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Euro-Gebietserweiterung - 4 Länder 2007, der Rest bis 2010 u.a. mit "BigBang"

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Kommission legt ersten Bericht über praktische Vorbereitungen für künftige Euro-Gebietserweiterung vor

Die Europäische Kommission hat heute ihren ersten Bericht über die praktischen Vorbereitungen für die Einführung des Euro in den neuen Mitgliedstaaten veröffentlicht. Nach der Erweiterung der Europäischen Union wird die Einführung des Euro der nächste große Schritt zur weiteren Integration der neuen Mitgliedstaaten sein. Der Bericht zeigt, dass alle zehn neuen EU-Staaten einen Beitritt zum Euro-Gebiet zwischen 2007 und 2010 anstreben. Drei haben sich bereits dem EU-Wechselkursmechanismus angeschlossen; eine noch größere Zahl hat ein Auswahlverfahren für die Gestaltung der nationalen Seite der Euro-Münzen in Gang gesetzt. Die Einführung des Euro dürfte in den neuen Mitgliedstaaten rascher und sogar reibungsloser verlaufen als in den heutigen Euro-Teilnehmerländern, da durchschnittlich rund 50 % der Bürger in diesen Ländern Euro-Noten und -Münzen bereits verwendet haben. Untätigkeit wäre dennoch fehl am Platze. Sechs Jahre haben die Euro-Vorbereitungen der derzeitigen TeilnehmerIänder in Anspruch genommen, und obgleich die meisten Bürger der neuen Mitgliedstaaten mit den Euro-Banknoten und -Münzen vertraut sind, müssen sie doch vorbereitet und davon überzeugt werden, dass die Umstellung reibungslos verlaufen und für sie von Vorteil sein wird.

„Auch wenn sich der Euro als Währung erfolgreich etabliert hat, dürfen die Vorbereitungen für seine Einführung in den neuen Mitgliedstaaten doch nicht unterschätzt oder aufgeschoben werden, wenn wir eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung und einen reibungslosen Übergang sicherstellen wollen“, so Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquín Almunia.

Vor dem Beginn der Währungsunion im Jahr 1999 und vor der Einführung der Euro-Banknoten und -Münzen im Jahr 2002 wurden regelmäßig Berichte über den Stand der praktischen Euro-Vorbereitungen erstellt. Dass die Qualität und Frühzeitigkeit dieser Vorbereitungen erheblich zur erfolgreichen Umstellung auf den Euro beigetragen haben, steht außer Zweifel.

Nun, da sich eine neue Gruppe von Ländern auf den Beitritt zum Euro-Gebiet vorbereitet, nimmt die Kommission die Erstellung dieser Berichte wieder auf.

Nach aktuellem Planungsstand wollen vier neue Mitgliedstaaten dem Euro-Gebiet 2007 beitreten (Estland, Zypern, Litauen und Slowenien), während die übrigen sechs einen Beitritt spätestens im Jahr 2010 anstreben. Die Kommission muss dann prüfen, ob die im EG-Vertrag niedergelegten Kriterien erfüllt sind. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat auf Empfehlung der Kommission. Fünf Länder erwägen bislang ein „Big Bang“-Szenario, bei dem der Beitritt zum Euro-Gebiet, d.h. die unwiderrufliche Festlegung des Umrechnungskurses gegenüber dem Euro, gleichzeitig mit der Einführung der Euro-Banknoten und -Münzen erfolgt.

Die derzeitigen Euro-Teilnehmer hatten mit Ausnahme Griechenlands eine dreijährige Übergangszeit, was jedoch nach heutigen Erkenntnissen bei den neuen Ländern weder nötig noch ratsam ist. Ein kurzzeitiger oder sofortiger Übergang ist ein weiterer Grund für eine frühzeitige Aufnahme der Vorbereitungen, damit die vollständige Umstellung zum €-Day erfolgen kann.

Die Ergebnisse einer im September durchgeführten Eurobarometer-Umfrage zeigen, dass die Bürger in den neuen Mitgliedstaaten bereits mit dem Euro vertraut sind. Die meisten haben schon einmal Euro-Banknoten und -Münzen gesehen, und rund 50 % haben sie sogar schon verwendet, wobei die Prozentsätze in Slowenien (Banknoten: 81 %, Münzen 79 %) und Zypern (76 % bzw. 77 %) besonders hoch liegen. Rund 18 % der Bürger haben im eigenen Land schon einmal Euro-Banknoten verwendet.

Genau wie in den damals 15 Mitgliedstaaten vor 1999 haben auch die Bürger in den neuen Mitgliedstaaten gemischte Gefühle gegenüber dem Euro, weil sie an ihrer alten Währung hängen, weil sie mögliche Preisauswirkungen fürchten oder auch aus beiden Gründen. Die Bürger müssen und wollen besser über den Euro informiert werden. Die Kommission wird Vereinbarungen mit den neuen Mitgliedstaaten schließen, um gründliche Informationskampagnen zum Thema Euro auf den Weg zu bringen.

Quelle: http://www.europa.eu.int/rapid/pres...&format=PDF&aged=0&language=DE&guiLanguage=en
 
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