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Gold aus Katanga - eine Pseudomünze für Europa oder Sold für Kontraktmörder ?

Dieses Thema im Forum "Goldmünzen" wurde erstellt von Kronerogøre, 15. Juni 2013.

  1. Ruhejofes

    Ruhejofes

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    Nach Auskunft eines belgischen Auktionshauses wurden die 5 Francs Goldmünzen Anfang der 70er Jahre auch über Banken in Brüssel etwas über dem Goldpreis ver-kauft. Da werden sie heute auch immer wieder in klei-nen Mengen angeboten. Die Preise bei den von Leitwolf zitierten Auktionen mit Zuschlägen von ca. +20% pas-sen zu dem aktuellen Preis von ±520 €uro.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Februar 2019
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  2. coinsman

    coinsman Registered User

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    Moin moin,
    schaut doch mal in den Münzbörsen vorbei. Da wird die Münze wesentlich günstiger angeboten als in den
    Auktionshäuser. Außerdem kann man sie sofort mitnehmen. :)
    Gruß
    Holger
     
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  3. moppel65

    moppel65 Moderator Mitarbeiter

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    Frankfurt Numismata 2018: 450 € in die Hände eines Sammlerfreundes. Ich war dabei.
     
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  4. Ruhejofes

    Ruhejofes

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    Da der Goldpreis (POG) während der Numismata 2018 in Frankfurt € 1073/oz betrug, lag ein Preis von € 450 für die Katanga-Goldmünze 8% > POG. Bei einem heu-tigen Goldpreis von € 1180/oz wäre der Preis für 12 g Gold € 455, d.h. der günstige Preis ist durch die Ent-wicklung des Goldpreises überholt, aber natürlich immer noch ein Grund zur Freude.
    Der Ausgabepreis für die Katanga 5 Francs in Gold 1961 betrug US$ 20 (BEF 1000). Es handelte sich um die ein-zige Goldmünze, deren Nennwert einem U.S. Dime ent-sprach. Die Goldmünzen dienten auch dazu, Söldner zu bezahlen (Verbist L. Republic of Congo-Katanga Coina-ge. Kap. 13 in LeVan RK. A Numismatic History of Con-go/Zaire: 1887-1997. Numiscongo, Everett PA, USA, 2017: S. 212).
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2019
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  5. Kronerogøre

    Kronerogøre

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    Vielen Dank für das Zitat. Damit ist dieser Thread wieder bei seinem Ausgangsposting gelandet. Ich hatte ihn damals ins Leben gerufen, weil ich ebendieses Argument in einem englischen Angebot gelesen hatte.
    Nun eröffnen sich einige hochinteressante Fragen:
    1. Welche Quellen hat Everett herangezogen ?
    2. Wieviele Söldner bekam man für 20.000 Goldbarren zu 12 g ?
    3. Gibt es Gehaltsangaben ?

    Und weiterführend :
    4. Warum hat man sich nicht einfach bereits existierender Goldmünzen bedient ? Französische oder belgische Goldmünzen aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg , bzw die französischen Nachprägungen vom Typ LeCoq gab es in Massen
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2019
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