Euro-PP-KMS verkaufen - wie am besten?

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70 Prozent unverpackt? Klingt nach einem wirklich guten Deal! Meinst du ein Konvolut lässt sich besser an den Mann/Frau bringen? Hattest du auch Angebote von Händlern eingeholt?
 

Kempelen

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Herzlichen Dank für die Info! @kprhalle war auch schon so nett, mir dies mitzuteilen! Ihm ebenfalls meinen Dank.

Aber es hat sich tatsächlich ein Interessent gefunden, dem das Komplettpaket so wie es war sehr gefallen hat. Unterm Strich habe ich nun gut 75% von meinem damaligen Preis erhalten. Damit kann ich voll und ganz leben.
Hallo Rico

Meiner Meinung nach war es die beste Chance wirklich alle Münzen loszubekommen, wenn man die Sammlung komplett anbietet.
Die meisten KMS-Sammler wollen ihre Sätze in Originalverpackung haben. Diese würden kaum einen aufgemachten Satz in ihre Sammlung legen, haben also kein Interesse.
Aber als komplette offene Sammlung in den Münzboxen war das Konvolut doch sehr ansprechend und für einen Sammler (möglicherweise Neueinsteiger) auf jeden Fall interessant.
Glückwunsch zum Verkauf. Ich denke Du als Verkäufer und auch der Käufer können zufrieden sein :).
 
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Meinst du ein Konvolut lässt sich besser an den Mann/Frau bringen? Hattest du auch Angebote von Händlern eingeholt?

Nein, Händlerangebote hatte ich nicht eingeholt. Ich bin mir sicher, dass auch kein Händler daran Interesse gehabt hätte. Und falls doch, dann wäre sein Angebotspreis sicher noch viel geringer ausgefallen, da er es ja wieder verkaufen muss und dabei Gewinn machen will. Ob es als Konvolut besser ist oder nicht, kann man nie so genau sagen. In meinem Fall war es besser, da ich eben den einen Interessenten gefunden habe.
 
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Aber als komplette offene Sammlung in den Münzboxen war das Konvolut doch sehr ansprechend und für einen Sammler (möglicherweise Neueinsteiger) auf jeden Fall interessant.
Glückwunsch zum Verkauf. Ich denke Du als Verkäufer und auch der Käufer können zufrieden sein :).

Genau so war es. Der Käufer hat mir auch gesagt, dass Euro-Münzen eigentlich überhaupt nicht sein Sammelgebiet sind. Aber die Zusammenstellung der KMS in einheitlicher Form in den Boxen fand er äußerst ansprechend und hat sein Interesse geweckt. Ich denke auch, dass beide Seiten zufrieden sein können. Ich bin es jedenfalls. :)
 
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Nachdem die Münzen ihren neuen Besitzer erreicht haben, erhielt ich heute eine nette Nachricht:

Rico, guten Abend! Danke für die schöne Münzsammlung! Sehr interessantes Thema, ich werd Deine Sammlung in Ehren halten.

Ist auch schön, wenn man mal noch eine solche Rückmeldung bekommt. :)
 
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Ich wollte nicht extra ein neues Thema aufmachen. Deshalb schreibe ich einfach hier in meinem alten Thema weiter.

Nachdem ich mich im Januar von meinen Euro-PP-KMS getrennt habe, sind nun die losen prägefrischen Münzen dran. Auch hier stellt sich natürlich wieder die Frage, wie und wo man sie am besten loswerden kann? Das Problem ist, dass es einerseits natürlich deutlich mehr Münzen sind als bei den 36 PP-KMS. Und andererseits sind die losen Münzen ja zum Großteil Massenware.

Die Sammlung umfasst die Münzen von 1999-2014, alle wie erwähnt prägefrisch, größtenteils bei diversen Händlern erworben. Es handelt sich hauptsächlich um die Münzen, die (theoretisch) für den Umlauf geprägt wurden. Das heißt, es sind nicht immer komplette Jahrgangssätze, sondern teilweise auch nur einzelne Nominale eine Jahrgangs.

Ich habe mir nun die Mühe gemacht, alle Münzen einzuscannen. Allerdings bin ich unschlüssig, welches Verkaufsformat ich am besten wählen soll. Meiner Meinung nach kommen folgende Möglichkeiten in Frage:

1. Jeweils alle Münzen eines Landes zusammenfassen, also z. B. Belgien 1999-2014 komplett.

2. Jeweils alle Münzen eines Jahrgangs zusammenfassen, also z. B. Belgien bis Vatikan 2002.

3. Alle Jahrgänge einzeln verkaufen.

Die 3. Variante ist mit Sicherheit am aufwändigsten. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass sich hier mehr Interessenten finden. Denn wenn einem Sammler noch Münzen fehlen, dann vermutlich oftmals einzelne Jahrgänge. Und wenn er doch mehrere Jahrgänge benötigt, kann er diese ja auch alle einzeln von mir kaufen.

Natürlich könnte ich auch einen Mischmasch machen. Das heißt, bei den Ländern, bei denen es die Jahrgangssätze größtenteils komplett gab, stelle ich diese einzeln ein. Andere Jahrgänge, die nur einzelne Nominale enthalten, fasse ich dafür zu einem Lot zusammen.

Ich habe mal einige Beispielfotos unten angefügt.

Was meint ihr dazu? Über Tipps und Ratschläge wäre ich jederzeit dankbar, bevor ich mich in den Verkaufsrausch stürze.
 

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Hallo Rico,
da hast du ja einiges vor was ich zum Teil schon hinter mir aber auch noch vor mir habe.
Meine Erfahrung bei Verkauf von Euro-Sätzen ist, besser keine zu großen Lots zusammenzufassen. Vielleicht wäre das für Neueinsteiger interessant, aber davon gibt es wenige bis keine. Die meisten Sammler möchten ihre Lücken schließen und dafür möglichst wenig bezahlen, oder suchen nach extrem günstigen Schnäppchen (mir wurden bei Standartware/Länder/Jahrgänge Preisvorschläge nach Abzug von Gebühren unter Nennwert angeboten. Da fragt man sich, ob manche Käufer rechnen können. Ein Hinweis wie "bitte nur seriöse Preisvorschläge abgeben" hilft sich die super schlauen Schnäppchenjager vom Hals zu halten.
Ich denke am Besten ist, du suchst die interessanten weil gefragten Länder/Jahrgänge aus und bietest die einzeln an und alles andere zum Standartpreis, der kaum höher sein dürfte als der Nominalpreis + Gebühr (falls nicht Kleinanzeigen) + vielleicht max 10 Prozent. Der Rest ist Geduld.
 
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So, ich habe jetzt einfach mal alles bei den ebay-Kleinanzeigen eingestellt, jeweils nach Ländern geordnet.

Hier mal ein Beispiel für Vatikan:


Ich denke, so kann sich jeder Interessent den besten Überblick verschaffen.
 

Münzadler

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Mir gefällt Aufbau und Format der Angebote.
Über die zu erzielenden Preise mag ich garnicht nachdenken, aber besser als unbeachtet im Schrank liegen lassen.
 
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Mir gefällt Aufbau und Format der Angebote.
Über die zu erzielenden Preise mag ich garnicht nachdenken, aber besser als unbeachtet im Schrank liegen lassen.

Danke für das Feedback. Ich habe einen großen Vorteil: da ich seit 2015 nicht mehr sammle und mir auch von damals keine einzige Rechnung aufgehoben bzw. auch nur einen einzigen Preis gemerkt habe, weiß ich somit auch nicht, wie viel Verlust ich jetzt mache. Wenn ich dies wüsste, wäre es sicher deutlich schmerzhafter. Aber trotz des Verlustes wäre es ansonsten totes Kapital, was sinnlos im Schrank liegt. Als ich die Münzen zum einscannen erstmals seit Ewigkeiten wieder angeschaut habe, war da keinerlei Wehmut über den bevorstehenden Verkauf. Mir haben die Münzen die ganzen letzten Jahre überhaupt nicht gefehlt. Meine Sachsen-Sammlung hingegen schaue ich mir immer wieder gern an. Von daher war es die richtige Entscheidung, endlich den Schlussstrich zu ziehen.
 
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