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GOLD Prognose - wann 1.000 $ / Oz. Der Prophet wird gesucht !

Dieses Thema im Forum "Edelmetalle" wurde erstellt von romario, 11. Februar 2009.

  1. rethorn

    rethorn Mitgliedschaft beendet

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    Guten Morgen.
    Na bei den Silbermünzen besteht halt momentan der Vorteile, daß auch die Stücke gekauft werden, die man sonst nicht loswird, hauptsache möglichst viel Silber drin.
    Auch Medaillen kann man nun etwas leichter verkaufen.
    Alles was kaputt und zerkratzt ist, sammeln und als Lot ab ins Internetauktionshaus.
     
  2. mesodor39

    mesodor39

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    ja, ja, gewiss doch....

    fragt sich nur, womit.

    Wenn ein Gut, daß es 1970 noch für 35 Dollars je Maßeinheit gab nun 1.000 Dollars je Einheit kostet, und sich weder das Gut, noch die Maßeinheit verändert haben, dann liegt das weder am Gut, noch an der Maßeinheit.

    Interessant auch: der Ölpreis, gemessen in GOLD ist heute annähernd gleich hoch, wie Ende der 60er / Anfang der 70er Jahre.

    Und wenn man es etwas enger sieht:

    1970 kostete eine Kugel leckeres Eis beim Eismann 10 Pfennige.

    Nun zahlt man in der Regel das 16-fache (80 Euro-Cents).

    Und weil Speiseeis weder subventioniert ist, noch es ein Monopol darauf gibt, und auch keine Speiseeispreisdrückung bekannt geworden ist (noch nich tmal solche Gerüchte existieren, und das will schon etwas heißen!) noch es irgendetwas darstellt, was ein Mensch unbedingt zu seiner Existenz benötigt, ist der Preis von Speiseeis, besser noch als übrigens der Goldpreis (der ja auch von Angst, Gier und Panik beeinflusst sein kann) , ein sehr guter Indikator für die wahre Ursache des Problems, das sich auch hinter dem Goldpreisanstieg verbirgt.

    Wer da nicht ansetzt, der kann und wird Gold und seine Bedeutung als Mittel zur Wertaufbewahrung niemals richtig einordnen und verstehen können.
     
  3. mesodor39

    mesodor39

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    Wahllose Käufe geringhaltiger Silbermünzen und Medaillien, für die es keinen Sammlermarkt gibt nenne ich deutliche Zeichen aufkommender Panik bei Edelmetall(kleinst)investoren.

    Sehr bedenklich.

    Noch viel bedenklicher:

    In der heutigen Rheinischen Post steht, daß die G-20-Finanzminsiter heute in Berlin und natürlich inoffiziell, d.h.: hinter verschlossenen Türen über die Rettung des Eurozone beraten.


    So weit ist es also schon gekommen.
     
  4. martin2007

    martin2007

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    Gold über 1000 $ ?

    Laut cmi-gold-silver.com ist der Goldpreis schon über 1000 $:

    [​IMG]

    :):):)
     
  5. rethorn

    rethorn Mitgliedschaft beendet

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    Gold ist und bleibt auch wertvoll, wenn es nur 500$ kostet.
    Der Vorteil hierbei wäre aber, daß jetzt viele kleine Leute ,( nach verspäteteter Information durch die Medien)noch etwas für schlechte Zeiten kaufen könnten.

    Nicht um damit Geld zu verdienen, sondern, zum damit eventuell später mal etwas zu essen kaufen zu können.
    In möglichst vielen kleinen Stückelungen .

    Das ist hier der Unterschied.


    Mir geht es darum, eine Ersatzwährung zu haben, die Kriesen und Eurozusammenbruch übersteht und nicht, um daran zu verdienen.

    Viele in diesem Forum aber, geht es einzig nur um Gewinnerhöhung ihres bereits betrachtlichen privaten Gold Bestandes.

    Und sie suchen möglichst viel in möglichst großen Stückchen und protzen mit ihren erzielten Gewinnen.

    Das sind aber meistens Leute, die sich zuvor und auch jetzt um Ihre Existenz keine Sorgen machen brauchten oder brauchen.


    Nur, überlege mal.
    Wenn der Goldpreis zu hoch steigt, dann können irgendwann nur noch diese Gierknappen alleine welches kaufen.

    Diese Menschengruppe repräsentatiert aber nicht den Durchschnitt der Bevölkerung, der beim Eurozusammenbruch betroffen sein wird( Die Unterschicht und Mittelschicht).

    Mal so nebenbei:
    Diese Gierknappen werden lediglich die Leute sein, die dann als erstes einen Knüppel auf den Kopf und ausgeplündert werden. (Und davon viele zurecht!)
    Oder sie verbrauchen dann all ihr Gold für den persönlichenSicherheitsdienst


    Der kleine Mann in der Überzahl läßt den Goldeinkauf wegen des nichterschwinglichen Preises notgedrungen sein oder wechselt zum günstigeren Silber.

    Mit Silber kann man dann auch Eier beim Bauern kaufen.

    Oder man verzichtet ganz auf Edelmetall und kauft ein Stück Land, auf dem man sich seine eigenen Lebensmittel anpflanzt, so wie es schon immer gewesen ist.

    Wenn es knallt, dann hat Aldi sowieso dicht.

    Deshalb, wenn der Goldpreis zu hoch steigt, kauft der kleine Mann nicht mehr.

    Und wenn dann nur noch der Gierknappe kauft, dann wird das Angebot irgendwann die Nachfrage übersteigen.

    Und dann fält alles zusammen.



    Selbst wenn 1000 Gierknappen Jeden Monat Gold für 1000Euro kaufen, erzeugt das lange nicht den Umsatz, den sonst 2-3 Millionen kleine Leute mit monatlich 100 Euro gebracht hätten.


    Ohne die bisherigen Käufe der kleinen und mittleren Leute gäbe es gar keinen hohen Goldpreis.



    In Deutschland verdient seit Sommer 2007 der durchschnittliche Fabrikarbeiter im 3 Schichtsystem mit 2 Kindern , also Steuerklasse 3, monatlich nur noch netto 800 -1200 Euro.

    Davon monatlich dann noch eine Unze Gold für 1000 oder mehr Dollar kaufen?

    Höchstens alle 6 Monate =1 Unze.

    Bei 500 $ / Unze oder niedriger sähe es aber ganz anders aus und die Leute hätten dann etwas Sicherheit.

    Das Gold einen Wert hat, ist schon so richtig.
    Aber diesen Wert künstlich hochzujubeln und die Leute zum Kaufen anzutreiben, endet früher oder später wie eine Milchmännchenrechnung.

    Um das an meinen 10 Fingern zusammenzuzählen, brauche ich weder Prof-oder Doktor Titel, mit denen sich ja einige gerne schmücken.
    Dazu brauche ich nichtmal Abitur, sondern einfach nur einwenig Lebenserfahrung und ein reales Einschätzungsvermögen.
    Und es reicht einfache Deutsche Umgangssprache ohne irgend Brooker-fachchinesisch, al la Wallstreet, mit dem man sich meint, profilieren zu müssen.


    Einigen Schreibern hier geht es meiner Ansicht nach keineswegs um die Erhaltung oder Rettung der Wirtschaft und damit der Bevölkerungsexistenz.
    Es geht nur um den eigenen Profit!
    Diesen letzten Satz habe ich um 23:19 verändert, weil er vorher nicht zutreffend war.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2009
  6. Rex Danny

    Rex Danny

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    Die "kleinen Leute" wie Du sie hier nennst, die hätten die Gelegenheit gehabt, bei 500 Dollar zu kaufen, sie hätten sie auch gehabt bei 400 oder 300 zu kaufen....nur da wollten sie eben nicht.

    Das ist ja das paradoxe an solchen Situationen wie wir sie eben erleben. Es erscheint etwas nur erstrebenswert und wertvoll, wenn es eben alle möchten. Wenn sich alle Medien in ihrer Berichterstattung überschlagen, wenn dutzende von selbsternannten Experten, von echten Experten, von Propheten und Scharlatanen von Selbstdarstellern und von besonnenen Köpfen ihren Senf dazugeben.

    Dann möchte jeder die Objekte der Begierde. Auf dem Höhepunkt des Hypes am Neuen Markt war es ähnlich...mit bekanntem Ausgang....das wurde ein Schlachtfest....Milchmädchen in Aspik.

    Die 1 Million Dollar Frage und die kann Dir im Moment niemand beantworten, die dürfte sein...."wie entwickelt sich die ganze Geschichte weiter"

    Die Krise hat einen ganz erheblichen psychologischen Anteil....die Leute werden verrückt gemacht...gerade auch in Internetforen, in denen ultimative Wahrheiten, Geheiminformationen und die besten Tipps und Ratschläge herumgereicht werden.

    Ursprünglich hatten wir eine Bankkrise, dann erwischte es die Autos samt Zulieferern, wer kauft ein Auto, tätigt eine größere Investition, wenn ihm von morgens bis Abends vorgebetet wird, wie schlecht alles wird. Das nennt man sich selbsterfüllende Prophezeiungen. Und die Bankenkrise wächst sich zu einer massiven Wirtschaftskrise aus.

    Die Politik übt sich in teilweise blindem Aktionismus, das Vertrauen in den Kapitalmärkten und im Innerbankenhandel ist zerstört.

    Doch zurück zum Gold,dem Thema dieses Threads.....natürlich hast Du Recht, wenn Du anmerkst, daß viele der Goldagitatoren geradezu den Untergang herbeisehnen, so pervers das auch klingt....die wollen fetten Reibach machen, mit ein paar Unzen mehr oder weniger. sehen sich als Krisengewinnler...als Begründer neuer Dynastien, hat hier jemand mal verlauten lassen....da wirds mir schlecht.

    Die Lage kann sehr schnell schlechter werden und sie kann zum Guten drehen....das haben wir nicht in der Hand....das entscheidet in letzter Konsequenz der Markt, ein freier Markt und man muß es schon skeptisch sehen wer im Moment alles unterstützt werden soll und was alles "reguliert" wird.

    Für meine Begriffe ist Gold im Moment überteuert, die Schmucknachfrage ist total zusammengebrochen, aus z.B. Indien besteht kaum noch Nachfrage, wie sich Kleinanleger weiter verhalten werden weis ich nicht. Dagegen gibt es große Mittelzuflüsse in Goldfonds die physisch hinterlegen.

    Die Menschen werden weiter Autos kaufen, sie werden essen und trinken, konsumieren....in Indien, China entstehen neue riesige Märkte, für die Umwelt problematisch, aber wohl unverzichtbar für das Wohlergehen der Industrienationen. Das Spiel wird weitergehen, egal was mit dem Preis für ein paar Gramm Gold passieren wird.

    Grüsse
     
  7. Tisc1

    Tisc1 Mitgliedschaft beendet

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    Herrgott im Himmel, wie lange willst Du denn die User hier noch für blöd verkaufen. :wut: Die 35 $/Unze war ein staatlich festgelegter Wert und galt von 1944-1971. Da hat in dieser Zeit nie eine Marktpreisfindung stattgefunden. Das es nach Aufhebung der Preisbindung erstmal nach oben knallt, ist doch normal. Die 1.000 $/Unze hatten wird doch 1980 schonmal erreicht. Jetzt, 30 Jahre später, haben wir das gleiche Preisniveau und Du hast fast Schaum vor dem Mund aus Erregung.
     
  8. mesodor39

    mesodor39

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    Genau so ist es gewesen.

    Ich habe bei 300, 400, 500, 600 (Euros, nicht Dollars) und auch dazwischen gekauft. Jeder, der zu diesen Zeitpunkten Geld gehabt hat, hätte dasselbe tun können.
     
  9. mesodor39

    mesodor39

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    Was ist denn nun schon wieder falsch?

    Ich verstehe das nun nicht.

    Krügerränder gibt es seit 1967. Und wenn bis 1970 die Goldfördrung zu 35 Dollars/Unze nicht rentabel gewesen wäre, würde es die Krügerränder der Jahrgänge 1967-1970 nicht geben. Als Anlagemünzen waren das reine Kommerzprägungen.

    Zum Marktpreis:
    35 Dollars waren bis 1971 über eine Unze Gold fest definiert. Der Dollar war damals nichts anderes, als Papiergold, das unter Zentralbanken in dem genannten Verhältnis in Metall konvertierbar war. Jederzeit auf Anforderung. Daher gab es auch keinen schwankenden Goldpreis. Und die Existenz der ersten Krügerränder beweist, daß es dennoch auskömmlich war in diesen Zeiten Gold zu fördern....

    Weil ich im Gegensatz zu anderen leuten hier niemanden für dumm verkaufe, folgende Reichtigstellung deiner Einlassungen, Tisc1:

    Eine offizielle Goldpreisbindung, also ein Verbot Gold über 35 Dollars/Unze zu verkaufen hat nie existiert, wohl aber ein Umtauschverhältnis von 35 US-Dollars in einer Unze Gold für ausländische Notenbanken. Und nachdem die USA dieses Umtauschverhältnis Dollars zu Gold 1971 einseitig aufgehoben haben, war der Dollar nicht mehr 1/35 Unze Gold wert, weswegen ab dann bis etwa 1980 immer mehr Dollars für Gold bezahlt wurden und es dabei infolge Unsicherheiten über den Bestand der Weltleitwährung US-Dollar und infolge von Spekulationen und einer sehr hohen Teuerung zu sehr hohen Goldpreisen kam, die dann aber keinen Bestand mehr hatten, als die Teuerungsraten deutlich zurück gingen.

    Das mit dem Schaum auf dem Mund, Tisc, das überlasse ich lieber Dir. Siehe Dein Posting. Die Wahl Deiner Worte spricht für sich.
     
  10. mesodor39

    mesodor39

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    Die Nennung von ein paar Namen von Forenmitgliedern inklusive Beispielen für Die von Dir angeführten Handlungen (Gewinstreben, Protzerei) würde Deine recht abstrakten Einlassungen die für mich durchaus gewisse Züge von Neid und Missgunst andeuten (sorry, aber das ist mein Eindruck, wenn ich diese Zeilen lese) deutlich konkretisieren.

    Aggressive Goldspekulanten, notorische Angeber und Pusher sehe ich hier in diesem Forum keinen einzigen.

    Und auch mit einem Durchschnittseinkommen konnte man in den letzten 20 Jahren erstaunliche Mengen an Anlagemünzen und auch an Sammlermünzen zusammentragen. Zur Erinnerung; in den 90ern gab es halbe Unzen meist zwischen 290 und 340 DM. Und ein Facharbeiter bei Daimler oder auch ein Bauingenieur konnte in dieser Zeit mit Einkommen um die 5.500 bis 6.000 DM brutto rechnen......

    Daß sich die wenigen Leute, die in diesen zeiten Gold gekauft haben nun, ganz im Gegensatz zu vielen Bankkunden, Aktienkäufern und Kapitallebensversicherungsnehmern nun weniger Sorgen machen müssen - wer würde es ihnen missgönnen? Schließlich ist doch jeder mit vergleichbarem Einkommen frei in seiner Anlaggentscheidung und somit seines eigenen Glückes Schmied gewesen.....

    Oder hat Dir jemand während der letzten 20 Jahre eine Knarre in den Rücken gehalten und Dich am Goldkaufen gehindert?
     
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