gefälschte krügerrand? gewicht variiert!

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habe bei einem händler im ebay krügerrand ersteigert (hat über 500 bewertungen, alle positiv - und hat zudem ein münzen-geschäft in der füssgängerzone),
und bin nun nicht sicher, ob diese auch echt sind.

die maße stimmen ziemlich genau (ich kann sie nur auf den halben millimeter genau abmessen), sind aus den jahrgängen 1983 und 1975.
allerdings variiert das gewicht der münzen ein wenig.
(von 33,98g bis 34,04g - die verwendete waage hat eine genauigkeit von 0,02g).
wobei die jahrgänge untereinander auch unterschiedlich sind.

ansonsten unterscheiden sich die ränder der münzen der 75er und der 83er jahrgänge - die einen scheinen etwas abgerundeter - die anderen dadurch ein wenig breiter.(tatsächliche dicke der münzen würde ich aber als gleich einstufen - knapp 3mm)

die eigentliche frage:
sind gewichtsabweichungen bei krügerrand "an der tagesordnung",
oder gibt`s da eine "2.wahl"?
 

Raphael

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Ich verstehe dich nicht! Ein Krügerrand sollte 33,9305 g wiegen. Deine Münzen sind nur maximal 11/100 g schwerer, also dein Vorteil. Bei einer genauen Waage wird der Unterschied noch geringer. Was nie passieren sollte, dass die Münze Untergewichtig die Prägestätte verlässt.
 
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die krügerrand-münze kommt ja nicht aus irgendeinem hinterhof,
sondern wird in massen hergestellt.
-ich ging halt davon aus, dass die münzen dann auch alle exakt gleich schwer sind...

ich wollte ja nur bestätigt wissen,
dass leichte abweichungen im gewicht sowie in der abrundung des randes "AN DER TAGESORDNUNG" sind.
(da die gewichtsangaben, die ich sonst im internet gefunden habe, immer einen festen wert -eben 33,9305g haben - und von abweichungen nirgends die rede ist.)
 
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Raphael schrieb:
Lege aus Jux fünf 2 € Stücke auf die Waage und schau mal was dabei rauskommt. Der Euro wird auch nicht im Hinterhof hergestellt. :)

Schau doch mal hier rein

das mit den 2-euro-stücken hatte ich schon ausprobiert:
die waren aber tatsächlich alle gleichschwer.(zumindest die mit dem adler - der französische "zwickel" hatte eine abweichung.)
...

aber gut:
in die goldmünzen aus vorsorge bezüglich des abriebs etwas mehr material zu geben,
scheint mir bei bullion-münzen durchaus sinnvoll.(gibt es für diese vorgehensweise auch eine fundierte quelle?)
 
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aber gut:
in die goldmünzen aus vorsorge bezüglich des abriebs etwas mehr material zu geben,
scheint mir bei bullion-münzen durchaus sinnvoll.(gibt es für diese vorgehensweise auch eine fundierte quelle?)

Die Logik ist die Quelle. Die ausgebende Staatsbank garantiert das die entsprechende Bullion-Münze das entsprechende (Mindest-) Gewicht besitzt. Das kann man aber nur garantieren wenn die Münze schwerer ist als sie sein soll. Ich habe bei zahlreichen von mir geprüfen Sovereigns (= Britische Goldmünze) nur einmal eine gefunden die etwas zu leicht war. Dabei handelte es sich allerdings auch um eine mit deutlichen Umlaufspuren.

Sowas ähnliches wie das Mindestgewicht ist im Prinzip ein Fahrzeugtacho. Der darf vom Gesetz her nicht zu wenig anzeigen, also wird er so gebaut das er immer zuviel anzeigt. Wobei dieses "mehr" allerdings auch gewisse Grenzen besitzt.
 
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Diese Abweichungen sind völlig normal. Außerdem kann das auch an der Waage liegen. Messung im Tausendstel Gramm Bereich sind unter "normalen" Bedingungen nicht mehr durchführbar ( leichteste Temperaturunterschiede verändern das Ergebniss). Auch im hunderstel Gramm Bereich sind mit den einfachen Waagen Unterschiede an der Tagesordnung.
 
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Gewicht von Goldmünzen

Zum Thema Gewichtsabweichungen bei historischen Goldmünzen- Europa z.Zt. des Kaiserreiches-.Ich hatte ich vor einigen Jahren ein Gespräch mit dem Redakteur einer großen Münzzeitschrift.Er sagte sinngemäß, jede Gewichtsüberschreitung,auch im hunderstel Bereich, sei extrem verdächtig.Die Prägestätten hätten schon im 17. u. 18.Jahrhundert darauf geachtet,niemals Übergewicht zu produzieren. Wünsche Allen hier Frohe Ostern.
 
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Keine Panik.
Gewichtstoleranzen bis zu 2,5 Promille gelten als prägebedingt.
Hern's handbook on South African coins nennt beim Krügerrand als Toleranzen 0,07 Gramm.
Bei Durchmesser und Dicke gelten Toleranzen die vom Prägejahr abhängen.
dicke 2,74 - 2,97
Durchmesser 32,6 - 32,77
 
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