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Euroscheine Umlauffunde

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Interessant finde ich eigentlich die Nähe der Seriennummern und Plattencode meines 5ers zum 5er von Geiger2006. Beide Seriennummern lauten X040..... und beide Plattencode beginnen mit P003. Lässt das Rückschlüsse zu wie nah die Scheine in der Produktion beieinander liegen?

Grüße
Klaus
 
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Beide Scheine stammen von der gleichen Druckplatte und wurden für die Erstausstattung mit Banknoten bei der Euro-Einführung gedruckt. Dass die Seriennummern so dicht beieinander ligen, ist ein Indiz dafür, dass sie mehr oder weniger zeitgleich produziert worden sein müssen.
Profis werden sicherlich sogar sagen können, wann und wo 5 Euro Duisenberg P003 X04.... ausgegeben worden sind
 
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:D:D
Beide Scheine stammen von der gleichen Druckplatte und wurden für die Erstausstattung mit Banknoten bei der Euro-Einführung gedruckt. Dass die Seriennummern so dicht beieinander ligen, ist ein Indiz dafür, dass sie mehr oder weniger zeitgleich produziert worden sein müssen.
Profis werden sicherlich sogar sagen können, wann und wo 5 Euro Duisenberg P003 X04.... ausgegeben worden sind

das ist doch mal ein schönes Zufall, dass sich zwei Scheine von der gleichen Druckplatte hier im Forum treffen :D

Grüße
Klaus
 
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Ich denke, das kommt daher, daß in der Anfangszeit die Serienbuchstaben nicht die Druckerei bezeichnet haben, sondern das Land, für das die Scheine gedruckt wurden. P ist eine Druckerei in den Niederlanden, also hat diese Druckerei eine Anzahl Scheine für Deutschland gedruckt. Erst seit der zweiten Euro-Serie bezeichnet der erste Buchstabe der Seriennummer die Druckerei und nicht das Ausgabeland.

Das stimmt so leider nicht ganz. Da merkt man mal, wie weit die alten 5er schon verschwunden sind. Musste nochmal nachschauen, um ganz sicher zu sein.
Der Buchstabe der Seriennummer gab das Ausgabeland an. Das ist schon richtig. Und der Plattencode gab die Druckerei an. P stand aber bei der ersten Serie für Giesecke & Devrient. Und zwar sowohl München als auch Leipzig. R stand für die Bundesdruckerei in Berlin.
Die ehemalige niederländische Druckerei verwendete den Plattencodebuchstaben G.
 
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Ach ja, danke für die Korrektur! Ich habs ja sogar notiert in meinen Listen, aber in meinem Kopf ist P so dicht mit Niederlande verknüpft, daß ich diesen Denkfehler gemacht habe. Ich hab mich ja schon so an die neuen Nummern gewöhnt...
 
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Eben vom Bankautomaten zwei 5 Euro Scheine bekommen mit fast identischer Seriennummer. Nur die letzte Ziffer ändert sich. Zufall oder bankfrische Banknoten die aufgefüllt wurden?
 

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numisfreund

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Kein Zufall! Die druckfrisch eingelegten Noten unterscheiden sich immer in 9er Schritten. Die nächste hätte auf ..41 geendet.
 
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Eine Statistik über einzelne Scheine, die 2019 durch meine Hände gingen, hab ich im Detail leider gelöscht, ich habe nur die Prozentzahlen der Druckereien. Dabei fallen einige deutliche Unterschiede zu 2018 auf:
N (Österreich) ging von 22 auf 16% zurück, wobei die 10 Euro-Scheine am meisten verbreitet sind.
Y (Griechenland) stieg von 3 auf 10%, hier sind die meisten Scheine 5 Euro.
V (Spanien) stieg von 11 auf 15%.
S (Italien) sackte von 17 auf 11% ab.
Die anderen Veräderungen liegen bei unter 2 Prozent. Am geringsten in Österreich sind die M-Scheine (Portugal). Neuerdings seit einigen Monaten jedoch F (Bulgarien).

Interessant auch die Häufigkeit der einzelnen Noten:
5 Euro haben hier seit 2 Jahren eine deutliche Mehrheit der spanischen Druckerei (24-26%), während österreichische 2019 bei nur 11% lagen.
Bei den 10 Euro-Scheinen wechseln sich Österreich (N) und Frankreich (U) immer ab mit 25-30%.
Bei den 20 Euro-Scheinen ist seit Jahren Italien (S) vorne (36-50%), aber dazwischen gab es auch Ausreißer (Frankreich, Deutschland).
Bei den 50ern hatte Deutschland seit Anfang immer die Nase vorn (40-60%), nur 2017/18 hatten auch kurzzeitig mal die Niederlande und Italien (20-30%) die Oberhand.
Die 100er sind zu neu, als daß man einen Trend erkennen könnte. Bei den alten 100ern waren früher stets die Italiener vorne (bis zu 70%), seit 2018 aber Österreich (rund 40%).

Neugierig bin ich, wie sich die Auflassung der Druckerei (Kennbuchstabe X) in Deutschland bzw. die neue Druckerei in Bulgarien (F) auswirken werden.

Der Anteil an österreichischen Banknoten in Summe war im Jahr 2019 (Stichtag 30.12.) wie folgt:
11% 5er
25% 10er
5% 20er
0% 50er (schon lange nicht mehr hier gedruckt bzw. auch keine Ausgabe)
Die 100er-Zahlen sind nicht aussagekräftig (Mischung alte und neue sowie zu geringe Anzahl an Scheinen)
 
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