Erhaltungseinschätzung Münzen Altdeutschland

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Ich sehe das Stück besser:)
ss+
 

Seltengast

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Das sehe ich ähnlich wie reining. Die Münze hat zwar Abnutzungsspuren (die aber vielleicht vom abgenutzten Stempel herrühren könnten) und eine Randmacke im Revers auf sechs Uhr. Aber die Felder sehen sauber aus.
 

Kempelen

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Ich sehe das Stück besser:)
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Das sehe ich ähnlich wie reining. Die Münze hat zwar Abnutzungsspuren (die aber vielleicht vom abgenutzten Stempel herrühren könnten) und eine Randmacke im Revers auf sechs Uhr. Aber die Felder sehen sauber aus.

Ich hatte zum Vergleich dieses Stück herangezogen :

J 107 (1).JPG J 107 (2).JPG

Daher war ich anscheinend etwas zu streng mit meiner Bewertung ;).
 
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Ich habe für meine Heimat-Sammlung eine 20-Kreuzer-Münze (Kopfstück) erworben, bei welcher bereits auf den ersten Blick die Nominalseite sehr auffällig ist. Handelt es sich um eine Lichtenrader Prägung? D. h. die Stempel sind ohne Schrötling zusammengerauscht, die erhabenen Flächen des Wappenseitenstempels (in welchen negativ und seitenverkehrt die Wappenseite nebst Umschrift eingeschnitten ist) haben sich vor allem im Bereich der Umschrift in den Nominalseitenstempel eingedrückt (dort ist neben der negativen/seitenverkehrten Nominalseite nun teilweise auch die Wappenseite - positiv und richtig - zu sehen), um bei einem anschließenden Prägevorgang den Schrötling auf der eigentlichen Nominalseite nicht nur mit dieser zu beprägen, sondern auch teilweise mit der Wappenseitenumschrift (und zwar diese negativ und seitenverkehrt).

Eine Überprägung möchte ich ausschließen, weil die Umschrift (ich sehe Ansätze von ADOLPHUS und gegenüber Ansätze einzelner Buchstaben von ABB FULD) auf der geprägten Nominalseite vertieft (und nicht erhaben) und seitenverkehrt ist.

Was meinen die Experten?

Fulda 1736 red..jpg

Fulda 1736 Revers red..jpg
 
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Ich habe für meine Heimat-Sammlung eine 20-Kreuzer-Münze (Kopfstück) erworben, bei welcher bereits auf den ersten Blick die Nominalseite sehr auffällig ist. Handelt es sich um eine Lichtenrader Prägung? D. h. die Stempel sind ohne Schrötling zusammengerauscht, die erhabenen Flächen des Wappenseitenstempels (in welchen negativ und seitenverkehrt die Wappenseite nebst Umschrift eingeschnitten ist) haben sich vor allem im Bereich der Umschrift in den Nominalseitenstempel eingedrückt (dort ist neben der negativen/seitenverkehrten Nominalseite nun teilweise auch die Wappenseite - positiv und richtig - zu sehen), um bei einem anschließenden Prägevorgang den Schrötling auf der eigentlichen Nominalseite nicht nur mit dieser zu beprägen, sondern auch teilweise mit der Wappenseitenumschrift (und zwar diese negativ und seitenverkehrt).

Eine Überprägung möchte ich ausschließen, weil die Umschrift (ich sehe Ansätze von ADOLPHUS und gegenüber Ansätze einzelner Buchstaben von ABB FULD) auf der geprägten Nominalseite vertieft (und nicht erhaben) und seitenverkehrt ist.

Was meinen die Experten?

Anhang anzeigen 195262

Anhang anzeigen 195263

Hat niemand zu den Auffälligkeiten auf der Nominalseite eine Einschätzung/Meinung?
 
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Hallo Sammlerfreunde,
gern würde ich bei einer Münze Eure Hilfe in Anspruch nehmen und eure Meinung erfahren.
Seit einigen Tagen beobachte ich diese, jedoch, jetzt wo ich mich bis Seite 33 dieses Threads durchgelesen habe, kommen mir schon einige Zweifel bezüglich der Erhaltung vz.
Das wäre, wenn denn überhaupt, meine erste Münze diesen Alters von einem Fachhändler, wodurch ich, was Erhaltungsangaben angeht mit meiner Erfahrung diesbezüglich so ziemlich bei Null stehe.

Künker: Preußen, Friedrich II., 1 Reichstaler 1785 A | eBay

Vielen Dank im Voraus.
 
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Die Erhaltungsangabe dürfte schon passen, vll. eher vz-. Bei dem "justiert" kannst du das "minimal" aber streichen.
 
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Die Erhaltungsangabe dürfte schon passen, vll. eher vz-. Bei dem "justiert" kannst du das "minimal" aber streichen.
Ich denke auch, dass vz bei Deiner Münze okay ist.
Bei "minimal" justiert kannst Du bei Händlerangaben immer davon ausgehen, dass die Justierspuren wie bei Deinem Stück gravierend sind.
 

FooFighter

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Hat niemand zu den Auffälligkeiten auf der Nominalseite eine Einschätzung/Meinung?

Aufgrund der vertieften und spiegelverkehrten Buchstaben ist eine Lichtenrader Prägung durchaus vorstellbar. Allerdings bin ich mir etwas unschlüssig, ob die Buchstaben dermaßen stark vertieft auftreten können. Ich selbst habe auch eine Lichtenrader Prägung in meiner Sachsen-Sammlung. Dort ist aber nur schemenhaft die Gegenseite erkennbar. Zwar logischerweise auch vertieft, aber bei weitem nicht so stark.
 
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[...] Allerdings bin ich mir etwas unschlüssig, ob die Buchstaben dermaßen stark vertieft auftreten können. Ich selbst habe auch eine Lichtenrader Prägung in meiner Sachsen-Sammlung. Dort ist aber nur schemenhaft die Gegenseite erkennbar. Zwar logischerweise auch vertieft, aber bei weitem nicht so stark.

Deswegen bin ich auch etwas skeptisch. Eine dermaßen der Tiefe nach ausgeprägte Lichtenrader Prägung ist wohl eher unüblich (jedenfalls bei anderen Stücken, welche im Internet zu finden sind).
 
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