Gibt es aktuell realistische Euro-Anwärter? Teil 2

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Bei den französischen Überseegebieten (DROM) mit geltendem € muss es richtigerweise heißen:
St Pierre et Miquelon (Inselgruppe vor vor Neufundland/Kanada, also Nordatlantik, meist brrrr)
Reunion (Insel 700 km östlich Madagaskar, Indischer Ozean, viel schwitz)
die anderen Territorien außer den genannten unbewohnten antarktischen (brrrr) liegen alle rund um die Karibik (schwitz!),
wobei Franz. Guayana schon in Südamerika liegt und an Suriname (früher holl. Guayana) und an Brasilien angrenzt.
Tipp: Man sollte mal nach CORONA eine €-Zonen-Weltreise organisieren, von mir aus ohne Kerguelen/Antarktis (extrem brrr)
 
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danke für den Hinweis - (hoffentlich richtig) geändert.

Welches Land bzw. welche Insel wo liegt, habe ich mir gespart - wer es so genau wissen will, wird sich ohnehin nen Atlas nehmen und meine Zusammenstellung wird dann m.M. zu unübersichtlich.
Ich habe deshalb schon die ein oder andere Exklave weggelassen...
 

chrisild

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Eher eine Notiz am Rande: Die Europäische Kommission hat heute einen neuen Konvergenzbericht zu den Mitgliedstaaten vorgestellt, die den Euro nicht haben: Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Schweden, Tschechien und Ungarn. Der Link führt zu einer Übersichts-/FAQ-Seite auf deutsch; die beiden Berichte (von der EZB gibt's ebenfalls einen) habe ich bislang nur auf englisch gefunden:
https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/economy-finance/ip129_en.pdf
https://www.ecb.europa.eu/pub/pdf/conrep/ecb.cr202006~9fefc8d4c0.en.pdf
Kurzfassung: Keine Änderung. In Bezug auf manche dieser Länder ist das wohl auch besser so ...
 
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Danke - ich habe den ersten link der Vollständigkeit halber übernommen (vor allem weil er nen neueren Stand hat als die anderen die bisher genannt sind)
 
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Gibt es auch einen Konvergenzbericht für die derzeitigen Euro Mitgliedsländer? Würde mich interssieren, ob die derzeitigen Euro Länder eher auseinander driften oder tatsächlich konvergieren. Ketzerische Frage, ich weiß :D
 

chrisild

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Aufgabe dieser Konvergenzberichte ist die Prüfung und Bewertung der Situation in den EU-Mitgliedstaaten, die den Euro derzeit nicht haben. Für Länder, die der Währungsunion angehören, gibt es andere Instrumente wie den Stabilitäts- und Wachstumspakt bzw. den Europäischen Fiskalpakt. Für das Kriterium der öffentlichen Schulden etwa sah das bis zur Finanzkrise 2008 ganz gut aus (s. zum Beispiel hier). Danach wurde es bekanntlich schwieriger, aber im Großen und Ganzen war man auf einem guten Weg. Aktuell sieht das alles natürlich wieder anders aus ...

Christian
 
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Angesichts dessen, dass die durch das Coronavirus bedingte Rezession in der EU Kroatien vermutlich besonders hart treffen wird, ist fraglich, ob Kroatien die im WKM II-Mechanismus geforderten Kriterien zeitnah einhalten kann.
Daher ist es recht wahrscheinlich, dass sich die Einführung des Euro in Kroatien, aber auch Bulgarien und möglichen anderen Anwärterstaaten um einen unbestimmten Zeitraum nach hinten verschieben wird.
 
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Danke für die Info, damit hatte ich schon gar nicht mehr gerechnet.
Wird sich dann jetzt der Lew-Kurs verändern? Die Umrechnung wurde ja vor Jahren auf 1 Lew = 1 DM festgelegt und entspricht dem bis heute in Euro umgerechnet.
 

chrisild

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Danke für die Info, damit hatte ich schon gar nicht mehr gerechnet.
Wird sich dann jetzt der Lew-Kurs verändern?
Wohl nicht. In der Presseinfo der EZB steht ja "Bulgaria is joining the exchange rate mechanism with its existing currency board arrangement in place, as a unilateral commitment, thus placing no additional obligations on the ECB." Der Punkt war auch im bulgarischen Antrag auf Aufnahme in den WKM schon erwähnt. Es bleibt also beim bisherigen System; die Bandbreite von 15 Prozent ist ja ein Standardwert. Aber da die bulgarische Zentralbank den festen Wechselkurs beibehalten will, gilt in diesem Fall eine "einseitige Bandbreite" von Null ...

Christian
 
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