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GAVIA schickt einfach so Münzen

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Rainer Brosy, 8. Februar 2008.

  1. Bubu2000

    Bubu2000

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    Ich hab das ganz anders gemacht:
    Als ich neulich auf Motorradtour war, bin ich in Konstanz war bei GAVIA vorbei gefahren.

    Dort hat dann, nach entsprechender Aufforderung meinerseits, ein devoter Mitarbeiter sofort alle meine Rechnungen und Mahnungen (waren allesamt ungerechtfertigt) im Computer als "erledigt" gesetzt und meine Adresse und Kundendaten für immer gelöscht.

    Man entschuldigte sich bei mir, es sein ein "Softwarefehler" gewesen, sagte man mir noch. :lachtot:

    Insgesamt sehr erfreulich gelaufen, hat mich nicht mal ne Briefmarke oder ein Telefonat gekostet.
    Vielleicht war auch von Vorteil, dass ich in schwarzer Lederkluft, Helm und Handschuhen dort aufgekreuzt bin. (Ich bin 190cm groß und bringe 120 kg auf die Waage) :newwer:
    Vielleicht hat auch geholfen, dass ich nach dem Geschäftsführer gerufen hab und dabei mit der Faust in meine Linke geklatscht hab.. :motz:

    Naja, wollte euch nur damit sagen: dranbleiben und nicht unterkriegen lassen... :):):)

    Gruß Bubu
     
  2. Merlin12

    Merlin12

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    So gehe ich jetzt vor,
    habe eine online Anzeige direkt gegen Thomas Schantl wegen Betrugs erstattet :

    Am 20. Jan 2011 erhielt ich unbestellt Münzen der Gavia GmbH, ich rief sofort die Hotline ( 14 Cent / Min ) an und teilte diesen Sachverhalt mit.
    Man entschuldigte sich bei mir und sagte die Münze könne ich behalten, der Vorfall seiein Versehen ! Ich bot an das die Münzen hier abgehol werden können, was bis heute nicht geschah !!!

    Gestern erhielt ich eine Mahnung, inc. 5,50€ Mahngebühren !!!
    Zusammen 13,40 €

    Was mich dazu anregte einmal das Internet nach Gavia zu durchsuchen ...
    Dieses Liefern von nicht bestellter Ware hat bei Gavia Methode, nach zu lesen zB hier :
    http://www.emuenzen.de/forum/plauderecke/48181-gavia-schickt-einfach-so-muenzen.html

    Diese Methode wird eindeutig genutzt um Leute zu betrügen, in der Hffnung das ein so kleiner Wert beglichen wird und keine weiteen Schwierigkeiten drohen ( Inkasso usw. )

    Immer wenn sich Kunden beschweren, heißt es es sei ein Irrtum ...
     
  3. ErfurtMünzen

    ErfurtMünzen

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    Es ist immer wieder witzig - oder ist doch traurig das richtige Wort? - zu lesen, dass es in Dtl. Leute gibt, die wegen einer Ware im Wert von 7,90€ ein ganzes Justizsystem in Gang setzen. Hätte man vorher mal einen Blick in die AGB geworfen, wäre bekannt gewesen, dass die Ware - da sie ja nicht bestellt war - kostenfrei hätte zurückgesandt werden können (Kosten wären ja nicht entstanden, da ja ein Umschlag bereits drum war). Aber für Manche ist scheinbar der Weg zum Briefkasten schon zu weit...
     
  4. Volker1

    Volker1

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    Hallo ErfurtMünzen,

    der von Merlin12 geschilderte Sachverhalt könnte meiner Meinung nach Betrug darstellen, sofern der Sachverhalt richtig wiedergegeben wurde. Dies ist nicht witzig. Ich finde es richtig und gut, daß eine Betrugsanzeige gemacht wurde. Die meisten Menschen scheuen aus Zeit und Geldgründen diese konsequente Vorgehensweise, dieses finde ich traurig. Großes Kompliment an Merlin12. Warum sollte jemand AGB`s einer Firma lesen, wenn er nichts bestellt hat und gar keinen geschäftlichen Kontakt mit einer Firma haben will. Ob dies im vorliegenden Fall so gegeben ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber sollte ich nichts bestellt haben, will ich auch keine AGB´s lesen.

    Viele Grüße an Merlin12

    Volker
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2011
  5. ErfurtMünzen

    ErfurtMünzen

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    Hallo Volker,

    die Frage ist eben, ob es sich wirklich so verhält. Ich persönlich glaube nicht, dass Gavia als eines der größten dt. Münzhäuser das Telefonbuch aufschlägt, wahllos eine Adresse auswählt und Münzen dorthin schickt. Ich würde mal eher sagen, da war bei irgendeinem Gewinnspiel oder Sonstigem ein Häkchen gesetzt bzw. Gavia stand bei den Sponsoren und dann bekommt man logischerweise auch "Ansichtsmaterial" zugeschickt, solange man nicht widerspricht. (Aber ich bin mir sicher, Merlin wird das jetzt wehement dementieren, dass er niemals in seinem Leben an irgendetwas der Art teilgenommen hat ;)). Gavia scheint ja auch relativ viel in diese Werbung zu pumpen, wenn man mal Fernsehzeitungen etc aufschlägt. Das soll kein Schutz für Gavia sein - ich bin dort selbst kein Kunde - aber solche Geschichten sollten immer überaus kritisch betrachtet werden. Mich würde mal interessieren, was genau an Merlin zugesandt wurde.
     
  6. Golden Hind

    Golden Hind

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    Es ist eine Sauerei das man hier nur noch Beschissen wird,und solche Betrügerische Machenschaften noch nicht einmal ernsthaft verfolgt werden.Unsere Justiz hier lässt solchen Verbrechern doch jeden erdenklichen Spielraum zum Beschiss.
    Richtig so,auch wenn es sich nur um Centbeträge handeln würde,am ende haben solche Firmen richtig viel Geld mit solchen dubiosen Machenschaften gemacht.Es kommt nicht auf den einen an,aber die Masse machts.Und G**** ist ein super Beispiel dafür.Alleine schon die Frechheit zu besitzen Wahre die nicht Bestellt wurde einfach zu versenden und hinterher auch noch Mahnungen zu versenden ist der Hammer.
     
  7. Volker1

    Volker1

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    Dubiose Gewinnspiele oder sonstig Dubioses ändern nichts an meine ganz persönliche Einschätzung. Bei einem Gewinnspiel kann ich etwas gewinnen oder nicht. Da sollte mir nichts verkauft werden. Alles andere ist für mich Vorspiegelung falscher Tatsachen. Dies macht meiner Meinung nach die Sache noch schlimmer, noch arglistiger, weil für das Opfer schwerer nachweisbar. Aber die Höhe eines Betruges sollte nur für die Strafbeimessung relevant sein. In den USA ist mal jemand für Betrug ca. 50 Jahre hinter Gittern gekommen und seine Ehefrau für 25 Jahre, weil sie die Existenz des Betrogenen ruiniert hatten (Fernsehbericht: kann Quelle nicht mehr angeben). Dies ist in etwa das Strafmaß (im unteren Bereich), was ich für ruinösen Betrug gerade noch für angemessen halte (würde natürlich Probleme in Deutschland mit Verfassungsgericht bekommen, falls so ein Gesetz in Deutschland: also möglichst hohe denkbare Strafe).

    Aber deine eingangs gemachten Bemerkungen bezüglich Höhe des Betruges und Justizbelastung halte ich nicht für angemessen.

    Zurück zum Sachverhalt. Es ist Anzeige erstattet worden, so der Sachverhalt. Jetzt soll gefälligst die Justiz den Sachverhalt klären. Dafür zahle ich gerne Steuern.

    Und für die Inhaftierung von Kriminellen ebenfalls. Merlin12 muß sich für nichts entschuldigen.

    Ob Merlin12 den Sachverhalt richtig wiedergegeben hat, vermag ich auch nicht zu beurteilen. Ebensowenig eine juristische Würdigung des konkreten Sachverhaltes.


    Viele Grüße

    Volker
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2011
  8. B555andi

    B555andi Moderator Mitarbeiter

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    Vor Urzeiten hatten wir im Studium ähnliche Sachverhalte in Zusammenhang mit der Zusendung nicht bestellter Ware besprochen.

    Wenn ich mich noch recht erinnere, kamen in den Sechzigern oder Siebzigern "findige" Geschäftsleute auf die Idee, einfach so Waren (bzw. Ansichtssendungen) unverlangt zu verschicken mit dem Hinweis: wenn wir bis zum soundsovielten nichts von Ihnen hören, gehen wir davon aus, dass Sie unsere Ware kaufen möchten.

    Eine höchstrichterliche Entscheidung hat dann endgültig geklärt, dass durch bloßes Schweigen kein Kaufvetrag zustande kommen kann. Hier brauchts immer noch die postive Willenserklärung.

    Der Dozent riet uns für einen solchen Fall, der Firma kurz schriftlich (heute per mail oder Fax) mitzuteilen, dass eine nicht bestellte Ware eingegangen sei, die bereitliegt und gerne nach vorheriger Terminvereinbarung abgeholt werden könne. Allerdings behalte man sich vor, ab dem "soundsovielten" anteilige Lagerkosten (Raummiete) in Rechnung zu stellen. Damals war das wohl erfolgreich gewesen.

    Fazit: die können schicken, was sie wollen, ein wirksamer Kaufvertrag kommt nicht zustande. Damit komme ich mit irgendwelchen Zahlungen auch nicht in Verzug. Mahnungen entbehren damit jeglicher Grundlage. Zurückschicken muss ich das Ganze ebenfalls nicht; das ist deren Bier, sich darum zu kümmern, wieder an ihre Pretiosen zu kommen.

    Ich möchte jedoch nicht wissen, welcher Prozentsatz der Angeschriebenen einfach zahlt. Der Anteil muss recht hoch sein, sonst würde sich so eine Vorgehensweise kaum lohnen.
     
  9. ErfurtMünzen

    ErfurtMünzen

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    Hier kann ich nur ganz einfach entgegnen: wer AGBs nicht liest, dem kann ich auch nicht helfen. Das ist dann m.E. auch nicht arglistig oder hinterhältig, wenn das ganze nicht übermäßig versteckt wird. (Außerdem sollte jeder Erwachsene Mensch heute in der Lage sein, sich über solche Dinge zu informieren und jeder müsste stutzig werden, wenn er für ne Routenberechnung seine gesamte Daten angeben muss - aber das ist ja schon (fast) wieder ein anderes Thema).

    Was mir heute auch noch als etwas "dubios" an Merlins Schilderung aufgefallen ist, dass Gavia direkt bei der 1. Mahnung angeblich Mahngebühren verlangt hat. Da ich selbst auch bei etlichen Münzhandelshäusern schon die Zahlung schlicht vergessen habe, weiß ich, dass zuerst immer nur Zahlungserinnerungen geschickt werden, die auch keinerlei Gebühren enthalten - im Normalfall ist man ja auch daran interessiert, den Kunden zu halten. Und ich glaube auch in diesem Fall hätte Gavia ja eher Interesse daran, Merlin zu halten, um noch viel mehr Geld mit anderem Gepräge rauszuholen als ganze 7,90€ (Minus eigene Unkosten). Ergo ist hier wohl vorher schon ein Brief "nicht angekommen" (was natürlich schon wieder ein extremer Zufall wäre, wenn jetzt auch noch die Post in dem Komplott mitmischt).

    Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal sagen, dass mir absolut nichts daran liegt, Gavia oder irgendwelche anderen Firmen über die Maßen zu verteidigen! Aber ich finde es immer wieder erstaunlich, dass sowas immer nur anderen Leuten passiert und nie jemanden, den ich kenne (obwohl ich schon durchs Studium einen großen Freundes- und Bekanntenkreis habe). Dass Merlin Anzeige erstattet hat, ist sein gutes Recht, wenn er sich 100% sicher ist, nie irgendwo etwas bestellt, AGBs akzeptiert oder sonstiges getan zu haben. Ich persönlich würde mir wegen einem Weg zum Briefkasten die Nerven für eine Anzeige sparen. Aber das ist nur m.M..
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. März 2011
  10. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Eine Anzeige ist so sinnlos wie die dafür aufgewendete Zeit.

    Ich bin überzeugt davon, dass die Aussage von Merlin12 entweder unvollständig oder sogar komplett falsch ist. Irgendwie, irgendwo, irgendwann ist für die Zusendung ein Einverständnis gegeben worden. Es ist immer das Gleiche. Erst ist man zu bequem, das Kleingedruckte zu lesen und hinterher wird gejammert.

    GAVIA sucht sich sicher nicht willkürlich Adressen aus dem Telefonbuch. Das ist gelinde gesagt Kappes.
     
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