Friedrich der Weise - 3 Mark 1917

siepie schrieb:
Wie noch einer? Peus hat gerade auch einen im Programm.
Da wird ja der Markt im Moment schlichtweg überflutet! :D

Bei der Flut kann es ja nur zum Preisrutsch kommen... :D
Ich bin aber wirklich mal gespannt, was die Münzen heute einbringen. Letztendlich ist ist Friedrich der Weise doch soetwas wie der Indikator, wie es dem Gesamtmarkt für Reichsmünzen geht.
 
joro_73 schrieb:
Bei der Flut kann es ja nur zum Preisrutsch kommen... :D
Ich bin aber wirklich mal gespannt, was die Münzen heute einbringen. Letztendlich ist ist Friedrich der Weise doch soetwas wie der Indikator, wie es dem Gesamtmarkt für Reichsmünzen geht.

Ich verstehe sowieso die generelle Aufregung um diese Münze nicht. Es gibt wesentlich interessantere Stücke.
 
joro_73 schrieb:
...
Letztendlich ist ist Friedrich der Weise doch soetwas wie der Indikator, wie es dem Gesamtmarkt für Reichsmünzen geht.
Wird die Münze dafür nicht zu selten gehandelt?
 
Raphael schrieb:
Wird die Münze dafür nicht zu selten gehandelt?

So selten ist das gar nicht. Im Durchschnitt taucht schon alle 2-3 Jahre eine auf. Ich habe mal alte Auktionsberichte verfolgt und da wird sie eigentlich immer erwähnt.
 
Wahrscheinlich wird es so sein, daß einige Stücke bei Händlern liegen, die darauf warten, diese für gutes Geld zu verkaufen.

Ob ein solches Stück wirklich für 30.000 oder 40.000 EUR zu haben ist, das weis man erst, wenn man den Käufer kennt, oder selbst eines erworben hat :D. Ich vermute, daß auf einem derartigem Preisniveau der Einlieferer lieber selbst zurückkauft.

Letztendlich zeigen solche Auktionsergebnisse im allergünstigsten Fall nur, wie weit Sammler bestenfalls bereit sind, hier mitzugehen. Sie zeigen uns nicht, ob die Münzen tatsächlich an Sammler verkauft wurden. Insofern ist, trotz Ergebnislisten, alles total intransparent.

Bei niedrigpreisigeren Münzen hingegen kann man sich auf Auktionsergebnisse viel besser verlassen als bei so bekannten Stücken wie die drei Mark "Friedrich der Weise".

Gerüchteweise sollen Original-Prägewerkzeuge in der eghenaligen DDR von staatlichen "Kunstexperten" aufgespührt worden sein und nachgeprägte Stücke zwecks Devisenbeschaffung veräußert worden sein.

Sollte dies stimmen - wer weis, wieviele Stücke es tatsächlich gibt. Weiterhelfen könnten hier nur Untersuchungen von Spurenelementen in der Legierung der Stücke. Dazu müsste man dann allerdings wissen und dokumentieren könnnen, wo genau welches Stück her kommt......

Nur gut, daß ich mir den Friedrich den Weisen erst garnicht leisten kann :D:D:D
 
Übrigens war bei der 354. Auktion Künker auch mal wieder ein Exemplar des F.d.W. dabei. Zuschlag dieses Mal bei schlappen 110.000 EUR. Das müsste meines Wissens das zweithöchste Ergebnis sein.

 
Da ich keinen passenderen Thread gefunden habe und der Münztyp hier ebenfalls erwähnt wurde (und eine ähnliche Rarität ist), hier zwei ältere Auktionsergebnisse der "Bayernhochzeit":

H. Möller, Auktion 51, 09.12.2008:

Los 2416, f.st, Rv. winz. Sf., übergewichtig (18,05 g): für 9.000 DM zzgl. 15 % Aufgeld zzgl. MwSt. zugeschlagen.

Los 2417, f.vz, überprägt auf 3 Mark Otto: für 7.000 DM zzgl. 15 % Aufgeld zzgl. MwSt. zugeschlagen.
 
Da ich keinen passenderen Thread gefunden habe und der Münztyp hier ebenfalls erwähnt wurde (und eine ähnliche Rarität ist), hier zwei ältere Auktionsergebnisse der "Bayernhochzeit":

H. Möller, Auktion 51, 09.12.2008:

Los 2416, f.st, Rv. winz. Sf., übergewichtig (18,05 g): für 9.000 DM zzgl. 15 % Aufgeld zzgl. MwSt. zugeschlagen.

Los 2417, f.vz, überprägt auf 3 Mark Otto: für 7.000 DM zzgl. 15 % Aufgeld zzgl. MwSt. zugeschlagen.
2008 sollte es aber schon auf Euro lauten. ;)
 
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