostylo

    Alexostylo

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    Danke @mare-01 , @Lordhelmlein und @thorsten.d

    Dieses Forum lebt vom Austausch und ich lasse mich gerne eines besseren belehren, für mich sind das aber typische Schrötlingsfehler. Da ist Dreck in der Schmelze gewesen, der später als ,,Trennschicht'' für eine inhomogene Oberfläche gesorgt hat. Das ist ein bisschen wie beim Teig kneten. Nimmst du zu viel Mehl und faltest den Teig pappt er auch nicht mehr zusammen.

    Genau deswegen bin ich dankbar, dass es ein Rückgaberecht gibt. Wenn ein Händler Probleme mit Retouren hat hätte er das Stück auch einfach als ,,Erstabschlag, vz-st, leicht berieben mit Schrötlingsfehler'' für mehrere hundert Euro weniger anbieten können. Die versprochene ,,PP mit Stempelfehler'' - von der auf der Rechnung übrigens keine Rede ist - sehe ich jedenfalls nicht. Dagegeben sprechen in meinen Augen auch das minimale Vorhandensein von changierendem Glanz und die Wahl einer zweitklassigen Ronde.

    Genau aus dem Grund hab ich das Stück geholt. Ich war unheimlich neugierig. Positiver Nebeneffekt: Ich hab beim Blick über den numismatischen Tellerrand was gelernt :)
     
    mare-01 gefällt das.
  9. Medaillenfreund

    Medaillenfreund

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    Zu dieser Zeit wurde nicht mit polierten Stempeln geprägt. Das kam erst einige Jahre später. Erstabschlag ja, Polierte Platte nein !
     
  10. mare-01

    mare-01

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    Gut zu wissen-danke für die Erläuterung !
     
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