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Erkennung: Geputzt, getaucht, künstliche Patina ...

Dieses Thema im Forum "Deutschland von 1871 bis 1948" wurde erstellt von olk73, 7. Mai 2013.

  1. NikolausderIII.

    NikolausderIII.

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    Und die ist dann wech :crying:;).
     
  2. Münzadler

    Münzadler Moderator Mitarbeiter

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    Also hast Du nur indirekt, über die Umlauf-Makel, das Tauchen nachgewiesen?

    Rein theoretisch, ein getauchtes stgl. Stück hättest Du, aufgrund fehlender Umlauf-Makel,
    nicht entlarven können, trotz Lupe?

    Schick mir mal bitte eine PN, der Händlername interessiert mich etwas.
     
  3. Fusselbär

    Fusselbär

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    Damals ja.
    Es ist nicht so einfach, wer aber eins und eins zusammenzählen kann, dann geht es. Geh mal davon aus das sehr viel mehr Stück mit "Prägeglanz" getaucht wurden als gedacht. Es im Einzelfall genau nachzuweisen, wenn keine Umlaufspuren da sind dürfte schwer sein. Aber warun soll ein 100 Jahre altes Stück keine Patina haben? Das mag in absuluten Einzelfällen vorkommen, mir kommt es aber zu oft vor. Vermutung von mir: was wenn jemand den dreh raus hat und nicht bis zum Erbrechen die Stücke drin lässt..... . Oder es seit dem Tauchgang wieder einige Zeit vergeht?
     
  4. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Bei getauchten Silber erscheint der Drehglanz gröber oder abgeschwächter,bei Münzen mit inkuser Randschrift fällt zudem ein porentief reinerMünzgrund in den Buchstaben auf, unbehandelte Münzen weisen auch hier Patina auf. War das beim "Tauchgold " auch so ?
     
  5. Münzadler

    Münzadler Moderator Mitarbeiter

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    Hmm, ich dachte zuerst, dass die Oberfläche "aufgeraut" wird, wie es bei anderen Münzmetallen der Fall ist, wenn die Chemie-Keule zuschlägt.

    Wird die Oberfläche von Gold weniger angegriffen als z.B. die von Silber oder Kupfer? :confused:
     
  6. hekuhn

    hekuhn

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    Gold selbst wird nicht angegriffen. Der Kupferanteil der Legierung setzt Patina an, die im Tauchbad aufgelöst wird. Die Oberfläche liegt nach dem Bad entkupfert vor. Das nun reine Gold an der Oberfläche glänzt heller als eine ungetauchte kupferhaltige Münze mit Stempelglanz.
     
  7. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Was die ganze Sache nicht einfacher macht, da es auch bei unbehandeltem Gold aus dieser Zeit leichte Farbunterschiede gibt, da die Ronden mal etwas stärker , mal etwas schwächer ausgeglüht sind.
     
  8. Münzadler

    Münzadler Moderator Mitarbeiter

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    Wenn Kupfer verschwindet, müsste die Oberfläche, bei entsprechender Vergrösserung, porig sein, oder?
     
  9. Fusselbär

    Fusselbär

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    Mittels Elektronenrastermikroskop erkennbar? Außerdem so wie ich es mir vorstelle verschwindet das Kupfer ja nicht, nur das (oxidierte) Kupfer wird wieder in den Ausgangszustand gebracht. Oder?
     
  10. Fusselbär

    Fusselbär

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    Gröber erschien mir der Drehglanz nicht, nur eben heller. Die glänzten schön. Aber eben nicht so verräterisch anders. Bei den Rändelungsbuchstaben muss ich passen, entweder hatte ich nicht so hingesehen, oder das war mir dann schon egal.
     
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