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Es ist heiß!!!!!

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von PCRus, 5. August 2003.

  1. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Sorry aber ob ich etwas glaube was mir vorgesetzt wird oder nicht entscheide ich schon selber(bin alt genug)und nur weil man etwas nicht glaubt oder anderer Meinung ist gleich diskriminiert zu werden zeigt mir das an der Sache was Faul ist.
     
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  2. Fusselbär

    Fusselbär

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    Genau das ist es was mir an der ganzen Klimahysterie bekannt vorkommt. Nicht ein fatz anders wie vor 30 Jahren in derDDR. Es wurde von oben seinerzeit etwas vorgegeben und alle sollten klatschen.
     
  3. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Ja genau so kommt mir das auch vor.
     
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  4. Schneeflocke78

    Schneeflocke78

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    Leider hat man in unserem Land schon ein paar mal zu viel geklatscht und lernt trotzdem nicht drauß.

    Oder aber, man will es so und treibt es bis zum Exzess.
     
  5. JensiS

    JensiS

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    Ich bin der Meinung, daß die falschen Fragen gestellt und aus den Antworten falsche Schlußfolgerungen gezogen werden. Mir ist das vollkommen egal, ob der derzeitige Klimawandel 2 oder 100 Prozent anthropgen verursacht ist. Er findet statt und hat Folgen. Er fand auch schon mehrmals in der Menschheitsgeschichte statt. Dem Klimaoptimum der Römerzeit haben wir mindestens zwei blühende Großreiche zu verdanken, Rom und China. Dem folgte ein Pessimum, Stichwort Völkerwanderung und danach die mittelalterliche Klimaanomalie, da war es warm. Otto II. starb damals an Malaria und die hat er sich nicht beim Dchungelausflug im Thailand-Urlaub geholt. Dann kleine Eiszeit bis zum jetzigen Anstieg der sich erstmals statistisch und global gut unterlegen läßt. Die Frage ist m.E.völlig irrelevant.

    Die Frage ist, wie wir uns an den Klimawandel anpassen. Und zwar nicht wir 80 Mio Deutschen sondern 8 Mrd Menschen, die, man verzeihe mir die drastische Wortwahl, alle gleichberechtigt fressen, saufen und fi....wollen. Kriegen wir das Bevölkerungswachstum weltweit auf knapp unter Null, so das wir wieder weniger werden und der menschliche Impakt wieder sinkt? Kriegen wir die veränderten Wasserkreisläufe in den Griff? Wird die Tundra, wenn sie auftaut, wieder Kohlenstoff akkumulieren oder wird sie erodieren? Wird es wieder Wald auf Grönland und in der Antarktis geben? Gibt es noch andere Möglichkeiten für langanhaltende Kohlenstoffsenken? usw.

    Stattdessen werden wissenschaftliche Ressourcen verschleudert um sich gegenseitig seine Wahrheit um die Ohren zu hauen und man schreckt nicht davor zurück ein kleines Mädchen als Ikone einer allseelig und arbeitslos machenden Ökorelegion zu mißbrauchen. Frei nach Heine, wann werden wohl wieder die ersten Bücher brennen und wann die ersten Menschen?
     
  6. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    Das gute an dem Projekt ist das der Netzausbau von den Energieversorgern gemacht wird, und die sind mehrheitlich nicht von der Berliner Landesregierung kontrolliert. Die kriegen das gebacken, weil sie natürlich interesse an einer zeitnahen Fertigstellung haben, um den Strom verkaufen zu können.
    Wo der Strom herkommen soll ist eigentlich auch schon recht klar. Zunächst muss klar sein, wieviel Strom gebraucht wird. Bei ca. 40 km Fahrleistung pro Tag im Schnitt rechnen wir mal großzügig mit 50 km damit es einfacher wird. Rechnen wir mal mit 16 kWh auf 100 km (das ist Tesla-Model 3, es gibt Fahrzeuge die brauchen mehr, es gibt Fahrzeuge die brauchen weniger), bräuchte man also im Schnitt pro Fahrzeug und Tag ca. 8 kWh. Hochgerechnet auf 47,1 Mio Fahrzeuge bei vollständiger Umstellung der Flotte, wären dass also ca. 377 Mio kWh Strombedarf am Tag um elektrisch zu fahren, bzw. ca. 137,5 Milliarden kWh im Jahr. In 2018 hat Deutschland knapp 550 Millarden kWh Strom produziert und ca. 500 Millarden kWh verbraucht, damit wurden ca. 50 Milliarden kWh zum Teil zu Spottpreisen (bisweilen negativ!) ins Ausland exportiert. Damit könnte man schon mal ca. 17 Millionen Elektrofahrzeuge betreiben und den Strom im Deutschland zu einem günstigen Tarif anbieten der einen besseren Profit für den Erzeuger bringt als wenn er den überschüssigen Strom im Ausland verschenken muss. Für den Rest (und den Kohleausstieg) müssen natürlich noch ein paar weitere Offshore-Windparks weit draußen in der Nordsee gebaut werden und ein paar dicke Kabel unter dem Meer nach Schottland (Wind) und Norwegen (Überschuss an Wasserkraft) gezogen werden. Außerdem gibt es noch genügend Dächer mit bester Sonneneinstrahlung auf Industriehallen wo man Solarzellen draufpacken könnte, die wirklich niemanden stören sollten weil man sie vom Boden aus nicht mal sieht (die Strafzölle auf Import sollte man aber abschaffen, dann wird es billiger und rechnet sich eher). Geeignete Parkplätze könnte man mit Solarzellen "überdachen" und den Strom gleich zum Laden der geparkten Fahrzeuge verwenden (dann wären die Autos am Abend auch weniger heiß).
    Die Stromzuteilung der Fahrzeuge würde ich über einen intelligenten Stromzähler und eine App lösen. Wenn das Laden ein paar Cent billiger ist bei Stromüberschuss im Netz (kann man recht genau vorhersagen bei den erneuerbaren Energien) werden sich viele Sparfüchse darum reißen, genau dann zu laden wenn es billig ist. Wird bereits in Pilotprojekten getestet, und ich denke, dass sich da brauchbare Lösungen parallel zum Hochlauf der Elektromobilität etablieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juli 2019
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  7. Fusselbär

    Fusselbär

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  8. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    Eine weitere reisserische Schlagzeile, denn selbst im Artikel steht am Ende:
    "Aufgrund der schwierigen Spurenlage vor Ort kann derzeit weder ein technischer Defekt noch eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung ausgeschlossen werden", so die Behörden."
    Am gleichen Tag sind in Deutschland übrigens ca. 150-170 Verbrenner verbrannt, aber das hat niemanden interessiert, außer vielleicht auf Seite 7 der Lokalzeitung unter der Schlagzeile "Feuerwehreinsatz in Hintertupfingen".
    Hätte Tesla die gleiche "Brandqoute" wie die etablierten Hersteller, würden jedes Jahr >100 davon brennen (weltweite Flotte, bei derzeit >500000 Fahrzeugen).
    Deutsche Qualitätshersteller mussten ja zuletzt auch Oberklassenfahrzeuge zu hundertausenden zurückrufen wegen Brandgefahr.
    BMW hat in Südkorea erst nach 50 Bränden und Gesetzlichem Zwang reagiert, Daimler hatte die halbe Jahresproduktion 2016 zurück in die Werkstatt geholt weil die Fahrzeuge beim Anlassen Feuer fangen können, aber der beste Rückruf war bei VW: Der Tiguan konnte sich entzünden, wenn er im leichten Nieselregen draußen geparkt war. Das muss man erst mal schaffen, ein Auto zu bauen das Feuer fängt wenn man es im Regen parkt. Das schlägt sogar den Bock den Ford geschossen hat, mit Sicherheitsgurten die Feuer auslösen können.
     
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  9. jannys33

    jannys33 Registered User

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    Woher hast du diese Zahl, laut Statistik (die ich gefunden habe) sind es Durchschnittlich nur 40 Fahrzeuge am Tag und da sind auch die dabei die sich bei einem Unfall entzünden.

    Es ist doch auch etwas auffällig das immer Tesla brennt, oder? Ich habe noch nie gelesen das ein anderes Fabrikat brannte.
     
  10. bayreuth

    bayreuth Moderator Mitarbeiter

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    Die Zahl ist die Statistische Hochrechnung. Im Schnitt sind es tatsächlich ca. 90 Fahrzeugbrände pro 1 Mrd gefahrene km. In die Unfallstatistik gehen nur die ein, die dabei in einen Unfall verwickelt waren.
    Wie oft brennen Elektroautos im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor?
    Warum man immer nur über Tesla liest ist klar: "Clickbait", denn Tesla im Titel bringt Leser vor allem in Deutschland "die es ja schon immer gewusst haben", und Tesla schaltet im Gegensatz zur hiesigen Autoindustrie keine Anzeigen, d.h. man muss nicht befürchten dass der Anzeigenkunde bei Negativberichterstattung sauer ist und zukünftig keine Anzeigen mehr schaltet.
    Die meisten Brandfälle bei Tesla sind als Folge von Hochgeschwindigkeitsunfällen aufgetreten, wie z.B. mit >>150 km/h Frontal gegen Betonmauern und oder anschließend Seitlich gegen Bäume oder Pfeiler. Wenn es die Batterie zerreißt ist das ähnlich schwerwiegend wie wenn beim Verbrenner der Benzintank platzt, nur das der Verbrenner dann sehr viel schneller brennt. Einem E-Smart, i3 oder Zoe wird das nicht so leicht passieren, weil der halt nicht so schnell fahren kann in der Spitze. Von den anderen Oberklassefahrzeugen (die auch langsamer sind als Tesla in der Spitze) gibt es im Vergleich zu Tesla bisher nur sehr wenige, so dass diese noch nicht in Unfälle verwickelt waren.

    In der Anfangszeit gab es bei Tesla auch mal 3 Brände wo sich von unten ein Metallstab der auf der Straße lag wie ein Speer durch den Batteriepack gebohrt hat, bzw. jemand mit 150 km/h erst eine Mauer und dann einen Baum aus dem Weg geräumt hat. Den Fahrern ist dabei nichts passiert, denn das Fahrzeug hat gewarnt das ein Problem vorliegt. Danach wurde durch den Einbau einer Titanpanzerplatte dieses Risiko konstruktiv auf nahezu Null reduziert.
    Daneben gibt es einige wenige Fälle wo ein defektes oder nicht korrekt verschraubtes Bauteil einen Brand ausgelöst hat, was bei weniger als 1 in 100000 produzierten Fahrzeugen bisher der Fall war (niemand wurde hier verletzt, bei Nachgewiesenem Garantiefall wurde ersetzt) sowie eine Anzahl von Brandstiftungen, durch Neider, Chaoten oder Versicherungsbetrüger (einer hat gemeint er muss mit einer 9-mm Patrone durch den Fußraum in den Batteriepack schießen und hat dann angebliche spontane Selbstentzündung angegeben). Die Schlagzeilen waren aber immer die gleichen: "Tesla brennt!"
    Der Batteriepack im Model 3 wurde übrigens von vornherein noch sicherer konstruiert als im Model S / Model X, denn hier hat es noch keiner geschafft durch einen Unfall ein Feuer auszulösen (in einem Fall gab es ein Umgebungsfeuer, weil jemand besoffen fahrend einen Starkstromverteilerkasten umgenietet hat und dort drinnen einen Kurzschluss ausgelöst hat, die Model 3 Batterie selber hat aber nicht gebrannt).


    PS: Noch ein wenig Lesestoff:
    Wegen Brandgefahr: BMW ruft 324.000 Autos in Europa zurück - SPIEGEL ONLINE - Mobilität
    (Wohlgemerkt in 2018 nachdem das Problem bei BMW bereits 2 Jahre lang bekannt war)
    BMW Rückruf (Juni 2019): Batterie-Problem (5er/6er) | autozeitung.de (560000 Fahrzeuge, wegen Brandgefahr an der 12 V Batterie...)
    BMW-Rückruf: Brandgefahr bei einer Million Autos
    Hier mal ein Link zum Rückruf von 1 Mio Daimlern, nach (zugegebenen) 50 Brandfällen
    Brandgefahr: Mercedes ruft eine Million Autos zurück - SPIEGEL ONLINE - Mobilität
    (2011 hat man bei Daimler sogar mal das eigene Firmenparkhaus in Sindelfingen abgefackelt, hat aber auch nur in der Lokalpresse einen Artikel gegeben. Die Brandursache wurde nie gefunden...).
     
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