Fehlprägung 20 DDR Mark

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Hallo Liebe Community,

mich würde interessieren, was ihr von dieser Fehlprägung haltet. 20 DDR Mark, 1972.
Wie selten würdet ihr diese Münze einschätzen?
Wenn ihr dazu noch eine Einschätzung zum Wert abgeben könntet wäre das fantastisch.

Grüße

Chronos

20DDRMarkVS.jpg
20DDRMarkRS.jpg
20DDRMarkFP.jpg
 

Seltengast

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Dies dürfte keine Fehlprägung sein. Ich denke da eher an eine nachträgliche Manupulation.
Dafür spricht auch die grobe Randmacke bei halb zwölf.
Aus meiner Sicht erübrigen sich auch irgendwelche Wunschvorstellungen in Sachen Wert. ;)
 
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Ich gehe eher von einer Fehlprägung (um 270 Grad rotierte Überprägung?) denn von einer nachträglichen Manipulation aus. Wie soll sonst der bei 9 Uhr ersichtliche Bereich (geprägte Buchstaben erkennbar) entstanden sein? Aber unsere Experten werden das sicherlich (er)klären können.

Bei Wert-Wunschvorstellung bin ich vollkommen d‘accord.
 

Seltengast

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Ich gehe eher von einer Fehlprägung (um 270 Grad rotierte Überprägung?) denn von einer nachträglichen Manipulation aus. Wie soll sonst der bei 9 Uhr ersichtliche Bereich (geprägte Buchstaben erkennbar) entstanden sein? Aber unsere Experten werden das sicherlich (er)klären können.

Bei Wert-Wunschvorstellung bin ich vollkommen d‘accord.
Meine These: Man schlage den Bereich der Schrift (unten sechs Uhr), der ja auch klar eingegrenzt ist, und "kopiert" ihn so in ein weicheres Material. Danach gießt man von dieser "Form" ein Positiv aus härterem Material, welches man dann in den Bereich neun Uhr einschlägt, entsprechend um 270° rotiert.
Fertig ist eine „wertvolle Fehlprägung“. Man muss ja auch den Aufwand bedenken... ;)
 
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Manipulation.
Rein von der Logik könnte das Resultat auch nie so aussehen.
Würde z.B. ein Fremdgegenstand mitgeprägt avers die Schrift vom Stempel aufnehmen würde schon dessen Vorhandensein gleichzeitig das Prägen der Schrift auf die Münze in diesem Bereich ja zumindest deutlich abmildern oder ganz verhindern.
Dann wäre noch eine zweite Prägung mit nunmehr versetztem Fremdgegenstand notwendig, was wiederum sichtbare Auswirkungen auf den entstehenden leeren Raum gehabt hätte.
Schlußendlich zeigt der Revers-Abdruck definitiv dass all das NACH dem Prägen stattgefunden hat.
 
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