Fälschungsthread Münzen Altdeutschland

B555andi

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Hallo Zusammen,

wollen wir in diesem Unterforum analog zum Bereich "Deutschland von 1871 bis 1948" ebenfalls einen Fälschungsthread einrichten?

Ich mache mal den Anfang mit einer Fälschung, die ich unlängst erworben habe:

Kahnt 381 / AKS 69

Königreich Preussen
2 Vereinstaler 1842

Technische Daten:
Durchmesser: 41,04 mm; Gewicht: 34,63 Gramm
Prägebild: flau
Rand: keine Randschrift
Sonstiges: als Fälschung gekauft; stark untergewichtig; plumpe Gussfälschung; laut Verkäufer besteht das Stück aus Zinn
 

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B555andi

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Nächste Fälschung:

Kahnt 386 / AKS 97 / Thun 266

Königreich Preussen
1 Vereinstaler 1862

Technische Daten:
Durchmesser: 32,96 mm; Gewicht: 12,84 Gramm
Prägebild: flau, verschwommen
Rand: keine Randschrift
Sonstiges: als Fälschung gekauft; stark untergewichtig; grottenschlechte Gussfälschung
 

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Rambo

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Fälschung:

Braunschweig-Lüneburg
Löser zu 2 Reichstalern

Technische Daten:
Durchmesser: 58 - 59 mm - Dicke: 4 mm
Gewicht: 72,05 g
Prägebild: Flau, Feingussfälschung, Gusspunkte / Lunker
Rand: Glatt, keine Randschrift
Sonstiges: Das Stück wurde als Fälschung gekauft und ist für einen Löser zu 2 Reichstalern zu schwer. Material schätzungsweise Zinn / Zink oder eine Legierung daraus.
 

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Rambo

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Fälschung:

Mansfeld
1 Spruchtaler 1609

Technische Daten:
Durchmesser: 39 mm
Gewicht: 21,55 g
Prägebild: Nach meiner Einschätzung sehr guter Guss, Prägeschwächen der Fälschungen sind identisch.
Rand: Glatt, keine Randschrift, Henkelspur
Sonstiges: Material nicht Silber, schätzungsweise Zinn / Zink oder Legierung daraus.
 

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Drei Mark Hamburg

Was haltet Ihr davon ?
War schon immer am zweifeln, ob diese drei Mark wirklich ein "Brandschaden" ist, oder nur ne simple Gussfälschung. Vielleicht hat die auch jemand sandgestrahlt. Na ja, hatte damals als Anfänger noch keine Ahnung von Münzen:rolleyes:. Gewicht 16,39 g, Durchmesser 32mm
 

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Kempelen

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Was haltet Ihr davon ?
War schon immer am zweifeln, ob diese drei Mark wirklich ein "Brandschaden" ist, oder nur ne simple Gussfälschung. Vielleicht hat die auch jemand sandgestrahlt. Na ja, hatte damals als Anfänger noch keine Ahnung von Münzen:rolleyes:. Gewicht 16,39 g, Durchmesser 32mm

Hallo Rekum

Du hast dich leider ins falsche Unterforum verirrt ;).

Das Sammelgebiet Altdeutschland geht nur bis 1871 !
 
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Was haltet Ihr davon ?
War schon immer am zweifeln, ob diese drei Mark wirklich ein "Brandschaden" ist, oder nur ne simple Gussfälschung. Vielleicht hat die auch jemand sandgestrahlt. Na ja, hatte damals als Anfänger noch keine Ahnung von Münzen:rolleyes:. Gewicht 16,39 g, Durchmesser 32mm

Kannst Du das Stück nicht hier an hand der Kriterien des Threads vorstellen : http://www.emuenzen.de/forum/goto/post?id=637255

Bitte bilde alle Elemente der Randschrift ab.
Für die Diskussion über Fälschungen von Reichsmünzen gibt es dann wieder einen eigenen Thread, der obige Link führt nur zu der Galerie.
 

FooFighter

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Fälschung:

Jaeger 30 / AKS 22 / Lorenz 38

Königreich Sachsen
1 Speziestaler 1821

Technische Daten:
Durchmesser: ... mm; Gewicht: 28,07 Gramm
Prägebild: Aussage auf der ebay-Seite Taler aus China - Betrug durch deutsche Münzwäscher lautet: "Bei den Talern und den Doppeltalern nach 1820 ... handelt es sich um Prägefälschungen, die von den Originalen kaum zu unterscheiden sind."
Rand: GOTT SEGNE SACHSEN (weicht im Schriftbild enorm vom Original ab!)
Sonstiges: Erkennungsmerkmal dieser Chinafälschungen sind die unteren abschließenden Striche des "A" bei "AUGUST". Bei der Fälschung sind diese gewellt, beim Original gerade.
 

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Dann auch noch mal hier meine Frage:

Trift das mit dem A , nur bei den Speciestalern zu?
Wie ist es bei den anderen Talern von Friedrich August?
 
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Dann auch noch mal hier meine Frage:

Trift das mit dem A , nur bei den Speciestalern zu?
Wie ist es bei den anderen Talern von Friedrich August?

Die unteren abschließenden Striche des "A" bei "AUGUST" sind von 1817 bis 1827 im Original gerade.
Bei BUCK 107, Thaler 1764 E.D.C.", Signatur "St" sind diese leicht nach oben gewölbt. Beiden restlichen Thalen von 1764 sind diese gerade.
Ab 1765 sehen die Striche ähnlich aus wie bei der Fälschung von 1821.
Das geht bis 1816 so. allerdings sind die Stempel nicht alle haargenau gleich geschnitten. Doch in der Regel wurde der wellige/winkelförmige untere Abschluss so lange beibehalten, bis die Ringprägung einsetze.

Mirko

N.S. Andere als "Species/Konventionstaler" unter Friedrich August III./I. (1764-1827) kenne ich gar nicht!
 
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