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Friedrich der Weise - 3 Mark 1917

Dieses Thema im Forum "Deutschland von 1871 bis 1948" wurde erstellt von Münzleihe, 4. Juni 2012.

  1. NikolausderIII.

    NikolausderIII.

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    Hallo Matthias,

    es gab damals 100 geprägte und auch verausgabte Exemplare, nicht mehr und nicht weniger. Heute existieren nur noch knapp die Hälfte der ursprünglichen Originalstücke :eek:, insofern dürfte also Dein letzter Gedanke wohl der Zutreffendere sein ;).
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juni 2012
  2. diwidat

    diwidat

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    @ Kronerogøre,

    1962 hatte ich in Köln sozusagen meine 2. Lehrzeit absolviert und dabei den Herrn Pillartz und seine Angebote kennen gelernt. Seine Angebotslisten habe ich vor 20 Jahren dann entsorgt, da sie überholt waren.
    Damals habe ich mir dann doch erst einen VW Käfer gekauft. Das hätte ich nicht machen sollen - heute ist das Geldstück ein halbes Haus wert - und das Auto ist auch schon verschrottet.

    Gruß diwidat
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2012
  3. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Schade, dass Du die Listen nicht mehr hast. Der Grund für meine Frage liegt darin begründet, dass der Münzhändler Zylka in seiner Kundenzeitschrift oft auf Pillartz Bezug nimmt, so dass , was Pillartz tat , sagte oder getan und gesagt hätte, immer mitschwingt, wenn man die Zeitschrift liesst. Da ist es natürlioch doppelt interessant, wenn Du erwähnst, Du habest bei Pillartz gekauft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juni 2012
  4. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Na ja, man kann ja (man muss aber nicht) zu seinen Gunsten etwas annehmen. Einen Beweis wird nie jemand antreten können.

    Wird solchen (spekulativen) Annahmen nicht widersprochen, dann werden daraus Jahrzehnte späte Fakten.

    Schreibe Künker an, ob es etwaige Belege für die "Verluste" gibt, vielleicht ein Museumsbrand oder ein ausgebombter Münzladen...
     
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  5. varukop

    varukop

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    3 Mark F. d. Weise

    Moin Moin,

    dieses Gerücht einer teilweisen - von verschiedener Seite sogar mit Zahlen genannten :eek: ;) - Vernichtung durch Kriegswirren und anderer Verluste ist in der Tat auch für mich etwas noch "recht Neues".
    Das in den genannten Kriegswirren das eine oder andere Stück (für immer oder ins Ausland !??) "verloren gegangen" sein könnte, liegt auf der Hand. Aber "deutlich weniger als die Hälfte" noch existent zu nennen, halte ich doch für sehr kühn(ker) und verfolgt m.E. rein verkaufstechnische Ziele ;):).
    Ich halte es da eindeutig mit "Raphael" und werde seine Idee mit der Anfrage noch heute in die Tat umsetzen.

    Das Gerücht mit den Nachprägungen in der DDR hält sich deshalb hartnäckig, weil es vor eingen Jahren mal eine Zeit gab, in der diese Stücke auffällig "häufig" auf den verschiedensten Auktionen auftauchten.
    Oder waren es am Ende doch höchstens zwei (Weitergereichte - ein Stück war über die Abb. verfolgbar) !? ;) :D.

    Ausschließen würde ich eine Nachprägerei (mit den Originalstempeln) zu DDR-Zeiten auf keinen Fall. Diese meine Meinung begründet sich darin, dass sich in meiner Sammlung von FP (inkl. einiger Probeprägungen) jeweils ein einseitiger Abschlag von den Original Ws- und Rs-Stempeln des 1 PF J 300 befindet.
    Das wäre ja nun für unsere Diskussion nichts grundsätzlich Besonderes (obwohl Proben in der Regel schon immer etwas Besonderes für die Sammler darstellte) und würde, da bezuglos, auch keine "Nachprägungstheorie" zu DDR-Zeiten herauf beschwören.

    Das wirklich Besondere und hier Verbindende von KR und DDR ist die Tatsache, dass diese Abschläge auf umgelaufenen 5 PF-Münzen der DDR hergestellt wurden.

    Warum, wozu, weshalb ....... ??? :D

    Beste Grüße
    varukop
     
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  6. Fusselbär

    Fusselbär

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    Ich möchte Nachprägungen aus DDR Zeiten mit Orginal-Stempeln auch nicht ausschließen. Für Devisen hätte die DDR alles gemacht. Allerdings könnten diese nicht über die Legierung entlarvt werden? Ich könnte mir gut vorstellen das in gewissen kleinigkeiten, gerade die 1917er Legierung schon zu identifizierbar sein sollte.
     
  7. Kempelen

    Kempelen Moderator Mitarbeiter

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    Bei nur 100 geprägten und verausgabten Münzen müsste man doch zu großen Teilen nachvollziehen können, wo diese verblieben sind (?).

    An wen sind die Stücke denn damals vergeben bzw. verkauft worden ?

    An wen wurden sie von den Erstbesitzern vererbt/verkauft ?

    Wann und von wem wurden diese Münzen bei Auktionen angeboten ?

    Gibt es konkrete Erkenntnisse über verloren gegangene Stücke ?

    Das sind alles Fragen, welche die Firma Künker beantworten können sollte.

    Einfach aus dem Bauch heraus zu behaupten, es existiert ca. nur noch die Hälfte der ehemaligen Auflagezahl (nur aus Geschäftsinteresse) ist nicht wirklich sinnvoll ...
     
  8. Raphael

    Raphael Super-Moderator Mitarbeiter

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    Dafür hätten alle durch deren Hände laufen müssen und dafür ist Künker "zu jung".

    Ob ein Interessierter/Sammler jemals diese Daten zusammengetragen hat? :confused:
     
  9. Rollentöter

    Rollentöter

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    Ich glaube da bist Du sehr optimistisch!

    1.) Wurde das wirklich registriert?
    2.) Sind die Unterlagen überhaupt noch vorhanden bzw, zugänglich?

    Wäre eine schöne Fleißaufgabe, die Auktionskataloge von 100 Jahren zu wälzen. Aber
    - sind noch alle Auktionen dokumentiert und erhalten?
    - wie unterscheide ich, ob es der Selbe oder ein Anderer ist, der in zwei Auktionen gehandelt wurde (von Kratzer etc mal abgesehen)?

    Wie stellst Du Dir das vor? Es wurden und werden doch keine "Velustlisten" von Münzen geführt.

    Ich glaud da überschätzt Du die Firman Künker.

    Wegen dem Geschäftsinzeresse ist das duchaus sinnvoll. Ob eine solche "Schätzung" realistisch bzw. seriös ist, ist eine andere Frage.
     
  10. Eric7

    Eric7

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    Ich glaube nicht, dass der Verbleib der 100 Münzen jemals genau nachvollzogen werden kann. Die MR hatte sich schon vor langer Zeit mit diesem Thema beschäftigt und kam auch zu der Auffassung, dass hier nur spekuliert werden kann.

    Sämtliche Behauptungen von Händlern oder Privatpersonen über die verbliebenen Exemplare sind nicht belegbar, da bereits über die letzten Jahrzehnte immer wieder Artikel darüber veröffentlicht wurden, die man dann immer wieder bunt durchgemischt irgendwo lesen konnte. So wurde aus vllt ehemals konkreten Informationen ein "Leipziger Allerlei".

    Auch mit diesen angeblichen DDR-Prägungen kann ich mich nicht so recht anfreunden. Ebenfalls nicht belegbar...
     
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