www.honscha.de

Gold aus Katanga - eine Pseudomünze für Europa oder Sold für Kontraktmörder ?

Dieses Thema im Forum "Goldmünzen" wurde erstellt von Kronerogøre, 15. Juni 2013.

  1. Ruhejofes

    Ruhejofes

    Registriert seit:
    2007
    Beiträge:
    1.303
    Zustimmungen:
    607
    Ebay Username:
    eBay-Logo Ruhejofes


    Nach Auskunft eines belgischen Auktionshauses wurden die 5 Francs Goldmünzen Anfang der 70er Jahre auch über Banken in Brüssel etwas über dem Goldpreis ver-kauft. Da werden sie heute auch immer wieder in klei-nen Mengen angeboten. Die Preise bei den von Leitwolf zitierten Auktionen mit Zuschlägen von ca. +20% pas-sen zu dem aktuellen Preis von ±520 €uro.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Februar 2019
    Kronerogøre gefällt das.
  2. coinsman

    coinsman Registered User

    Registriert seit:
    2005
    Beiträge:
    2.413
    Zustimmungen:
    633
    Ebay Username:
    eBay-Logo rot3330
    Moin moin,
    schaut doch mal in den Münzbörsen vorbei. Da wird die Münze wesentlich günstiger angeboten als in den
    Auktionshäuser. Außerdem kann man sie sofort mitnehmen. :)
    Gruß
    Holger
     
    moppel65 gefällt das.
  3. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    2003
    Beiträge:
    7.761
    Zustimmungen:
    7.694
    Frankfurt Numismata 2018: 450 € in die Hände eines Sammlerfreundes. Ich war dabei.
     
    Seltengast gefällt das.
  4. Ruhejofes

    Ruhejofes

    Registriert seit:
    2007
    Beiträge:
    1.303
    Zustimmungen:
    607
    Ebay Username:
    eBay-Logo Ruhejofes
    Da der Goldpreis (POG) während der Numismata 2018 in Frankfurt € 1073/oz betrug, lag ein Preis von € 450 für die Katanga-Goldmünze 8% > POG. Bei einem heu-tigen Goldpreis von € 1180/oz wäre der Preis für 12 g Gold € 455, d.h. der günstige Preis ist durch die Ent-wicklung des Goldpreises überholt, aber natürlich ein Grund zur Freude.

    Zur Geschichte:
    Der Ausgabepreis für die Katanga 5 Francs in Gold 1961 betrug US$ 20 (BEF 1000). Es handelte sich um die ein-zige Goldmünze, deren Nennwert einem U.S. Dime ent-sprach. Die Goldmünzen dienten auch dazu, Söldner zu bezahlen (Verbist L. Republic of Congo-Katanga Coina-ge. Kap. 13 in LeVan RK. A Numismatic History of Con-go/Zaire: 1887-1997. Numiscongo, Everett PA, USA, 2017: S. 212).
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2019
    -ich- gefällt das.
  5. Kronerogøre

    Kronerogøre

    Registriert seit:
    2009
    Beiträge:
    9.863
    Zustimmungen:
    8.040
    Vielen Dank für das Zitat. Damit ist dieser Thread wieder bei seinem Ausgangsposting gelandet. Ich hatte ihn damals ins Leben gerufen, weil ich ebendieses Argument in einem englischen Angebot gelesen hatte.
    Nun eröffnen sich einige hochinteressante Fragen:
    1. Welche Quellen hat Everett herangezogen ?
    2. Wieviele Söldner bekam man für 20.000 Goldbarren zu 12 g ?
    3. Gibt es Gehaltsangaben ?

    Und weiterführend :
    4. Warum hat man sich nicht einfach bereits existierender Goldmünzen bedient ? Französische oder belgische Goldmünzen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg , bzw die französischen Nachprägungen vom Typ LeCoq gab es in Massen
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2019
    -ich- gefällt das.
  1. Diese Seite verwendet Cookies, um Inhalte zu personalisieren, diese Ihrem Erleben anzupassen und Sie nach der Registrierung angemeldet zu halten.
    Wenn Sie sich weiterhin auf dieser Seite aufhalten, akzeptieren Sie unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden