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Friedrich der Weise - 3 Mark 1917

Dieses Thema im Forum "Deutschland von 1871 bis 1948" wurde erstellt von Münzleihe, 4. Juni 2012.

  1. Fusselbär

    Fusselbär

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    Steht nicht dabei. Vermutlich aber so wie du geschrieben hast. Vorausgesetz er geht vorher nicht pleite. ;)
     
  2. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Zumindest nicht zu solchen Schleuderpreisen. Vergangenes Jahr wurde auf MA ein FdW für 110.000 Euro verkauft.
     
  3. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Heute hätte es fast gereicht, bei K in O ging der FdW für 67.500 Euro + Aufgelder weg.
     
  4. Fusselbär

    Fusselbär

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    Das war bestimmt der Händler. Der muss eine Vorbestellung gehabt haben. Und wer wars von euch?
     
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  5. Silberheini

    Silberheini

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    Handelt es sich bei dem Händler um einen Chinesen? :D
     
  6. Fusselbär

    Fusselbär

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    Nein. Ein seriöser Händler aus deutschen Landen, bei dem ich auch schon eingekauft habe.
     
  7. FrankZim

    FrankZim

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    Dresden FwH

    Das originale Stempelpaar soll doch in Dresden im Münzkabinett sein, soviel ein Gerücht besagt, war das Paar mal Jahre nicht auffindbar, was da wohl mit gemacht wurde? Versuchsprägungen vielleicht?
     
  8. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Ich habe die Publikation nun vorliegen. ein sehr hübsch augfgemachter Bildband, der Hörnleins Schaffen dokumentiert.
    Zum J 141 steht hier Folgendes :
    " Von den ausgeprägten 100 Exemplaren soll der grössere Teil wieder eingeschmolzen worden sein, so dass dieses 3 - Mark - Stück heute zu den seltensten Münzen zählt. Es existieren einseitige Silber - und Aluminiumabschläge von der Vs "

    Fand ich interessant. Wenn also diese Angabe das Ergebnis der langjährigen Beschäftigung des verstorbenen Max Fischer mit Hörnleins Werk und Leben war und diese Angaben von den Herausgebern, immerhin dem Direktor des Dresdener Münzkabinetts und seiner Frau, auch nicht ergänzt wurden, muss man wohl davon ausgehen können, dass es keine gesicherten Angaben zur Zahl der wiedereingeschmolzenen Exemplare gibt.
    Dennoch, unter wiedereingeschmolzen verstehe ich etwas anderes, als unter der Erklärung mit den Kriegswirren.

    Neu wiederum war mir der Passus mit den Silber - und Aluminiumabschlägen. Abschläge vom Originalstempel ? Wann angefertigt , falls dies der Fall ist. Hier ist der Text leider sehr ungenau.

    Ferner wird noch angemerkt, dass Hörnlein für die Stempel zum FdW eine Sondervergütung von 300 Mark bekam und auch sein ursprünglicher Entwurf, der ein Lutherdenkmal zeigt, ist abgedruckt. Der Luther ähnelt irgendwie dem Denkma laus dem Treptower Park auf J 1603, auch die Schrift ist ähnlich aufgeteilt. Ob die Münze bei Annahme dieses Entwurfes heute ebenso begehrt wäre, wie mit dem Konterfei Friedrichs des Weisen ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2012
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  9. NikolausderIII.

    NikolausderIII.

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    Hallo Matthias,


    sehr interessanter und aufschlußreicher Beitrag :respekt: !

    Zu 1.) Die Formulierung "... soll der grössere Teil wieder eingeschmolzen worden sein, ..." läßt meiner Meinung nach eigentlich nur einen Schluß zu, nämlich daß tatsächlich nur noch etwas weniger als 50 Original - Exemplare existieren. Allgemeinhin versteht man doch unter dieser Beschreibung: der größere Teil von etwas Vollständigem = mehr als 50%! Ergo hatte das Auktionhaus Künker mit seiner Los - Beschreibung "... sollen heute nur noch unter 50 % der Originalstücke existieren." nicht so ganz Unrecht. Allerdings bei deren angegebenen Begründung, bzw. Erklärung dieses Umstandes "... soll ein grosser Teil der 100 damals geprägten Exemplare im 2. Weltkrieg vernichtet worden sein." haperte es offensichtlich gewaltig am Wahrheitsgehalt dieser Aussage und Selbige war wohl eher aus der Luft gegriffen :D.

    Zu 2.) Dies ist natürlich vollkommen richtig. Jedoch kommt man wohl an der Bedachtsamkeit dieser zweiten Erklärung auch nicht so ganz unbesehen vorbei. Einerseits wäre es durchaus denkbar, daß im Verlaufe von fast einhundert Jahren ferner zusätzlich vereinzelte Stücke durch irgendwelche Katastrophen u.ä. verlustig gingen. Andererseits kann ich mir sehr gut vorstellen, daß z.B. bei der Bombardierung Dresdens am 13. und 14. Febr. 1945 durch die westlichen Alliierten aber auch vieler anderer Städte vorher, der eventuelle Besitzer eines solchen Stückes in solch einer Situation wohl eher an den Luftschutzkeller als an einen Besuch seines Bankschließfaches gedacht hat. Allein durch die hierdurch entstehenden gewaltigen Flächenbrände, welche leider auch um eine Bank keinen Bogen machen, können durchaus noch einige weitere Exemplare vernichtet worden sein :heul:.


    P.s.: Normale Flächen-, bzw. Häuserbrände entwickeln rasch Temperaturen von 1.000 Grad Celsius und mehr. Bereits die im II. Weltkrieg eingesetzten Brandbomben konnten locker Temperaturen von bis zu 1.300 °C entwickeln. Der Schmelzpunkt von Silber liegt demgegenüber jedoch bloß bei 960,8 °C.
     
  10. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Meiner Meinung nach gehört die Künkersche Aussage eher in den Bereich des Marketings.

    Woher soll man wissen, welcher Sammler durch Kriegsereignisse seine Münze verloren haben mag? Ich meine, es gab ja keine "Meldestelle" für verlorene, wertvolle Münzen. ;)
     
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