Gold aus Katanga - eine Pseudomünze für Europa oder Sold für Kontraktmörder ?

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Nach Auskunft eines belgischen Auktionshauses wurden die 5 Francs Goldmünzen Anfang der 70er Jahre auch über Banken in Brüssel etwas über dem Goldpreis ver-kauft. Da werden sie heute auch immer wieder in klei-nen Mengen angeboten. Die Preise bei den von Leitwolf zitierten Auktionen mit Zuschlägen von ca. +20% pas-sen zu dem aktuellen Preis von ±520 €uro.
 
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Moin moin,
schaut doch mal in den Münzbörsen vorbei. Da wird die Münze wesentlich günstiger angeboten als in den
Auktionshäuser. Außerdem kann man sie sofort mitnehmen. :)
Gruß
Holger
 

moppel65

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Moin moin,
schaut doch mal in den Münzbörsen vorbei. Da wird die Münze wesentlich günstiger angeboten als in den
Auktionshäuser. Außerdem kann man sie sofort mitnehmen. :)
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Holger

Frankfurt Numismata 2018: 450 € in die Hände eines Sammlerfreundes. Ich war dabei.
 
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Da der Goldpreis (POG) während der Numismata 2018 in Frankfurt € 1073/oz betrug, lag ein Preis von € 450 für die Katanga-Goldmünze 8% > POG. Bei einem heu-tigen Goldpreis von € 1180/oz wäre der Preis für 12 g Gold € 455, d.h. der günstige Preis ist durch die Ent-wicklung des Goldpreises überholt, aber natürlich ein Grund zur Freude.

Zur Geschichte:
Der Ausgabepreis für die Katanga 5 Francs in Gold 1961 betrug US$ 20 (BEF 1000). Es handelte sich um die ein-zige Goldmünze, deren Nennwert einem U.S. Dime ent-sprach. Die Goldmünzen dienten auch dazu, Söldner zu bezahlen (Verbist L. Republic of Congo-Katanga Coina-ge. Kap. 13 in LeVan RK. A Numismatic History of Con-go/Zaire: 1887-1997. Numiscongo, Everett PA, USA, 2017: S. 212).
 
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Da der Goldpreis (POG) während der Numismata 2018 in Frankfurt € 1073/oz betrug, lag der Preis von € 450 für die Katanga-Goldmünze 8% > POG. Bei einem heu-tigen Goldpreis von € 1180/oz wäre der Preis für 12 g Gold € 455, d.h. der günstige Preis ist durch die Ent-wicklung des Goldpreises überholt, nicht mehr aktuell, aber natürlich ein Grund zur Freude.
Der Ausgabepreis für die Katanga 5 Francs in Gold 1961 betrug i.Ü. US$ 20 (BEF 1000). Es handelte sich um die einzige Goldmünze, deren Nennwert einem U.S. Dime entsprach. Die Goldmünzen dienten auch dazu, Söldner zu bezahlen (Verbist L. Republic of Congo-Katanga Coi-nage. Kap. 13 in LeVan RK. A Numismatic History of Congo/Zaire: 1887-1997. Numiscongo, Everett, PA USA, 2017: S. 212).

Vielen Dank für das Zitat. Damit ist dieser Thread wieder bei seinem Ausgangsposting gelandet. Ich hatte ihn damals ins Leben gerufen, weil ich ebendieses Argument in einem englischen Angebot gelesen hatte.
Nun eröffnen sich einige hochinteressante Fragen:
1. Welche Quellen hat Everett herangezogen ?
2. Wieviele Söldner bekam man für 20.000 Goldbarren zu 12 g ?
3. Gibt es Gehaltsangaben ?

Und weiterführend :
4. Warum hat man sich nicht einfach bereits existierender Goldmünzen bedient ? Französische oder belgische Goldmünzen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg , bzw die französischen Nachprägungen vom Typ LeCoq gab es in Massen
 
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bin heute zufällig wieder über ein Angebot einer Bananenstaude zu 680,-- gestolpert und wollte mal nachsehen, ob es hier was neues gibt - aber nein - nichts neues - leider
 
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